Basel

Die Tramlinie 8 soll aufgespalten werden

Aktualisiert am 26.01.2016 27 Kommentare

An Tagen mit hoher Verkehrsbelastung sollen die Trams der Linie 8 provisorisch nicht mehr die ganze Strecke befahren, sondern zwei Abschnitte, genannt Linie 8 und Linie 8A.

Im Bereich des Grenzübergangs Weil am Rhein kommt es immer wieder zu schweren Staus, von denen auch die Tramlinie 8 nicht verschont bleibt.

Im Bereich des Grenzübergangs Weil am Rhein kommt es immer wieder zu schweren Staus, von denen auch die Tramlinie 8 nicht verschont bleibt.
Bild: Florian Bärtschiger

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Wie die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) am Dienstag mitteilten, soll die Tramlinie 8 temporär in zwei geteilt werden. Denn die durch Staus im Bereich des Kreisels in Weil am Rhein verursachten Verspätungen seien «nicht mehr akzeptabel», wie es in der Medienmitteilung hiess. Die Verkehrslage würde den Trambetrieb zeitweise schwer beeinträchtigen. Die Aufteilung der Linie ist eine von zwei geplanten Massnahmen, welche verkehrsbedingten Behinderungen des Linienverkehrs entgegenwirken soll. Weiter plane man auch, die Fahrzeit zu verlängern, um einen Zeitpuffer zu erhalten, wenn es zu Verzögerungen kommt.

Das «Liniensplitting» soll versuchsweise am Ostersamstag, 26. März, eingeführt werden. Zwischen 12.30 und 19 Uhr soll die Linie 8 wie vor ihrer Verlängerung nach Deutschland zwischen Kleinhüningen und Neuweilerstrasse verkehren. Für den Verkehr über die Grenze soll die Linie 8A eine Schlaufe fahren, und zwar von Weil am Rhein aus über Kleinhüningen und den Claraplatz bis zum Messeplatz, und von dort wieder über Kleinhünigen zurück nach Weil.

Ab dem 27. Februar wollen die BVB auch die Fahrzeit zwischen Weil am Rhein Zentrum/Bahnhof und Kleinhüningen um 7,5 Minuten verlängern. Von dieser Massnahme erhofft man sich mehr Spielraum, um Verspätungen auf dem Abschnitt kompensieren zu können. So bestehe an der Endstation Neuweilerstrasse eine Aufenthaltsdauer von zehn Minuten. Wirken sollen diese Änderungen jeweils samstags zwischen 14 und 18.30 Uhr. Zudem erhofft man sich durch die von der Stadt Weil am Rhein angekündigte Dosieranlage in der Friedlinger Hauptstrasse eine Entschärfung der Situation. (las)

Erstellt: 26.01.2016, 15:16 Uhr

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27 Kommentare

Sarah Ineichen

26.01.2016, 17:03 Uhr
Melden 129 Empfehlung 15

An diesem Kreisel gab es schon vor Jahren, als da noch gar kein Kreisel sondern noch eine ganz kommune Kreuzung war, einen permanenten Stau. Dass man dafür nicht von Anfang an eine Lösung einplante, werde ich nie begreifen. Das Desaster war absehbar! Dafür kann allerdings die BVB nichts, das fällt in die Planungshoheit von Deutschland, und Deutschland ist halt eine Auto- und keine ÖV-Nation. Antworten


Theobald Fankhauser

26.01.2016, 15:50 Uhr
Melden 107 Empfehlung 13

Eine guter, vernünftiger und längst fälliger Entscheid. Das Neubad wird es dankend zur Kenntnis nehmen. Weshalb hat man das nicht von Anfang an berücksichtigt? Die Verkehrssituation ist ja nicht neu und 2015 hat auch nicht zur Besserung beigetragen, im Gegenteil. Und wer raus will, muss halt umsteigen. So schlimm ist das auch nicht. Antworten



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