Basel
Das Theater Basel hat keinen Plan B
Aktualisiert am 18.01.2011 38 Kommentare
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Am 13. Februar stimmen die Baselbieter darüber ab, ob das Theater Basel für die vier Spielzeiten ab Herbst 2011 im Schnitt 4,25 Millionen Franken mehr vom Landkanton bekommen soll. Dieser finanzielle Entscheid fällt für das Theater äusserst kurzfristig, dessen Programmplanung für die kommenden Saisons hat zwangsläufig schon längst begonnen. Er habe die folgenden zwei Spielzeiten «konservativ geplant, um keine Konkursrisiken einzugehen», sagt Theaterdirektor Georges Delnon. «Einige Projekte liegen auf Eis, die Betroffenen sind mit der Situation vertraut.»
Sparmöglichkeiten sieht Delnon keine – «wir sind am Anschlag». Einen Plan B für den Fall, dass das Theater die Abstimmung verlöre, habe das Haus ebenso wenig. Dann läge der Ball beim Verwaltungsrat und der Basler Regierung. Auch die Suche nach guten Leuten und einem neuen Schauspielchef werde derzeit durch die finanzielle Unsicherheit erschwert, sagt Delnon. Er habe bereits viele Gespräche geführt, was die ganze Leitungsstruktur betreffe: «Doch ein Entscheid ist absolut abhängig von unserer finanziellen Ausstattung.» Delnon selber hat in Basel einen Vertrag bis 2016.
Lesen Sie das grosse Interview mit Georges Delnon – heute in der Basler Zeitung.
Erstellt: 18.01.2011, 07:07 Uhr
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38 Kommentare
Ich bin erschüttert über diese populistische Propaganda der SVP-BL!Das zeigt nur, dass sie einfach planlos ist. Basel-Stadt ist nun ein weltbekanntes Kulturzentrum und dazu gehört auch der gute Ruf des Theaters. Ich finde es absolut beschämend, v.a. für mich als Baselbieter, wie die Kultur unserer Region mit Füssen getreten wird.Eine Stadt ohne Kultur, ist wie ein Körper ohne Seele! Antworten
@Laurenz Sacher: Es ist nicht nur die SVP. Die ist ja so oder so immer dagegen. Insbesondere wenn's um die verhasste Stadt geht. Aber nun legt sich die FDP ungeniert ins Lotterbett der SVP - und überholt sich damit rechts, auf der eigenen Schleimspur. Antworten
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