Basel

Basler Gauguin ist das teuerste Bild der Welt

Von Raphael Suter. Aktualisiert am 05.02.2015 37 Kommentare

Das Meisterwerk, das ab Sonntag in der Fondation Beyeler zu bestaunen ist, soll für 300 Millionen Dollar nach Katar verkauft worden sein.

Highlight der Beyeler-Ausstellung: Paul Gauguins Rekordbild «Nafea».

Highlight der Beyeler-Ausstellung: Paul Gauguins Rekordbild «Nafea».
Bild: © Sammlung Rudolf Staechelin

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Den Verkauf des Werkes „Nafea faa ipoipo“ (Wann heiratest du?) bestätigte Ruedi Staechelin gestern gegenüber der BaZ. Über den Käufer und den Kaufpreis wollte er allerdings keine Angaben machen. Jetzt sickern neue Details des Millionendeals durch. Danach soll das Meisterwerk für geschätzte 300 Millionen Dollar nach Katar verkauft worden sein. Vor drei Jahren hatte die Herrscherfamilie von Katar bereits das Bild „Die Kartenspieler“ von Paul Cézanne für 250 Millionen Dollar erworben. Dieses galt bis anhin als das teuerste Bild der Welt.

Jetzt hat die Thani-Familie von Katar offenbar wieder zugeschlagen. Katar gilt als einer der wichtigsten Käufer für klassische und Kunst und liegt im Wettstreit mit Abu Dhabi, wo der Louvre und das Guggenheim Museum spektakuläre Museumsneubauten erstellen. Bei den Rekordsummen hatten allerdings bis jetzt immer die Bieter aus dem Wüstenstaat Katar die Nase vorne. Offenbar jetzt auch wieder beim privaten Verkauf des Meisterwerks «Nafea», das ab Sonntag in der grossen Gauguin-Ausstellung der Sammlung Beyeler zu sehen ist.

Mehr dazu in der BaZ von morgen Freitag (Basler Zeitung)

Erstellt: 05.02.2015, 15:45 Uhr

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37 Kommentare

Hans Sommer

05.02.2015, 16:07 Uhr
Melden 197 Empfehlung 17

Aber die eigenen Frauen immer schön verschleiern, gell, lieber Ölscheich. Antworten


Kaspar Tanner

05.02.2015, 15:53 Uhr
Melden 152 Empfehlung 27

Wunderschönes Bild.
Ein herber Verlust für Basel - sowohl der Verkauf dieses Bildes an die Ölprinzen wie auch das Ende der Leihgeberschaft.
Im Rahmen der Sparmassnahmen könnte man die Leute feuern, die dieses kulturelle Desaster angerichtet haben.
Wenn ein Bank-Kundenberater einen Top-Kunden so vergrault, wäre er mit Sicherheit seinen Job los.
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