Basel

Diskussion

Eine Partei mit dem Rücken zur Wand

Die Sozialdemokraten kämpfen. Sie wollen unbedingt eine weitere Wahlschlappe vermeiden. Vorwürfen zum Trotz sieht sie sich immernoch als Vertreter des kleinen Mannes. Mehr...

Von Andrea Fopp.

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34 Kommentare

Lars Mazzucchelli

17.10.2012, 09:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Sind die Kommentare hier eigentlich repräsentativ für die Basler Wählenden oder für die BaZ-Leserinnen und -Leser? Wäre ersteres der Fall, müsste die SVP bei den Wahlen 75%, die SP 2,3 % machen.... Antworten


Martin Schläpfer

17.10.2012, 07:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Vieles wird in diesem Artikel erwähnt, nur nicht, warum die SP mit dem Rücken zur Wand stehen sollte. Meine Eindruck: Das Stimmgewicht wird sich etwas von SP auf Grüne/BastA verschieben. Der von dieser Zeitung seit zwei Jahren herbeigesehnte SVP-Erdrutschsieg wird ausbleiben. Basel ist kein gutes Pflaster für Angsthasen. Antworten


Phil Bösiger

17.10.2012, 05:14 Uhr
Melden 6 Empfehlung 5

Bin ich froh, wenn die Wahlen in Basel-Stadt endlich durch sind. Dann muss ich nicht täglich diese verzweifelten Aufrufe in der BaZ lesen, bloss nicht die SP zu wählen. Stellt Euch vor, die SP gewinnt die Wahl und das Abendland geht trotzdem nicht unter.... Bin immer wieder erstaunt, für was die SP mit gesamtschweizerisch 15 - 20% Wähleranteil so alles verantwortlich sein soll! Antworten


Lars Mazzucchelli

17.10.2012, 09:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

... oder wie man sagen könnte: Wenn die Linken schon an allem schuld sein sollen, dann muss man sie aber auch wählen! :D


Philippe Hurn

16.10.2012, 18:50 Uhr
Melden 14 Empfehlung 2

Wann endlich merken die Wähler was die SP genau im Schilde führt! Schaut euch einmal Basel an wie es sich die letzten Jahre durch die SP-Politik zum negativen entwickelt hat. Die SP hat sich in den letzten Jahren nicht um die Einheimischen gekümmert, Asylanten und Zuwanderer waren ihnen immer wichtiger. Die bringen schlussendlich wenn (erleichtert) eingebürgert zusätzlich Stimmen bei den Wahlen! Antworten


Martin Schläpfer

17.10.2012, 07:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung 3

Mir kämen ehrlich gesagt auf Anhieb ungefähr sechs Orte in der Stadt in den Sinn, die in den letzten vier Jahren durch Umgestaltungsarbeiten verschönert wurde. Von negativer Entwicklung kann ich persönlich gar nichts feststellen. Im Gegenteil.


Chr. Beck

16.10.2012, 10:11 Uhr
Melden 27 Empfehlung 7

Egal, welche Partei, doch wenn sie mit Gipfeli, Cüpli etc. Wähler finden muss, ist nicht viel los mit der Partei. Ich würde eh nie das wählen, was eine Partei vorgibt, sondern das, was für mich stimmt. Doch die SP ist für mich eine der schlimmsten Parteien, denn sie schauen nie für das Schweizer Volk, sondern nur für den Rest der Welt. Bei den anderen Parteien ist das immerhin besser. Antworten


oliver keller

16.10.2012, 16:14 Uhr
Melden 5 Empfehlung 7

Beck: Sie denken da an eine bestimmte Patrei? Die die mit den Ebners zusammen Milliarden an der Börse schaufeln und es dem Volch verteilen? Das ist aber süss, die wähl ich jetzt auch ;-)


jean-pierre neidhart

16.10.2012, 08:13 Uhr
Melden 33 Empfehlung 6

Die SP-Leute wollen nicht den Menschen Helfen, die schauen doch eh nur fuer sich selber. Da wird die Wahrheit verdreht und gelogen, nur damit man ein paar Waehlerstimmen ergattern kann. Diese Partei hat in den letzten 20 Jahren wahrlich keine Stricke zerissen und repraesentiert nur noch eine kleine Minderheit der Gesamtbevoelkerung. Staerkste Partei waeren wohl die Nichtwaehler. Antworten


