Basler Zeitung streicht 22,5 Vollzeitstellen

Die Basler Zeitung baut insgesamt 22,5 Vollstellen in der Redaktion ab. Acht Mitarbeitenden wurde gekündigt. In allen anderen Fällen erfolgt die Reduktion durch natürliche Abgänge und Frühpensionierungen. Ein Sozialplan liegt vor.

Das Redaktionsgebäude der Basler Zeitung am Aeschenplatz.

Das Redaktionsgebäude der Basler Zeitung am Aeschenplatz. (Bild: Roland Schmid )

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von bazonline.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS). Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Auch die Redaktion der Basler Zeitung bleibt vor den Folgen der allgemeinen Wirtschaftskrise und der sinkenden Erträge bei steigenden Produktionskosten nicht verschont. Nach einer sorgfältigen Analyse der bestehenden Strukturen, Anforderungen und Zielvorgaben hat der Verwaltungsrat der Basler Zeitung Medien an seiner Sitzung vom 15. Januar ein umfassendes Massnahmenpaket beschlossen. Ziel der Aktivitäten ist die Erhaltung des bisherigen Qualitätsstandards der Basler Zeitung verbunden mit einer realistischen Anpassung der Kosten im Produktions- und Stellenbereich.

Neben den technischen und organisatorischen Sparmassnahmen werden insgesamt 22 Vollstellen abgebaut. Acht Mitarbeitende sind von der Kündigung betroffen. In allen anderen Fällen erfolgt die Reduktion durch natürliche Abgänge und Frühpensionierungen. Ein Sozialplan liegt vor.

Die Basler Zeitung wird auch nach der Reorganisation weiterhin als 4-Bund-Zeitung in bewährter Blattstruktur erscheinen. Ebenfalls unverändert bleibt das innovative Kulturmagazin im Tabloidformat. Am Erscheinungsbild der kürzlich zur schönsten Regionalzeitung Europas gekürten BaZ wird festgehalten.

Ein straffer Seitenplan mit punktueller Einsparung je nach aktuellem Bedarf ermöglicht eine kostengünstigere, jedoch nach wie vor flexible Produktion. Der zusätzliche Samstags-Bund «Wochenende» wird per Ende Februar eingestellt; einzelne Rubriken und Gefässe ins normale Redaktionsangebot übernommen. Das «Magazin» erscheint weiterhin als Beilage zur abonnierten Samstag-Auflage. (BZM)

Erstellt: 15.01.2009, 15:42 Uhr

KOMMENTAR SCHREIBEN







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

27 KOMMENTARE

John Falstaff

16.01.2009, 19:37 Uhr

Die kurzfristige Sparmassnahme ist verheerend. Schade. Gerade unser schön korrupter & inkompetenter Stadtstaat böte unglaublich viel Gelegenheit, saftigen Kampagnenjournalismus zu betreiben. Die IWB-Story war prima, aber es gab noch unzählige weitere Geschichten. Die Ansätze waren gut, aber viel zu wenig aggressiv. Die kleinen Leute haben die Nase voll. Macht doch die Mischler & Profiteure fertig


Denise Müller

16.01.2009, 13:50 Uhr

Antwort an Simon Rotzler - das Wochenende war wirklich hervorragend auch um das wirklich spezielle kreuzworträtsel welches darin enthalten ist wird es schade sein, dass diese Rubrik nicht mehr erscheint! Schade


Marco Lardi

16.01.2009, 13:02 Uhr

Finanzkrise, Wirtschaftskrise..............etc. Eine gute Gelegenheit, Mitarbeiter zu entlassen, mehr nicht.


Christoph M. Suter

16.01.2009, 12:35 Uhr

Schade! Die Zeiten von Robert Woodward und Carl Bernstein (Washington Post [Watergate Affäre]) scheinen endgültig vorbei zu sein. Die Leser interessiert viel mehr, ob Paris Hilton die Slipeinlage verrutscht ist. Dazu braucht es keinen investigativen Journalismus mehr. Da genügt Copy und Paste. So erfahren die Basler auch nicht mehr die ganze Wahrheit, was sich in unserem Stadtstaat so tut. Schade!


Pierre A. Sobol

16.01.2009, 11:32 Uhr

Eine Kündigung zu erhalten ist ein wenig schönes Erlebnis. Ich gönne dies eigentlich keinem. Weniger Mitarbeiter bedeutet aber noch weniger Recherche und noch mehr blind einkaufen ohne zu hinterfragen. Was kann man dann noch glauben, was in der BaZ steht!? Jedenfalls noch weniger.


Pascal Kapetano

16.01.2009, 09:05 Uhr

Abbau der Radaktion um 1/4 ohne Qualitätsverlust. Wie soll das Möglich sein? Also, sollte ich einen Qualitätsverlust der BaZ feststellen, werde ich mein Abo kündigen. Schade, aber wenn ich für eine Zeitung etwas bezahlen soll, dann will ich Qualität und hochstehenden Journalismus! Ich denke so sehen es andere auch, denn im Zeitalter des Internet und der Gratiszeitungen möchte man was fürs Geld!


