Basel

Basel hegt Pläne für Massenimpfung

Von Mischa Hauswirth. Aktualisiert am 03.08.2009

Die Behörden in beiden Basel rüsten sich für den Fall, dass möglichst rasch möglichst viele Menschen geimpft werden müssten. Dann würden in Stadt und Land mehrere Impfambulatorien aufgebaut.

Impfambulatorium: Eine der zehn Basler Zusatzstellen würde bei Bedarf im Tropeninstitut entstehen.

Impfambulatorium: Eine der zehn Basler Zusatzstellen würde bei Bedarf im Tropeninstitut entstehen. (Bild: David Haas)

Umfrage

Sind wir gut auf die Grippe vorbereitet?

Die Behörden haben sich für eine breit angelegte Impfaktion gerüstet. In Basel-Stadt würden zehn zusätzliche Impfstellen wegen der Schweinegrippe gebildet. Sind wir gut auf die Grippe vorbereitet?

Ja

 
66.4%

Nein

 
33.6%

122 Stimmen


Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Beinahe scheint es, als würde die Schweiz nur den Ernstfall proben. Denn niemand von den zuständigen Gesundheitsbehörden erwartet einen tatsächlich gravierenden Verlauf der Schweinegrippewelle. Und doch will man möglichst gut gewappnet sein.

Die Behörden haben sich auch auf die Möglichkeit einer breit angelegten Impfaktion vorbereitet. «Für diesen Fall planen wir Impfambulatorien. Das sind zusätzliche Orte zu den herkömmlichen Kanälen wie Arztpraxen und Apotheken, wo die Leute sich impfen lassen können. Immer vorausgesetzt, es gibt bereits einen Impfstoff. «Diesen erwarten wir im Oktober», sagt Eric Odenheimer, stellvertretender Kantonsarzt Basel-Stadt.

Möglichst viele erreichen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Ende Juli die Bildung von Impfzentren den Kantonen in Auftrag gegeben. Rüsten sich die Kantone jetzt für einen Grossandrang auf die Schutzspritze? Odenheimer: «Im Moment bleibt unklar, ob wir die zusätzlichen Impfambulatorien überhaupt brauchen. Es ist eine Massnahme, die im Rahmen der generellen Pandemievorbereitung ohnehin vor Längerem erarbeitet wurde.»

Basel-Stadt wie Baselland spielen deshalb das Szenario Massenimpfung schon während einer Weile durch. Müsste heute eine Massenimpfung in die Wege geleitet werden, wäre Basel-Stadt bereit, ebenso das Baselbiet. Anders sieht es dagegen im Fricktal aus. «Im Aargau erarbeiten die regionalen Führungsorgane zurzeit einen Impfplan und legen die Lage der Impfzentren fest», sagt Christine Stähli vom Kantonalen Führungsstab des Kantons Aargau. Die Fricktaler Vorschläge sollten bis in wenigen Wochen vorliegen.

BAG würde Massenimpfung auslösen

Ob überhaupt eine breite Impfkampagne nötig ist, hängt vom Verlauf ab, den die Schweinegrippe in den kommenden Wochen nimmt. Ausgelöst würde die Massenimpfung der Schweizer Bevölkerung vom BAG. Noch nicht entschieden hat die Eidgenössische Kommission für Impffragen, welche Bevölkerungsgruppen bei einer breit angelegten Impfaktion zuerst versorgt würden. Risikoberufsgruppen wie Ärzte und das Pflegepersonal kämen aber zuerst.

Mehr zum Thema können Sie in der Montagsausgabe der Basler Zeitung lesen. (Basler Zeitung)

Erstellt: 03.08.2009, 08:25 Uhr

Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.