Kurt Seiler

16.10.2012, 07:35 Uhr
Melden 26 Empfehlung 9

Die Sozis müssen überhaupt nicht kämpfen (in Basel).
Ihre Klientel ist grösser, ihre Position gefestigter denn je. Und für Wählernachwuchs ist auch gesorgt. Und solange die Finanzierung des ganzen Irrsinns in Basel dank Pharma steht - solange wird sich nichts auch nur eine Spur ändern.
Wem das nicht passt muss den Kanton wechseln. An der Wahlurne wird in Basel keine Änderung mehr herbeigeführt.
Antworten


Sandro Marcchetti

16.10.2012, 02:35 Uhr
Melden 43 Empfehlung 8

Die meisten Sozialdemokraten arbeiten beim Kanton und sind entsprechend bereits sehr gut entlöhnt. Durch die Erhöhungen der Sitzungsgelder im Grossen Rat, welche die Linken mitgefordert haben, hat das Umdenken hinsichtlich finanzieller Bereicherung schon lange stattgefunden. Die Linken in BS sind mir einfach zu weit weg von ihren wirklichen "Kunden" und zu Nahe in der "Mittelschicht" Antworten


Ronnie König

16.10.2012, 09:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung 19

Frau Zanolari (SVP) arbeitet(e) auch beim Staat und wie war das mit Mörgeli? Einfach Blödsinn behaupten macht den Wahlkampf auch nicht besser und die SP schlechter. Jeder Polizist arbeitet beim Kanton! Sind das nun alles Linke? Alle Likes-Geber sollten mal das Hirn einschalten.


Hanspeter Meister

16.10.2012, 02:25 Uhr
Melden 37 Empfehlung 5

Den Weg zurück zu den Wurzeln hätte die SP schon vor einiger Zeit antreten sollen.Die SP ist doch Heutzutage nur noch durch gut bezahlte Akademiker sowie auch Klein-Unternehmer vertreten, welche den Arbeiter mit seinen Problemen nicht mehr spüren. Da hilft keine Rechtfertigung mehr. Wenn eine SP-Ständrat/-rätin über CHF 130'000 im Jahr verdient,dann hat sie andere Sorgen, nur nicht die der Wähler. Antworten


roger meier

16.10.2012, 10:02 Uhr
Melden 11 Empfehlung 5

für die sp-ständeräte ist bern nur ein nebenjob,man hat ja noch einen hauptberuf und diverse anderweitige mandate,eine halbe million ist daher jährlich schnell erreicht,wenn nicht noch mehr,für den kleinen mann hat man sicher keine zeit


Carlos Ramirez

16.10.2012, 01:44 Uhr
Melden 37 Empfehlung 8

Die SP und die Gewerkschaften gehören auf den Mond geschossen oder in die Wüste geschickt. Vertreter des kleinen Mannes einfach ein Witz, diese abgehobenen Cüplisozialisten und Schönredner einfach gelinde gesagt zum kotz.. Antworten


Danielle Kaufmann

15.10.2012, 21:07 Uhr
Melden 9 Empfehlung 29

Was in der BaZ steht und die KommentatorInnen schreiben ist eine Sache. Was die Männer und Frauen uns bei unseren SP-Baizen-Touren in den letzten Wochen erzählt haben, ist eine andere! Diese Gespräche sind nicht sehr medienwirksam, dafür hören wir den Leuten zu, nehmen ihre Sorgen, um hohe Mieten ernst, hören ihrem Ärger über den Verkehr zu und kennen ihr Interesse an Basel und seiner Politik! Antworten


