Basler Polizei fasst 14-jährigen Einbrecher aus Frankreich

Die Basler Polizei hat einen 14-jährigen Einbrecher aus Frankreich gefasst. Ein Kumpan konnte über die Landesgrenze entkommen.

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Anwohner hatten vergangene Woche gemeldet, dass zwei Einbrecher an der Ryffstrasse beim Aufwuchten einer Wohnungstür überrascht worden und dann geflüchtet seien. Aufgrund der Personenbeschreibungen ging die Polizei davon aus, dass es sich um Zigeuner aus Frankreich handeln könnte, wie die Basler Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die Polizei überwachte daher das Gebiet grossräumig. An der Schlachthofstrasse fand sie schliesslich die zwei Tatverdächtigen. Diese ergriffen sofort die Flucht, warfen ihr Einbruchswerkzeug weg und kletterten über einen zwei Meter hohen Zaun zu den Bahngeleisen.

Den einen der zwei Einbrecher konnte die Polizei fassen; der andere entkam nach Frankreich. Die weiteren Ermittlungen der Basler Jugendanwaltschaft seien im Gange, hiess es in der Mitteilung. (amu/sda)

Erstellt: 21.12.2009, 15:20 Uhr

5 KOMMENTARE

Alain Mohler

22.12.2009, 11:36 Uhr

Schon was tolles, so offene Grenzen. Die Grenzkontrollen abschaffen ohne Vorkehrungen zu treffen ist nicht besonders Schlau, entspricht aber der politischen Kurzsichtigkeit die wir nun mal haben.


Alain Richter

22.12.2009, 00:06 Uhr

@Markus F. Baumgartner, leider stimmt das nicht. Da ich selber in Frankreich lebe kann ich Ihnen sagen. Die links-lebrale Regierung tut alles um keine minoritäten wie Zigeuner, Emigierte ( Marokaner/ Algerier etc.. ) zu verurteilen, um keine Strassenkravalle zu provozieren. Die Schweiz resp. das Grenznahe Gebiet wird nur aus Strategischen und Gewinnoptimierungs Gründen gewählt.


Ronald Lack

21.12.2009, 18:25 Uhr

Sowie man in Basel-Stadt die Jugendanwaltschaft kennt, wird er nicht lange im Gefängnis bleiben. Als Strafe bekommt er wie im Fussball die gelbe Karte und schon ist er wieder frei und zu neuen Untaten bereit. Das wissen die jungen Einbrecher darum kommen immer mehr nach Basel um ihr Unwesen zu treiben. Personenfreizügigkeit und Schengen lässt grüssen.


Gero Rubli

21.12.2009, 17:08 Uhr

Man muss bei solchen "Erfolgsmeldungen" zwischen den Zeilen lesen: Einmal mehr steht nichts von Untersuchungshaft. "Gefasst" heisst also, man hat den Täter angehalten, Fingerabdrücke genommen und eine Einvernahme gemacht, bevor er rechtzeitig heim zu Muttern darf, damit er an den Weihnachtstagen wieder seiner Arbeit als Grenzgänger nachgehen kann.


Markus F. Baumgartner

21.12.2009, 16:15 Uhr

Setzt endlich die Latte des Jugendstrafrechts tiefer, alsdann werden sich einige Jugendlich überlegen ob es noch Sinn macht. Diese Täter überlegen es sich zwei ma,l in Frankreich solche Taten zu begehen, denn dort sind die Kerle nicht mehr geschützt.



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