Basel
Die beiden Basel wollen kein strikteres Rauchverbot
Aktualisiert am 23.09.2012 21 Kommentare
Alles bleibt wie gehabt: Die Stimmbevölkerung beider Basel will keine nationale Verschärfung des Rauchverbots.
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Das Endresultat aus Basel-Stadt spricht eine deutliche Sprache: 58,4 Prozent der Stimmberechtigten haben gegen die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» votiert (31'187 Nein-Stimmen), 41,6 Prozent dafür (22'216). Noch deutlicher Abgelehnt wird eine weitere Verschärfung des Rauchverbots im Baselbiet, wo sich nach der Auszählung aller 86 Gemeinden 60,56 Prozent der Stimmenden gegen die Initiative aussprechen (42'563 Nein-Stimmen). Auf nationaler Ebene sagten rund 66 Prozent der Wählenden Nein.
Die Lungenliga-Initiative «Schutz vor Passivrauchen» verlangte für Rauchverbote schweizweit einheitliche Regeln, was in den meisten Kantonen eine Verschärfung bedeuten würde – nicht aber in Basel-Stadt, wo bereits eine strengere Gesetzgebung herrscht. Konkret hätten bediente Fumoirs und kleine Raucherlokale bei einer Annahme der Vergangenheit angehören sollen.
Raucherverein Fümoar sieht sich bestätigt
Mit einer Ablehnung der Initiative dürfte der Raucherstreit zwischen dem Basler Raucherverein Fümoar und den Behörden wohl auch künftig nicht zum Erliegen kommen. Fümoar-Sekretär Thierry Julliard zeigt sich gegenüber der BaZ über sehr erfreut über das gesamtschweizerische Abstimmungsresultat. «Die Ablehung der Initiative ist ein klares Signal dafür, dass das Volk genug hat von der Verbotskultur und den selbsternannten Gesundheitsschützern.»
Mit dem Entscheid seien die unbedienten Fümoirs abgelehnt worden. Deshalb müsse man nun abklären, ob diese nicht verfassungswidrig sind. Seinen Verein Fümoar sieht Julliard mit dem heutigen Resultat politisch bestätigt. Der Kampf des Rauchervereins gegen die Basler Behörden gehe nun vor Bundesgericht weiter. (jg)
Erstellt: 23.09.2012, 12:56 Uhr
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21 Kommentare
Schade halt, ob wohl sich für die beiden Basel nichts ändert, ausser den Illegalen Machenschaften des Fümarvereines der noch mehr ausreden hat für sein illegales Vorgehen.
Wer übernimmt die Moralische und Finanzeile Verantwortung der Tausenden Oper vom Passivrauchen?
Die Presse, die Raucherlobi, der Wirteverband, der Bundesrat?
Es geht weiter zum Schutze der Oper des Passivrauchen:
Antworten
Lasst doch das Personal und die Gäste entscheiden, ob diese in einem Raucherlokal bzw. in einem Nichtraucherlokal arbeiten bzw. konsumieren wollen. Die diversen Restaurationsbetriebe müssten dann nur an der Eingangstüre ausweisen: Wir sind ein Raucher- oder Nichtraucherlokal, das Personal und die Gäste könnten dann selber entscheiden! Antworten
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