Basel

Brutale Abrechnung auf Basels Strassen

Aktualisiert am 28.03.2016 84 Kommentare

Ein Knall, ein bewusstloser Mann auf der Strasse, bedrohte Beamte und davon rasende Zürcher Autos: Ein mysteriöser Angriff stellt die Ermittler vor Rätsel.

Vor der Musical Bar am Riehenring wurde ein Eritreer angegriffen.

Vor der Musical Bar am Riehenring wurde ein Eritreer angegriffen.
Bild: Google

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Ein Taxifahrer, der mit einem Fahrgast unterwegs war, bemerkte gegen 5 Uhr am frühen Montagmorgen vor der Musical Bar in Basel zwei blaue Mercedes mit Zürcher Nummernschilder, die mit hoher Geschwindigkeit davonrasten. Zurück blieb am Boden liegend ein junger Mann, der nicht mehr ansprechbar war, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.

Während sich der Fahrgast um den Verletzten kümmerte, versuchte der Taxichauffeur den beiden flüchtenden Fahrzeugen zu folgen. Diese rasten über ein Rotlicht durch den Riehenring in Richtung Riehenstrasse, wo sie der Taxichauffeur aus den Augen verlor. Ein Passant stellte zudem fest, dass zuvor, aus einer Gruppe von drei Männern, zwei der Männer einen jungen Mann zu Boden schlugen und auf ihn eintraten. Diese Täter flohen zu Fuss in Richtung Brombacherstrasse. Eine weitere Person berichtete zudem von einem lauten Knall.

Polizisten beschimpft

Kurze Zeit später waren eine Patrouille der Polizei und die Sanität vor Ort. Als sich die Rettungssanitäter um den Verletzten kümmern wollten, wurden sie von zwei Unbekannten erheblich daran gehindert. Die Polizisten, welche massiv beschimpft wurden, konnten einen der Männer festnehmen, dem anderen gelang noch vor Eintreffen der Verstärkung die Flucht. Anschliessend war es den Rettungssanitätern möglich, den 22-Jährigen medizinisch zu versorgen und ihn in die Notfallstation einzuweisen. Der Mann erlitt verschiedene, jedoch nicht schwere, Kopfverletzungen.

Beim Festgenommenen, einem 38-jährigen Mann, handelt es sich wie beim Verletzten um einen Eritreer. Der Grund der Auseinandersetzung ist gemäss Staatsanwaltschaft noch unklar. Die Ermittler suchen weitere Zeugen. (amu)

Erstellt: 28.03.2016, 12:17 Uhr

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84 Kommentare

melanie kocher

28.03.2016, 13:12 Uhr
Melden 769 Empfehlung 89

ja die angepassten, armen verfolgten und traumatisierten "schuzbedürftigen"!!! aus eritrea!! bitte einsatzprotokolle von polizei, sanität als kopie an die alles ignorierende verantwortliche br s sommaruga schicken!! bald ist sommer, wie gedenkt madame die horden in den badis unter kontrolle zu halten? nur säuerlich blicken und schweizer als rassisten beschimpfen ist noch kein leistungsausweis!! Antworten


Ali Korkmaz

28.03.2016, 12:41 Uhr
Melden 718 Empfehlung 81

Die neuen Zugewanderten werden spätetestens in der 2. Generation bestimmte Statistiken bereichern. Denn diese werden keine Existenzängste kennen, sondern in der stabilen und sicheren Schweiz nur ihre kriminellen Neigunen voll entfalten. Massenhaft Menschen aufnehmen, während Niedriglohnstellen durch EU-Bürger besetzt werden, geschweige die Belastung für die Sozialwerke: Ghettos vorprogrammiert! Antworten



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