Basel

«Basel lebt» – und keiner schaut hin

Von Joel Gernet. Aktualisiert am 03.11.2010 9 Kommentare

Den neuen Stadtentwicklungsfilm «Basel lebt» kennen die Meisten bisher nur vom Hörensagen. Nun wollen die Initianten direkt mit der Bevölkerung in Kontakt treten.

1/7 Modul 1: Basel dichtet
Der Stadtentwicklungsfilm «Basel lebt» besteht aus sieben Modulen. Hier können Sie sich durch diese durchclicken.

   

Zu jedem der sieben Module von «Basel lebt» findet ein öffentlicher Vertiefungs-Workshop mit Fachleuten statt. Gefragt sind dabei vor allem die Meinungen des Publikums. Der erste Workshop zum Aspekt der «Verdichtung» findet am Dienstag, 16. November 2010, in der Orientierungsschule Dreirosen statt. Hier das Anmeldeformular (PDF) dazu.

Links

Am 11. Oktober wurde der von Guy Morins Präsidialdepartement lancierte Stadtentwicklungsfilm «Basel lebt» in der Dreispitzhalle vor rund tausend Gästen zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Seither wurde viel über den 40-minütigen Streifen von Armin Biehler und Cyrill Gerber diskutiert – die Einen begrüssen den Film als Denkanstoss für Basel, die Anderen halten ihn für überflüssig. Auffällig ist, dass die Debatte rund um «Basel lebt» bisher hauptsächlich in Medien- und Politikerkreisen stattzufinden schien.

Der in sieben Module unterteilte Film, der sich laut Auftraggeber «an alle in Basel lebenden oder arbeitenden Menschen, die sich für die Entwicklung dieses Lebensraums interessieren» richtet, ist bei der Basler Bevölkerung noch nicht angekommen: Auf dem Videoportal Youtube wurde «Basel lebt» durchschnittlich keine zehn Mal pro Episode angeklickt – innerhalb der ersten rund fünf Tage . Nicht gerade berauschend für einen Film, der zur Hälfte (40'000 Franken) mit Steuergeldern finanziert wurde und der die Bevölkerung zur Diskussion einladen soll. Mit dem Film will die Kantons- und Stadtentwicklung die Bevölkerung motivieren, über die zukünftige Entwicklung von Basel nachzudenken und diese aktiv mitzugestalten. Ziel sei es aufzuzeigen, «dass Stadtentwicklung uns alle angeht», heisst es auf der Seite des Präsidialdepartements.

Dialog mit der Bevölkerung

Zum Meinungsaustausch anregen sollen zudem die Workshops zu jedem der Module. Die erste Veranstaltung zum Thema «Verdichten» findet am 16. November im Kleinbasel statt. Im Verlaufe des nächsten Jahres soll dann zu den sechs weiteren Workshops geladen werden. Ziel der Kantons- und Stadtentwicklung ist es, «mit der Bevölkerung in einen Dialog zu treten, Bedürfnisse, Visionen, Anregungen aber auch Ängste zu spezifischen Stadtentwicklungsthemen aufzunehmen und diese nach Prüfung in die Arbeit einfliessen lassen».

Was halten Sie von «Basel lebt»? Was verstehen Sie unter Stadtentwicklung? Hinterlassen Sie ihren Kommentar in der unten stehenden Box. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.11.2010, 13:43 Uhr

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9 Kommentare

Alfred Christen

03.11.2010, 14:14 Uhr
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Das ist alles gut und recht, aber es steht nicht geschrieben, wo diese Veranstaltung am 16. Nov. und wann stattfindet, das auch mich interessieren würde. Antworten


michael benz

03.11.2010, 14:33 Uhr
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Nach langem Tiefschlaf, ist Basel langsam am erwachen. Es wird ein S-Bahn System geplant und eine Zugverbindung zum Euroairport. Die grossen Pharma Firmen liefern sich einen Architektur Wettbewerb und schaffen zusätzlich tausende von Arbeitsplätzen. Im Hafengebiet Kleinhüningen sind interessante Projekte für Wohnen und arbeiten geplant. Es macht Freude die momentane Stadtentwicklung zu beobachten! Antworten



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