Stefan Weise

16.01.2009, 07:00 Uhr

@A.Haenggi...gebe Ihnen absolut recht! Herzblatt die Baz hat es wiederholt versaeumt journalist hochstehende Berichterstatung zu bieten! Diese Copy & Paste Menalitaet der -Journalisten- ist beaengstigend aber auch bezeichnend fuer die gresierende Bequemlichkeit in den Schweizer Printmedien. Kritsche und hintergrundbeleuchtende journalismus ist gefragt! Die Basler Zeitung hat nicht mehr viel Zeit!


Markus Marti

16.01.2009, 01:07 Uhr

"... die Redaktion der Basler Zeitung bleibt vor den Folgen der allgemeinen Wirtschaftskrise und der sinkenden Erträge bei steigenden Produktionskosten nicht verschont." Erstaunlich: Die entlassenen Mitglieder der Redaktion bleiben also "vor" den Folgen verschont: Es könnte noch schlimmer werden, aber nicht mehr für sie. Die Korrektoren haben das Schiff offenbar ohnehin schon verlassen.


gigi gallen

16.01.2009, 01:03 Uhr

quartierblaettchen steigern ihre auflagen - grosse zeitungen stagnieren - zeit fuer eine kleine kritik - baz. eine zeitung mit profilneurose ? mit idenditaetsverlust ? mit starken abflachungstendenzen ? = mit selbstverleugnung ? baz und tagesanzeiger zusammen? schuettelfrost ueberkommt mich.


Paul Thürig

15.01.2009, 23:36 Uhr

Was die Entlasssungen anbelangen,ist hier keine Rede mehr wert.So einfach übergeht man heute dieses Thema.Klar besteht ein Sozialplan und es gibt Frühpensionierungen.Zum Glück! Es gibt nämlich auch Betriebe,die langjährige Mitarbeitende kurz vor der Pensionierung ohne Sozialplan entlassen und die Frechheit haben bei den zuständigen Ämtern Kurzarbeitsentschädigung zu beantragen.( z.B. in Wädenswil)


Rene Nussbaumer

15.01.2009, 23:10 Uhr

Bin gespannt ob dieser artikel kommt? Werden auch die dicken Bonis die frueher an die Elite ende jahr bezahlt wurden abgespeckt,oder sogar gestrichen?


pit almeida

15.01.2009, 22:56 Uhr

wieso fusioniert die baz nicht mit dem tages-anzeiger und nennt sich basler anzeiger? mit ausgebautem basler lokalteil. das spannendste aus der baz könnte man ja übernehmen: die todesanzeigen.


Chris Müller

15.01.2009, 22:52 Uhr

Statt Tagi lieber NZZ mit dem super BaZ Regionalteil statt dem ZH Bund ergänzen. Dann hätten wir die beste Qualität. Magazin weiterhin - ist wirklich gut.


Reto La Roche

15.01.2009, 22:05 Uhr

So wie das alles nun aussieht, wird auch die stolze BaZ "ziemlich" viel Federn lassen müssen, das ganze Szennario war ja schon, auch ohne Krise voraussehbar, wir leben eben in einer äusserst "schnelllebigen Zeit" und es bewahrheitet sich halt immer und immer wieder "Hochmut" kommt vor dem "Fall". Ich hoffe das dieses Fiasko wenigstens für die treuen BaZ-Mitarbeiter ein gutes Ende nehmen wird!


Andreas Pflüger

15.01.2009, 21:39 Uhr

Sehr schade, dass diese für uns Basler wichtige Zeitung zu solchen Massnahmen greifen muss. Ich finde die BaZ ein hervorragendes Blatt, inhaltlich breitgefächert und sehr professionell gestaltet. Hoffentlich verdrängen die banalen und redaktionell bedeutungslosen Gratiszeitungen nicht noch ganz die engagierte Presse.


Fritz Meier

15.01.2009, 21:28 Uhr

Entlasst die Deutschen damit die Schweizer arbeit haben,dann Aboniere ich auch wieder die Baz !!!!!!!!


Eric Cerf

15.01.2009, 21:20 Uhr

Es ist das bittere Los bald aller Tageszeitungen dass Personal abgebaut wird. Sogar die ehrwürdige NZZ musste kürzlich Leute entlassen, auch in der Redaktion. Wenn das so weitergeht, dann braucht es bald einmal nur noch eine Zeitung für die ganze CH, mit Regionalteilen, mehr nicht. Die BAZ mit den oft dürftig geschriebenen Artikeln ist leider überflüssig geworden.


