Basel
Die BaZ testet Restaurants in Gartenbädern
Von Muriel Gnehm und Claudia Kocher. Aktualisiert am 03.07.2010 7 Kommentare
Umfrage
Kann man sich in den Bädern ausgewogen ernähren?
Das Essensangebot in den Gartenbädern der Region ist vielfältiger geworden. Trotzdem wird viel Wert auf währschafte Kost gelegt. Kann man sich trotzdem gut verpflegen?
Ja
Nein
89 Stimmen
Stichworte
Früher konnte man wählen: Pommes frites oder Hot Dog. Heute ist das Angebot in den Gartenbädern vielfältiger. Dass ein Besuch in der Badi fit machen soll, ist aber nicht automatisch Programm. Sonst würde mehr Wert auf leichte Kost gelegt. Eher herrscht der Gedanke vor, dass man sich nach dem Schwimmen problemlos etwas Währschaftes gönnen darf.
Von familiär bis unfreundliche
Die BaZ hat einige Restaurants in Basel und Umgebung getestet. Mit dem Resultat, dass sich in Gartenbädern teilweise ganz gut essen lässt, wie im Binninger Sonnenbädli, das auch von Gästen benutzt werden kann, die nicht ins Bad wollen. Auch in Bottmingen funktioniert das so. In beiden Bädern stimmt die Atmosphäre. Die Betriebe sind klein und wirken dadurch familiär und freundlich.
Ein Restaurant fiel beim Test hauptsächlich wegen der unfreundlichen Bedienung durch: das Bachgraben. Das ist bedauerlich, denn die Terrasse liegt schön. Natürlich fehlen beim Test wichtige Institutionen. Als grosses Bad das Eglisee. Als Bijou das Bettinger Bädli. Als Kindheitserinnerung das Aescher Gartenbad. Arlesheim. Dornach. Alle Bäder im Ergolztal. Und weiter weg. Gespannt warten wir auch auf das Café im hoffentlich bald fertiggestellten Naturbad in Riehen.
Alternative: Picknick in freier Natur
Doch nicht nur Gartenbäder laden zum Essen ein. Es gibt auch den Imbissstand am Birsköpfli. Oder das Rhybadhysli Breite, das neben dem Kioskbetrieb mit seinem Gourmet-Restaurant Veronica etwas aus dem Rahmen fällt. Nicht alle mögen die Badeanstalten-Atmosphäre. Diesen Menschen empfehlen wir ein Picknick in freier Natur. Am Rhein. An der Birs. An einem Tümpel im Elsass. Und was packen wir da ein in die Kühlbox? Erdbeeren, Melone, Chips, Avocadodip, Weisswein. Und auf jeden Fall Glace. Von Gasparini. (Basler Zeitung)
Erstellt: 03.07.2010, 09:58 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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