Basel
Diskussion
«Basel ist global und provinziell zugleich»
Im April 2013 soll der neue Messekomplex mit der Baselworld eröffnet werden. Stararchitekt Jacques Herzog glaubt, dass weitere bauliche Veränderungen im Kleinbasel folgen werden. Mehr...
Von Raphael Suter.
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16 Kommentare
Ja,eine Stadt verändert sich ständig,doch nicht immer zum Guten,wie das städtebauliche Unding,genannt Messeneubau schön aufzeigt!Kann mir hier jemand einmal 10Bauwerke aufzählen,die Brücken sind,wo kein Fluss darunter hindurch geht?Eine Brücke mitten in der Stadt ohne Bezug zur Umgebung ist eine Ohrfeige an alle genialen Städteplaner der Vergangenheit u.Gegenwart!Aber HdMe,darf in Basel halt alles Antworten
In Basel hat man der Wirtschaft alles gegeben, was sie wollte, ohne die jeweiligen Zugeständnisse mit Auflagen im Hinblick auf qualitative Beiträge zu verbinden. Nun sind die Herbstmesse im Zentrum und der Messeplatz Geschichte, zwischen Voltaplatz und Dreirosenbrücke wird keine öffentliche Parkanlage entstehen usw. Es ist höchste Zeit, diese Kultur zu hinterfragen. Antworten
messehallen die max.60 tage p.a genutzt werden in ein ganzjahr belebtes quartier quetschen und dieses quartier als erbärmlich bezeichnen.. na ja..
hat herr de meuron sein kellerabteil mit lustigem design sicher auch mitten im wohnzimmer platziert?
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Herzog + De Meuron sind wegweisende Architekten. Sie suchen nicht den grossen Entwurf, sondern setzen auf Bewährtes, auch wenn dies ihren Kritikern vielleicht etwas behäbig erscheinen mag. Als Erfinder des Modern Swiss Chalet Style zeigen sie, dass nicht nur die Schweden die Kunst, kleine Räume effizient zu nutzen, beherrschen. Antworten
bin im K-basel aufgewachsen, habe die Messe live erlebt- die geburt der Kunstmesse, dazu die Herbstmesse genossen. später lebte ich 10 jahr privilegiert am Ob. Rheinweg mit blick aufs münster.- irgendwann hats mir gereicht, bin ausgewandert- habe vor 3 wochen den messeplatz gesehen...die calatravabrücke haben wir nicht nur Herzog und konsorten- so macht man die stadt kaputt- die Markthalle grüsst Antworten
So klug Ihre Basel-Analyse auch ist, sind Sie doch zuerst ein Bau-Lobbyist, der die Basler mit der Salami-Taktik für den katastrophal platzierten Messeneubau übel über den Tisch gezogen hat: Das geplante 2. Hochhaus von Morger wurde nie gezeigt, der Preis für die Messe zu tief angegeben und nun soll die Rosentalanlage zum Park werden. Und die Herbstmesse bleibt dann auf der Strecke. Übles Spiel! Antworten
Es ist erlaubt auch Unsinn zu schreiben. Alle Argumente durcheinander und nichts stimmt. Nach Ihren Worten findet die Herbstmesse nur auf der Rosentalanlage statt, wie? Wenn das ein Park würde wäre das fürs ganze Jahr und nicht bloss für 2 Wochen Herbstmesse. Zudem bleibt sowohl auf dem offenen wie dem gedeckten Messeplatz noch genügend Platz für die dortige Herbstmesse.
J. Herzog hat einmal mehr gut geantwortet. Wollen wir einmalig bleiben, braucht es das Nebeneinander und Miteinander. Was andere Städte und Regionen im Wettbewerb mit uns aber voraushaben, ist Risikofreude und das Tempo bei der Umsetzung ihrer Pläne und Ideen. Herzog und de Meuron erhielten den Auftrag zur Planung der neuen Messehalle vor elf oder zwölf Jahren. Antworten
Ja ich weiss nicht, städtebaulich ist das Zubauen des Messeplatzes sehr schade. Die Flucht zwischen Badischem Bahnhof und Mittlere Brücke ist kaputt. Unglaublich, man hätte auf dem NT-Areal sicher noch Platz für Erweiterungen gehabt. Aber eben. Und die ganze SIA, die kräftig in der Stadtplanung mitmacht, ist infiltriert von den Architekten und Herr Wessels oder damals Herr Levin machen artig mit.
12 Jahre ist sehr schnell für so ein Projekt! Der Clou daran war, dass Herzog zuerst selbst die Studie über die Zukunft der Messe erstellte, darin selbst die Rahmenbedingungen festlegte und dann ohne Ausschreibung oder Wettbewerb auch gleich den Auftrag zur Realisierung des Projektes bekam! Das sparte viel Zeit, war rechtlich sehr fragwürdig und zeigt, wie in Basel am Volk vorbei gemauschelt wird.
",wie wir leider mit dem «Trois Rois» seit vielen Jahren nur eines haben." Eine Frage stellt sich, Herr Herzog: Wer wird sich in Ihrem neuen Basel zukünftig noch leisten können, dort zu leben? Russische Oligarchen; Oder vielleicht nur Weltarchitekten, die nichts zu Ende denken? Antworten
Herr Rallo
Es ist jetzt schon so,dass immer mehr Leute diese Stadt verlassen,nicht nur wegen den Teuerungen der Mieten auch wegen der Kriminaltät,und da würde eine Erneuerung des Kleinbasel dagegen wirken!
@Rallo. Danke! Diese Frage ist berechtigt und sehr wichtig! Das Drei König könnte ohne Sponsoring durch Straumann nicht überleben. Warum also brauchen wir ein 2. Hotel dieser Kategorie? Wollen wir Gentrifizierung in Basel und so teuer werden wie Zürich und Genf? Günstige Wohnungen a. d. Rosentalsstr. trotz Volksentscheid doch abreissen? Nicht alle verdienen so viel wie Herzog, Kamm oder Wessels.
Der Mann sieht das völlig realistisch. Ramadatower, neue Messe, Rochetower, das waren die Anfänge. Siehe Pläne um den Rheinhafen. Grossbasel begann schon früher und es ist noch einiges im Gange. Global und provinziell. Genau! Und das macht doch unsere Stadt so lebenswert und schön, auch wenn damit manchmal Unannehmlichkeiten damit verbunden sind. Antworten
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