Basel

City Beach soll auf das Kuppel-Areal

Von Raphael Suter. Aktualisiert am 01.02.2012 1 Kommentar

Die Behörden unterstützen die Veranstalter bei ihrer Suche nach einem neuen Standort. Derzeit stehen noch drei mögliche Standorte in der engeren Auswahl.

er City Beach auf dem Messedach ist Geschichte – bald soll dessen Zukunft geklärt sein.

er City Beach auf dem Messedach ist Geschichte – bald soll dessen Zukunft geklärt sein.
Bild: Pino Covino

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Die derzeit hochwinterlichen Temperaturen lassen nicht an den nächsten Sommer denken. Und doch läuft die Planung für den City Beach in Basel derzeit auf Hochtouren. Im Verlauf der nächsten Woche wollen die Verantwortlichen bekannt geben, wo der City Beach im Sommer stattfinden wird. Dass er wiederum stattfindet, davon sind die Initianten überzeugt. «Wir sind guten Mutes und werden von der Stadt bei unserer Suche nach einem neuen Standort auch unterstützt», erklärte Michael Achermann von der Eventfirma First Soirée.

«Der City Beach ist für Basel ein tolles Angebot und wir unterstützen die Initianten, dass dieses auch fortgeführt werden kann», betonte Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing im Präsidialdepartement. Nachdem feststand, dass der City Beach nach dem vergangenen Sommer wegen des Messeneubaus nicht mehr auf dem Messeparking stattfinden kann, bemühten sich die Behörden, einen neuen Standort zu suchen. «Aufgrund der mehrmonatigen Dauer des City Beach war schnell klar, dass sich ein solcher Standort nicht im öffentlichen Raum finden lässt», sagte Sabine Horvath. Daraufhin habe man nach einem Standort auf privatem Boden gesucht und auch verschiedene Möglichkeiten gefunden. «Jetzt sind die City-Beach-Veranstalter daran, mit den Besitzern dieser privaten Liegenschaften Gespräche zu führen. Wir werden ihnen anschliessend allenfalls beim Bewilligungsverfahren wieder zur Seite stehen», meinte Horvath.

Ein neues Konzept

Laut Michael Achermann stehen derzeit noch drei mögliche Standorte in der engeren Auswahl: «Mit den Besitzern der Lokalitäten sind wir im Gespräch. Bei einigen müssen noch interne Abklärungen getroffen werden.» Der definitive Entscheid soll in der kommenden Woche fallen.

Ein möglicher Standort ist das Areal von Kuppel und «Acqua». Hier müsste allerdings ein neues Konzept umgesetzt und die Idee von Pool und Strand in das bestehende Umfeld integriert werden. Simon Lutz, Betreiber von «Acqua» und Kuppel, bestätigt Gespräche zwischen ihm und First Soirée. «Im Zusammenspiel mit dem Restaurant und unseren Clubs würde der City Beach auf dem Areal eine neue Qualität bekommen.» So könnten die Gäste am späteren Abend, wenn sie sich wegen möglicher Störungen der Anwohner nicht mehr draussen aufhalten dürfen, in Kuppel, «Acqua» und «Garage» weiterfeiern. Allerdings will Lutz zuerst klare Bedingungen für eine Durchführung auf seinem Areal festlegen. «Nächste Woche werden wir diese mit den Veranstaltern des City Beach diskutieren und schauen, ob wir handelseinig werden», erklärt Lutz. Ein Baugesuch für den City Beach auf dem Areal von Kuppel und «Acqua» soll demnächst eingereicht werden. Marcel Meier, im Präsidialdepartement für Events zuständig, bestätigte Gespräche zwischen den Veranstaltern, der Allmendverwaltung und dem Bauinspektorat wegen des Kuppel-Areals. Jetzt warte man auf das Baugesuch.

Rekord bei 185'000 Gästen

Der erste Basler City Beach fand nicht etwa unter freiem Himmel, sondern in der Markthalle statt. Im Winter 2008 war die Resonanz auf diese Idee durchschlagend. Rund 100'000 Besucherinnen und Besucher wurden verzeichnet. Seit 2009 hatte der City Beach im Sommer seine Location auf dem Dach des Parkhauses der Messe Basel. Auch dort mit Erfolg. Vor drei Jahren wurde mit 185'000 Gästen ein Besucherrekord verzeichnet. Die letzte City-Beach-Ausgabe fand im vergangenen Sommer statt. Die Messe Basel hatte den Veranstaltern von Beginn weg klargemacht, dass es sich bei diesem Standort um eine temporäre Zwischennutzung handelt, die mit dem Abbruch der Halle 3 beendet sein wird. (Basler Zeitung)

Erstellt: 01.02.2012, 15:48 Uhr

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1 Kommentar

Leo Florian

02.02.2012, 13:30 Uhr
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Die Eventfirma First Soirée ist ein privates Unternehmen, das - wie viele andere - Profit abwirft.
Wieso bekommt dieses Sauglattismus-Projekt staatliche Unterstützung bei der Standortsuche?
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