Basel
Demonstranten fordern Freilassung von U-Häftling
Aktualisiert am 29.09.2012 15 Kommentare
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Der Mann sitzt seit einer illegalen Party von Anfang Juni in Basel in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wird dem 29-Jährigen, bei der von rund 1000 Personen besuchten Party auf dem sogenannten NT-Areal einen Zivilfahnder der Polizei angegriffen und verletzt zu haben. Inzwischen befindet sich der Mann seit bald vier Monaten in Untersuchungshaft.
Zur Demonstration aufgerufen hatte das «Bündnis gegen Repression», weil die Untersuchungshaft inzwischen verlängert worden ist. Aus Sicht der Demonstrierenden geschah dies aus politischen Gründen, weil beim Inhaftierten «Wiederholungsgefahr» drohe. Laut der Basler Staatsanwaltschaft wurde dagegen Haftverlängerung beantragt, weil das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Neben Landfriedensbruch werden dem Mann Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Körperverletzung und Angriff vorgeworfen.
Knallpetarden und kurze Reden
Die Demonstrierenden zogen am Samstagnachmittag vom Barfüsserplatz zunächst zur Heuwaage, wo sich das Untersuchungsgefängnis «Waaghof» befindet.»Freiheit für den Gefangenen vom NT-Areal» hiess es auf einem grossen Transparent. Vor dem «Waaghof» wurden Knallpetarden abgefeuert und kurze Reden gehalten. Zu Wort meldete sich auch ein Mann, der in Zürich am 1. Mai in U-Haft gesetzt worden und am Donnerstag freigelassen worden war.
Anschliessend zog der Demonstrationszug durch die Innenstadt nach Kleinbasel. Nach Auskunft eines Polizeisprechers verlief die Demonstration friedlich. Zwischenfälle wurde keine verzeichnet. (amu/sda)
Erstellt: 29.09.2012, 16:38 Uhr
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15 Kommentare
Diese Demo wäre der ideale Anlass gewesen um Geld zu sammeln, um die bei der "Party" angerichteten Schäden zu zahlen.
Aber so weit denkt man in diesen Krisen ohnehin nicht. Hier gilt und spielt der pure Egoismus, egal was er andere kostet.
Antworten
Um langwierige und kostspielige Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und Untersuchungshaft gegen solche Elemente in Zukunft zu verhindern, müsste das Übel and der Wurzel gepackt werden. Orientierungslose, Demokratie-freindliche Gruppierungen wie der Revolutionäre Aufbau gehören zum Vornherein verboten. Antworten
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