Beat Bannier

16.10.2012, 10:47 Uhr
Melden 13 Empfehlung 7

Die SP fängt im Jahre 2012 an, die Stimmung im Volk zu ergründen? Das sagt eigentlich schon alles über die Bodenhaftung dieser Partei. Aber schön dass wir darüber geredet haben, und für einmal nicht bei Kaffee und Kuchen :-)


Tim Cuénod

15.10.2012, 21:00 Uhr
Melden 17 Empfehlung 27

Einmal ist die SP laut BaZ "im freien Fall" und jetzt stehe sie "mit dem Rücken zur Wand". All das ist Markus Somm-Wunschdenken. Die Baslerinnen und Basler wissen, dass die rot-grüne Regierung viel geleistet hat: die Halbierung der Staatsschulden, die Steuersenkung für alle, der Tramnetzausbau und vieles mehr. Die SP bringt Basel vorwärts. Sie sorgt für schwarze Zahlen und bezahlbare Wohnungen. Antworten


Roland Loosli

16.10.2012, 16:02 Uhr
Melden 12 Empfehlung 5

Man kann auch auf beiden Augen blind sein (vermutlich auch noch schwerhörig) und weiterhin SP wählen.


Rolli Rallo

15.10.2012, 19:36 Uhr
Melden 71 Empfehlung 15

Die Sozialdemokratie kämpft? Ich stelle keinen Kampf fest. Ich stelle fest, dass die Führungsriege mit spitzem Mund die immer gleichen, elegant gedrechselten Allgemeinplätze verbreitet. Die heutige Arbeiterschaft hat andere Probleme als ein weiteres Sabbatical. Antworten


oliver keller

15.10.2012, 20:45 Uhr
Melden 6 Empfehlung 23

Es gibt ein Wissenschaftsgebiet, die Soziologie. Die SP schreitet auf diesem Weg, wissend, dass sie sich am Ende eben für eine gerechte Sache einsetzt . Ein anderes Wissenschaftsgebiet nennt sich Psychologie. Die SVP schreitet auf diesem Weg. Und sie schürt Angst. Menschen sind von Natur aus ängstlich. Und schuld sind immer die Linken. Das ist clever, es lenkt von ihren Zuppigers und Mörgelis ab.


Urs Stotz

15.10.2012, 18:57 Uhr
Melden 141 Empfehlung 27

Die SP schadet letztendlich den Menschen, die wirklich soziale Hilfe nötig hätten, in dem sie Jahre für den Missbrauch im sozialen Bereich und im Asylwesen einstand. Dieses Sozialwesen wird man sich immer weniger leisten können. Das harte wird sein, dass die Einsparungen auch die betreffen wird, die diese Hilfe bräuchten und jetzt schon wenig erhalten. Die SP vertritt nicht die Bevölkerung. Antworten


Otto Kunz-Torres

16.10.2012, 15:28 Uhr
Melden 6 Empfehlung 4

Das Sozialwesen wird unbezahlbar? Wieso? In den letzten zwanzig Jahren fand eine massive Umverteilung von Einkommen und Vermögen nach ganz oben statt. Gründe: Steuersenkungen für Reiche, Konzentration in der Wirtschaft, weniger Arbeitsplätze für leistungsschwächere oder behinderte Arbeitnehmer, übersetzte Preise durch Kartellisierung, kaum Reallohnerhöhungen. Und für all dies ist die SP schuld?


oliver keller

15.10.2012, 19:51 Uhr
Melden 24 Empfehlung 72

Auf Ihrer Tastatur fehlt das 'V', Herr Stotz, irgendwie fügt es sich nicht automatisch zwischen das 'S' und das 'P', aber das ist vielleicht nicht Ihr Fehler. Bis auf diesen Schreibfehler stimme ich mit Ihrem Bericht voll und ganz überein ;-)


Ronnie König

15.10.2012, 18:14 Uhr
Melden 40 Empfehlung 12

Starke Leaderfiguren ist das eine. Etwas anderes ist den kleinen Mann auch hören wollen und nicht nur sagen: Jaja, wir habens gehört und dann in der eigenen Welt weiter wursteln! Man darf ruhig dazu lernen. Der Mittelstand steht dann hinter der SP, wenn Schwache drohen unterzugehen. Nicht beim Asylanten hätscheln. Und eine gute SP heisst auch nicht vor der Pharma kuschen. Wo wollen die hin? ZG? Antworten


