Basel
Basel hegt Pläne für Massenimpfung
Von Mischa Hauswirth. Aktualisiert am 03.08.2009
Impfambulatorium: Eine der zehn Basler Zusatzstellen würde bei Bedarf im Tropeninstitut entstehen. (Bild: David Haas)
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Die Behörden haben sich für eine breit angelegte Impfaktion gerüstet. In Basel-Stadt würden zehn zusätzliche Impfstellen wegen der Schweinegrippe gebildet. Sind wir gut auf die Grippe vorbereitet?
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Beinahe scheint es, als würde die Schweiz nur den Ernstfall proben. Denn niemand von den zuständigen Gesundheitsbehörden erwartet einen tatsächlich gravierenden Verlauf der Schweinegrippewelle. Und doch will man möglichst gut gewappnet sein.
Die Behörden haben sich auch auf die Möglichkeit einer breit angelegten Impfaktion vorbereitet. «Für diesen Fall planen wir Impfambulatorien. Das sind zusätzliche Orte zu den herkömmlichen Kanälen wie Arztpraxen und Apotheken, wo die Leute sich impfen lassen können. Immer vorausgesetzt, es gibt bereits einen Impfstoff. «Diesen erwarten wir im Oktober», sagt Eric Odenheimer, stellvertretender Kantonsarzt Basel-Stadt.
Möglichst viele erreichen
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Ende Juli die Bildung von Impfzentren den Kantonen in Auftrag gegeben. Rüsten sich die Kantone jetzt für einen Grossandrang auf die Schutzspritze? Odenheimer: «Im Moment bleibt unklar, ob wir die zusätzlichen Impfambulatorien überhaupt brauchen. Es ist eine Massnahme, die im Rahmen der generellen Pandemievorbereitung ohnehin vor Längerem erarbeitet wurde.»
Basel-Stadt wie Baselland spielen deshalb das Szenario Massenimpfung schon während einer Weile durch. Müsste heute eine Massenimpfung in die Wege geleitet werden, wäre Basel-Stadt bereit, ebenso das Baselbiet. Anders sieht es dagegen im Fricktal aus. «Im Aargau erarbeiten die regionalen Führungsorgane zurzeit einen Impfplan und legen die Lage der Impfzentren fest», sagt Christine Stähli vom Kantonalen Führungsstab des Kantons Aargau. Die Fricktaler Vorschläge sollten bis in wenigen Wochen vorliegen.
BAG würde Massenimpfung auslösen
Ob überhaupt eine breite Impfkampagne nötig ist, hängt vom Verlauf ab, den die Schweinegrippe in den kommenden Wochen nimmt. Ausgelöst würde die Massenimpfung der Schweizer Bevölkerung vom BAG. Noch nicht entschieden hat die Eidgenössische Kommission für Impffragen, welche Bevölkerungsgruppen bei einer breit angelegten Impfaktion zuerst versorgt würden. Risikoberufsgruppen wie Ärzte und das Pflegepersonal kämen aber zuerst.
Mehr zum Thema können Sie in der Montagsausgabe der Basler Zeitung lesen. (Basler Zeitung)
Erstellt: 03.08.2009, 08:25 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



