Basel

Basel-Stadt übernimmt von Novartis einen Teil des Schoren-Areals

Aktualisiert am 04.08.2009

Der Kanton Basel-Stadt erwirbt vom Pharmakonzern Novartis einen Teil des Schoren-Areals im Basler Hirzbrunnen-Quartier für den Bau neuer Wohnungen. Ein Bebauungsplan ermöglicht dort die Realisierung von rund 300 Wohneinheiten.

So könnte es dereinst auf dem Schoren-Areal einmal aussehen. (Visualisierung: Burckhardt und Partner)

So könnte es dereinst auf dem Schoren-Areal einmal aussehen. (Visualisierung: Burckhardt und Partner)

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Die Kaufverhandlungen mit Novartis seien erfolgreich abgeschlossen worden, teilte die Basler Regierung am Dienstag mit. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Es sei Stillschweigen vereinbart worden, hiess es bei Immobilien Basel-Stadt auf Anfrage.

Das Schoren-Areal misst insgesamt 38'500 Quadratmeter. Basel- Stadt übernimmt davon einen Anteil von 15'000 Quadratmetern, auf dem auch noch ein Hochaus steht. Novartis will dieses bis 2013 nutzen. Danach will der Kanton auf dem Grundstück durch eine noch nicht bestimmte Genossenschaft rund 80 Wohnungen erstellen lassen. Dazu soll das Areal im Baurecht abgegeben werden.

Die beiden andern Teile des Schoren-Areals will Novartis gemäss der Mitteilung ebenfalls für Wohnzwecke an Investoren verkaufen. Für den westlichen Teil zwischen dem Bahndamm und dem Novartis-Hochhaus stehen zweigeschossige Reiheneinfamilienhäuser zur Diskussion, auf dem Teil östlich des Schorenwegs dagegen zwei Wohnhochhäuser.

Einsprachen abweisen

Der Bebauungsplan für das Schoren-Areal ist im Mai 2008 öffentlich aufgelegt worden. Die Regierung beantragt dem Grossen Rat, die dagegen eingereichten 21 Absprachen abzuweisen.

Die wichtigsten Forderungen würden nun erfüllt, schreibt die Regierung und hält fest, dass neben dem genossenschaftlichen Wohnen auch dem Wunsch nach öffentlichen Nutzungen Rechnung getragen werde. So stehen auch Kindertagesstätten, eine Schule oder Cafés zur Diskussion.

Zum Wohngebiet umgenutzt wird das Schoren-Areal im Zuge des Gesamtprojekts für die Neunutzung des Rheinhafens St. Johann und den Novartis Campus. Das Bauprojekt für das Grundstück des Kantons soll laut der Regierung bis 2013 stehen, damit unmittelbar nach dem Wegzug von Novartis mit der Realisierung begonnen werden kann. (amu/sda)

Erstellt: 04.08.2009, 16:00 Uhr

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