Nicolas Uan Chabloz

15.10.2012, 17:50 Uhr
Melden 71 Empfehlung 16

Ich fühle mich von der SP, als dicker und auch kleiner Mann der Regio Basiliensis, schon lange nicht mehr vertreten; ist leider so, nur noch Schall und Rauch. Neu Integrationsfiguren braucht diese Partei und weniger Selbstdarsteller. Antworten


Maciej Pietrzak

15.10.2012, 17:22 Uhr
Melden 113 Empfehlung 23

„Vertreter des kleinen Mannes“ die die PFZ, die moderne Sklaverei unterstützen. Diese Partei hat schon lange ihre traditionelle Wählerschaft verraten. Sozialer-Wohnungsbau, das ist eine gute Sache, habe ich immer unterstützt. Eins muss man aber sagen, diese günstige Wohnungen sollten die schweizerische Familien mit Kindern bekommen und nicht die ganze Welt. Antworten


Christian Mueller

15.10.2012, 22:54 Uhr
Melden 7 Empfehlung 8

z.B. an Pietrzaks und andere echten Schweizern, die seit mindestnes 10 Generationen hier leben, gell?


Hans Abächerli

15.10.2012, 17:29 Uhr
Melden 91 Empfehlung 25

Eben, @Maciej Pietrzak, wie hoch ist der CH-Anteil in Sozialwohnungen?
Die SP als Vertreter des 'kleinen Mannes'? Wohl eher die Vertreter von Beamten, Lehrern und den Profiteuren der Sozialindustrie!


Beat Bannier

15.10.2012, 17:06 Uhr
Melden 91 Empfehlung 27

Die SP, mit dem grössten Pharma-Konzern im Rücken,den dritthöchsten Steuern im Lande und den höchsten Kk-Prämien, hat uns Baslern gezeigt wie die Sozialen die Einkommensschere schliessen, DANKE. Antworten


Beat Bannier

15.10.2012, 21:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Es = das Soziale, Hr Keller.
Leben von Sozialabgaben= Arbeitsstellen, nicht die Rentner.


oliver keller

15.10.2012, 19:33 Uhr
Melden 13 Empfehlung 36

'..gibt mehr als es nimmt.' Welches 'Es'? Oder etwa gar das 'Über-ich'? Ich bin sicher, dass Menschen, die von der Sozialhilfe (sozial bedeutet für mich gemeinschaftlich) leben müssen, haben andere Sorgen als sich um Politik zu kümmern, Herr Bannier. Aber wenn Sie denken, diese Menschen seien alle in der SP, dann stimmt das natürlich so für Sie. Und 'sozialistisch' gibt es übrigens nur als Modell.


Beat bannier

15.10.2012, 18:38 Uhr
Melden 44 Empfehlung 16

Sozial, wie ich es verstehe, gibt mehr als es nimmt. Wieviele Menschen leben zwischenzeitlich von den soz.-Abgaben, welche eigentlich keine Sozialfälle sind? Diese Leute sind heute in der SP.Diesen Luxus werden wir uns nicht lange leisten können. Die SP führt eine sozialistische Politik, zwischen Hochfinanz und Arbeiter/Mittelstand, welcher momentan gerade ausgewechselt wird, durch bildungsfernere


oliver keller

15.10.2012, 18:01 Uhr
Melden 23 Empfehlung 48

Jede Regierung, ob links oder rechts, ist in Basel gut beraten, sich mit der Pharmabranche gut zu stellen. Ist die Linke aber für die hohen KK-Prämien verantwortlich? Ist die Linke denn dafür verantwortlich, wenn Menschen älter werden und dass das eben etwas kostet? Führen die SVP, FDP, BDP, CVP und LDP etwa eine soziale Politik? Kaum. Sozial werden doch die SP und die Grünen immer gescholten ;-)



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