Basel

Bürgergemeinde fordert neues Alterszentrum

Aktualisiert am 14.09.2010 3 Kommentare

Die Bürgergemeinde der Stadt Basel will ein neues Alterszentrum mit 113 Plätzen bauen. Für das Projekt auf dem Bürgerspital-Areal wurde am Dienstag ein Kredit von 37,7 Millionen Franken bewilligt.

Zusätzliche Pflegeplätze: Auf dem Bürgerspital-Areal soll ein neues Alterszentrum entstehen.

Zusätzliche Pflegeplätze: Auf dem Bürgerspital-Areal soll ein neues Alterszentrum entstehen.
Bild: Keystone

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Nach dem für 2013 geplanten Bezug des neuen Alterszentrums im Burgfelderhof verbleiben unter dem Strich 29 zusätzliche Plätze für Pensionärinnen und Pensionäre: In erster Linie soll der Neubau als Ersatz für die beiden kleinen und nicht mehr wirtschaftlichen Alterszentren Sonnenrain und Linden an der Socinstrasse dienen.

Derzeit betreibt das Bürgerspital Basel sechs Alterszentren mit insgesamt 398 Plätzen. Auf die vor der Schliessung stehenden Betriebe, die gemäss der Vorlage des Bürgerrats nicht kostendeckend arbeiten, entfallen 84 Plätze. In beiden Alterszentren hat es noch Mehrbettzimmer, die immer weniger akzeptiert werden.

Einen Umbau der beiden Alterszentren an der Socinstrasse hatte das Bürgerspital geprüft, jedoch aus betriebswirtschaftlichen Gründen verworfen. Am Neubau, in dem auch eine Demenzstation mit 13 Plätzen vorgesehen ist, soll sich auch der Kanton Basel-Stadt mit einem Beitrag von 10,4 Millionen Franken beteiligen. Den Entscheid des Grossen Rats erwartet die Bürgergemeinde noch in diesem Jahr. (stu/sda)

Erstellt: 14.09.2010, 16:58 Uhr

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3 Kommentare

Inge Votava

14.09.2010, 21:05 Uhr
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Es freut mich, dass nun auch offiziell verstanden wird, dass Mehrbettzimmer nicht akzeptabel sind. Antworten


Hermann Hofstetter

06.11.2010, 14:28 Uhr
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Hauptkriterium bei der Wahl des Alterszentrum Lindenhof war - wohnen im gleichen Quartier. Mit dem geplanten Alterszentrum Burgfelderhof werden die Pensionäre an die Peripherie ausquartiert resp. abgeschoben. Besuchern wie auch Pensionären (die vorher noch ein paar Schritte im gewohnten Quartier unternehmen konnten) wird ein Weg von ca 500 Metern bis zum öffentlichen Transportmittel zugemutet. Antworten



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