Basel
Benzin- und kopflos im Horburgtunnel
Aktualisiert am 25.10.2012 18 Kommentare
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Mehr Glück als Verstand hatte gestern Mittwoch ein Lenker im Horburgtunnel: Sein Opel Corsa blieb gegen 19.30 Uhr stehen – der Tank war leer. Statt den Wagen an Ort und Stelle zu sichern, versuchte er alleine das Auto via Ausfahrt Riehenring von der Autobahn zu schieben. Doch die Steigung bei der Ausfahrt war zu gross, wie die Basler Polizei mitteilte.
Der Fehlbare überschätzte seine Kräfte und das Auto begann rückwärts zu rollen. Er sich stemmte dagegen, wurde dabei aber beinahe noch vom eigenen Wagen überfahren. Denn das Fahrzeug nahm bergab Fahrt auf und rollte rückwärts über die beiden relativ dicht befahrenen Spuren, bevor es in die linke Tunnelwand knallte.
Nur dank grossem Glück kollidierte er und sein führerloses Fahrzeug nicht mit dem rasch vorbei brausenden Verkehr. Zudem konnte der nebenherlaufende benzinlose Autofahrer auf eine weitere grosse Portion Glück zählen, dass er nicht zwischen Auto und Tunnelwand eingeklemmt wurde. Der Mann kam mit dem Schrecken davon, gegen ihn ist aber ein Strafverfahren eröffnet worden. (lub)
Erstellt: 25.10.2012, 12:41 Uhr
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18 Kommentare
Was ich aber noch viel schlimmer finde ist die Tatsache dass alle am Pannenfahrzeug vorbeifuhren als wäre nichts passiert. Das erste passierende Fahrzeug hätte seine Fahrt verlangsamen müssen und sofort den Warnbliker in Gang setzen sollen nach und nach hätten die anderen Lenker ihre Fahrzeug ebenfalls gedrosselt und wären still gestanden bis die Unfallstelle gesichert wurde. Antworten

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