Basel
Basler Regierung will mehr als der Bundesrat
Aktualisiert am 26.05.2011 3 Kommentare
Dossiers
Artikel zum Thema
- Bundesrat wagt den «historischen» Schritt
- Doris Leuthard will offenbar die Energiewende
- Dreistündige Atomdebatte ohne Ergebnisse
Stichworte
Über den Bundesratsentscheid vom Mittwoch zum Ausstieg aus der Atomenergie zeigte sich die Basler Regierung in einer Mitteilung vom Donnerstag zwar erfreut. Doch der Plan, die bestehenden AKW erst am Ende ihrer Betriebszeiten vom Netz zu nehmen, stelle für sie nur die «minimale Forderung» dar, hält die Exekutive des Stadtkantons fest.
Das Szenario des Bundesrats will die Regierung nur akzeptieren, wenn die bestehenden Atomkraftwerke so nachgerüstet werden, dass sie den höchstmöglichen Schutz der Bevölkerung gewährleisten. AKW, die diese Bedingungen nicht erfüllen, müssten vorher vom Netz genommen werden, lautet die Forderung aus dem Basler Rathaus. Dort wird auch Einblick in die ENSI-Sicherheitsüberprüfung verlangt.
Weiter bekräftigt die Regierung, dass sie sich weiterhin für die stärkere Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien einsetzen will. Diesen Weg verfolge der Stadtkanton auf Grundlage des kantonalen Energiegesetzes seit bald 30 Jahren. Als Folge davon sei der Stromverbrauch im Gegensatz zum landesweiten Trend 2010 in Basel-Stadt gesunken.
(kng/sda)
Erstellt: 26.05.2011, 13:11 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
3 Kommentare
Wieso sieht sich der Regierungsrat bemüssigt eine Antwort auf den Entscheid des Bundesrats abzugeben?! Der RR schaut in BS und hat hier durch die Verfassung einen klaren Auftrag (kein Atomstrom), aber eine offizielle Mitteilung des RR zu "missbrauchen" um ein persönliches Statement zu verstecken (RR Morin) ist daneben! Antworten
Basel
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Bitte warten

