Basel

Basel will Lehrstellen für Kinder von Sans Papiers ermöglichen

Aktualisiert am 27.04.2010 20 Kommentare

Die Basler Regierung will Papierlose bei der Ausbildung unterstützen. Zudem sollen die Religionsgemeinschaften stärker in die Pflicht genommen werden.

Der Regierungsrat hat sich für zwei Standesinitiativen für einen Religionsartikel in der Bundesverfassung sowie für Lehrstellen für Sans-Papiers ausgesprochen. Er beantragt dem Grossen Rat, sie mit der Einreichung der Initiativen beim Bund zu beauftragen.

Der Grosse Rat hatte Vorstösse zu Gunsten dieser Initiativen am 3. Februar an die Regierung überwiesen. Der nach der Minarett-Abstimmung in der Schweiz von von Lukas Engelberger (CVP) eingereichte Antrag betreffend einem Religionsartikel wurde dabei mit 53 zu 34 Stimmen überwiesen.

Der Religionsartikel bezwecke gemäss Regierungsrat eine Neuumschreibung der Religionsfreiheit, die Verpflichtung von Religionsgemeinschaften zur Wahrnehmung gesamtgesellschaftlicher Verantwortung sowie die Verpflichtung von Bund und Kantonen, eine aktivere Rolle bei der Förderung von interreligiöser Toleranz und bei der Bekämpfung von religiösem Extremismus einzunehmen.

Den Antrag der Grossrätin Heidi Mück (Grünes Bündnis) betreffend die Ausbildung für Papierlose unterstützte der Rat mit 50 zu 40 stimmen. Bestrebungen, Kindern von Sans-Papiers den Zugang zu Lehrstellen zu ermöglichen, sind bisher namentlich in der Westschweiz sowie auf Bundesebene hängig. (jg/sda)

Erstellt: 27.04.2010, 13:29 Uhr

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20 Kommentare

claudia vonlanthen

27.04.2010, 14:11 Uhr
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...und wer hilft den Schweizer Kindern, die auch eine Lehrstelle suchen? Die Grünen oder die SP? Antworten


Hans Moser

27.04.2010, 14:24 Uhr
Melden

"Sans Papiers", "Papierlose" wie sie die linken Gutmenschen beschönigend bezeichnen, sind nichts anderes als illegale Einwanderer. Wovon lebt der grosse Teil? Von Schwarzarbeit ohne Sozialabgaben zu bezahlen. Illegale gehören ausgewiesen mitsamt ihren Nachkommen. Wir haben genug Arbeitslose in der Schweiz... Antworten



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