Peter Rudolf

15.01.2009, 20:50 Uhr

Ist sich der Verlag der Tatsache bewusst, dass viele Abonnnenten die BaZ vor allem wegen der Todesanzeigen halten.?


A Haenggi

15.01.2009, 17:06 Uhr

Geht endlich mit der Tamedia zusammen und orientiert Euch konzeptionell am Tagi. Der Herr Hagemann soll sich nicht länger zieren und diesen Schritt tun, solange er noch was kriegt für sein Herzblatt.


Henry Berger

15.01.2009, 17:05 Uhr

Bin gespannt, ob dieser Kommentar publiziert wird: Wie lange geht es noch, bis sich die BaZ unter das Dach der "Tamedia" flüchtet? M.E. hat die BaZ auch immer wieder durch einseitige Stellungnahmen (z.B. Messeneubau) unzählige Leser und Abonnenten vor den Kopf gestossen, als Monopolblatt würde ihr Ausgewogenheit und Neutralität besser anstehen!


Andreas Bürki

15.01.2009, 17:04 Uhr

Wir haben zu viele Gratiszeitungen, daher werden die Werbeaufträge einfach aufgeteilt. Schade für die BAZ, welche trotz weniger Personal eine anständige Zeitung herausgibt. Leider finde ich das Format nicht mehr zeitgemäss und würde es begrüsssen, wenn das Format dem "bazkulturmagazin" bzw. dem "Magazin" vom Samstag angepasst wird. Ich vermute, dass dies auch ein Grund von Abo-Kündigungen ist.


Didier Hobi

15.01.2009, 16:48 Uhr

das ist sehr schade. vorallem für die entlassenen. habe vor kurzem mein baz-abo verlängert. so als kleine ermutigung... 20min, blick am abend, .ch, news, etc. ist ja wirklich sehr magere kost.. god bless the baz.


Roger Graf

15.01.2009, 16:42 Uhr

Seit dem Relaunch gefällt mir die Baz im Erscheinungsbild nicht mehr. Viel zu viele Bilder -notabene alle farbig. Die Zeitung erinnert mich leider an den Boulevard...und das sanfte, auf prakt. jeder Seite- grün hellt nun wirklich nicht auf. Weniger Bilder ist mehr! Mehr Text! Ich schliesse mich meinem Vorredner an, betr. Wetterkarte. Die finde ich überdimensioniert.


Rolf Schlumpf

15.01.2009, 16:32 Uhr

Komme auch aus der Branche und war auch schon in einem Verlag, wo aus wenig Manpower das Beste (eben nicht das Beste) rausgekitzelt werden musste. Der Federlass bedeutet nichts anderes als Reduzierung der Qualität journalistischem Inhalts. Heutzutage muss unbedingt jeder die 150% aus sich rausquetschen, egal wie das Endergebnis aussieht. Mich nerven schlechte und fehlerhafte Artikel.


Dieter Wundrak

15.01.2009, 15:49 Uhr

Aus betriebswirtschaftliche Sicht verständlich, dass eine Verlagsleitung nicht in rote Zahlen rutschen möchte. Was für mich jedoch schon seit längerem klar ist, dass die neue Philosophie von Gratiszeitungen und auch der übermässigen Abhängigkeit von Werbeeinahmen dies so verursacht hat. Wer garantiert uns heute und morgen da noch die freie Pressemeinung. Die Politik ist meiner Meinung gefordert.


Simon Rotzler

15.01.2009, 15:41 Uhr

Um das "Wochenende" ist es weissgott nicht schade, ich habe diesen überflüssigen Teil eh nie gelesen. Dass das Magazin beibehalten wird, ist super, denn dieses ist wirklich gut gemacht. Sparen könnten Sie noch bei der iaufgeblähten Wetterseite, die ist wirklich so ausführlich nicht nötig, es gibt ja auch ein Internet, welches so oder so viel aktueller ist als das am Vortag Gedruckte.


Thomas Joss

15.01.2009, 15:07 Uhr

Um das Wochenende ist es nicht schade. War wirklich schlecht gemacht. Besser wäre, den Wirtschaftsteil, wenigstens am Wochenende, auszubauen. Die Entlassenen sind zu bedauern. Schade. Thomas



Meistgelesen in der Rubrik Basel

Bildungsbeilage

Verzeichnis

Werbung

Leserfotos

ZISCH - Zeitung in der Schule

Reinacher Zeitung online


Publireportage

Sagen Sie es nicht! Tabusätze in der Beziehung

ElitePartner.ch verrät, welche Sätze Sie besser für sich behalten sollten.

Publireportage

Lernen, wann und wo man will

Lernen wo man will.

Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobsuche

Kaum wird irgendwo ein Job frei, ist er auf jobwinner.ch.

Weiterbildung

Weiterbildung AusbildungFinden Sie die passende Schule für Ihre Weiterbildung in Beruf und Freizeit.
Jetzt nach Weiterbildung suchen:



© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten