Basel

Bebaungsplan für Schoren-Areal durchgewinkt

Auf dem Basler Schoren-Areal können rund 300 Wohnungen gebaut werden. Der Grosse Rat hat am Mittwoch einen Bebauungsplan für das Areal beim Badischen Bahnhof gutgeheissen. Der Kanton hat Novartis einen Teil des Areal abgekauft, Investoren zwei weitere Teile.

So könnte es dereinst auf dem Schoren-Areal einmal aussehen. (Visualisierung: Burckhardt und Partner)

So könnte es dereinst auf dem Schoren-Areal einmal aussehen. (Visualisierung: Burckhardt und Partner)

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Vom insgesamt 46'000 Quadratmeter grossen Schoren-Areal übernimmt Basel-Stadt 15'000 m2, damit 80 Genossenschaftswohnungen im Baurecht entstehen können - das dort stehende Bürohaus will Novartis nach 2013 abreissen lassen. Auf den anderen Arealteilen sind Einfamilienhäuser respektive Wohnhochhäuser vorgesehen.

Das ganze Areal Novartis abzukaufen, war dem Kanton zu teuer gewesen - der vierte Arealteil gehört der Credit Suisse. Einen grünen Antrag, im Bebauungsplan den Minergie-P-Standard vorzuschreiben, lehnte der Rat nun ab. Die Umnutzung des früheren Industrie- und Büroaraeals an sich war unbestritten.

21 Einsprachen abgewiesen

Auf Antrag der Bau- und Raumplanungskommission hat das Parlament die Parkplatzvorgaben präzisiert: Statt bloss die Gesamtzahl für das ganze Areal im Plan festzuschreiben, hat es zwecks Vermeidung von Koordinationsproblemen Zahlen für jeden Teil fixiert. Mit dem Ja zum Bebauungsplan wurden zudem 21 Einsprachen abgewiesen.

Zum Wohngebiet umgenutzt wird das Schoren-Areal im Zuge des Gesamtkonzeptes für den Novartis Campus, mit dem 70 Wohnungen an der Elsässer-/Hüningerstrasse weggefallen sind. Das kantonale Bauprojekt soll 2013 stehen, damit nach dem Wegzug von Novartis die Bagger auffahren können. (amu/sda/)

Erstellt: 10.03.2010, 19:28 Uhr

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