Basel
Atemberaubende Monster-Schaukel
Von Lukas Bertschmann. Aktualisiert am 02.11.2012
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«Monster» – so nennt die Ausstellerfamilie Maier ihre in der Tat riesige Schleuder, die auf dem Kasernenareral abenteuerlustiges Publikum anlockt. Eigentlich macht das «Monster» nichts anderes als Pendelbewegungen. Doch durch die ungeheure Hebelwirkung des Arms, der an einer 22 Metern hohen Achse aufgehängt ist, wird dies zum luftigen Höllenritt. Die Gondel am losen Ende dieses Monster-Pendels schwingt ihre Passagiere dem Boden entgegen und lässt sie auf der anderen Seite 45 Meter in den Himmel steigen – deutlich über den Horizont: Zum Höhepunkt der Fahrt schwingt der Arm von der Ausgangsposition aus gesehen 120 Grad in die Höhe. Die Fahrgäste werden dabei gewaltig in die engen Schalensitze gedrückt.
Nach etwa der Hälfte der Fahrt beginnt sich zudem die quadratisch angeordneten Schleudersitze immer schneller um die eigene Achse zu drehen. Während der ganzen Fahrt schon ist es amüsant in die Runde der sich gegenübersitzenden Passagiere zu blicken, in diesem Moment erreicht der Spass aber seinen Höhepunkt. Die Fahrgemeinschaft ist der optische Fixpunkt, während die Welt um einen herumwirbelt – hoffentlich muss sich jetzt niemand übergeben
Die Gondel schiesst haarscharf am geländerartigen roten Stahlträger vorbei, der die Grundplatte der Bahn begrenzt. So ist das einzig Beunruhigende auf der Fahrt das Gefühl, immer die Beine einziehen zu müssen, wenn die Gondel an der Grundkonstruktion vorbei saust. Zum Glück aber haben die Entwickler des «Monsters» hier genug Platz eingerechnet. So verlässt man die Bahn zwar mit wackligen Beinen, sie sind aber doch heil geblieben. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 02.11.2012, 09:26 Uhr
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