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Diskussion

«Eine hundertprozentige Sicherheit ist nicht möglich»

Der Waaghof-Leiter erklärt, warum weitere Sicherheitsmassnahmen im Untersuchungsgefängnis gefährlich sein könnten. Der erneute Ausbruch erinnert stark an einen spektakulären Fall aus dem Jahr 2003. Mehr...

Von Joel Gernet.

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29 Kommentare

Daniel Fürst

21.08.2012, 11:34 Uhr
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«Nach zwölf Jahren Gefängnisleitung überrascht mich fast nichts mehr», sagt Degen.
Solche Aussagen zeugen von hoher Intelligenz und Übersicht. Vermutlich bei H.P. Gass gelernt.
Aber es gibt doch sicher einen Weg. Vielleicht könnte man ja den netten Herrn mit einer Kündigung überraschen.
Ein Versuch wäre es in jedem Fall wert.
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Daniel Fürst

22.08.2012, 09:55 Uhr
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@ roger meier
Wäre vielleicht von Vorteil, wenn Sie meinen Text zuerst lesen, bevor Sie dann die Schul der linken Regierung geben.
Ich schrieb über die Äusserung von Degen und diese diletantische Bemerkung erinnert halt an H.P. Gass!


Franziska Glur

22.08.2012, 07:54 Uhr
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Alle suchen die Sicherheitslücken, durch welche die drei Männer entkommen konnten.
Dass es solche gibt ist überhaupt schon ein Skandal!
Und wer sucht jetzt die Ausbrecher?


roger meier

21.08.2012, 19:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

der waaghof wurde von der linken regierung in auftrag gegeben und gebaut,da trifft hp.gass absolut keine schuld,googeln sie ein bischen,dann wissen sie,wer die schuldige/er ist oder sind,ich bin kein freund von herr gass,hab den satz, basel ist sicher ,nie vergessen,aber schuld trägt die gesamtregierung


Mari Wunderli

21.08.2012, 11:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Schildbürgerstadt-
100% Sicherheit? bestimmt- nach der letzten Eskapade würde ich einmal von 50% reden.
Finde es ein Skandal dass sich die Leitung da noch mit faulen Ausreden herauszureden versucht. Vielleicht die Leitung einsperren, die Häftling sind ja anscheinend so schon halb draussen.
Hat man da nichts verdächtiges gemerkt? Das Personal schläft wohl an ander Arbeit?
Antworten


René Reinhard

21.08.2012, 11:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

«Wenn wir noch stärkere Sicherheitsmassnahmen ergreifen würden, laufen wir Gefahr einer Geiselnahme.» Diesem Satz von Herrn Degen, kann ich nur beipflichten. Denn schon vor 1995, als man anfing das Schällemätteli mit Nato-Stacheldraht zu dekorieren, äusserte sich mir gegenüber ein Angestellter so: "Wenn jemand nicht mehr über die Mauer abhauen kann, geht er halt zur Tür raus - mit einem von uns. Antworten


Hans-Beat Henke

21.08.2012, 09:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ich war bis anhin der Meinung, dass Knastzellen ausbruchsicher sein sollten. Doch im Waghof
scheinen die Mauern aus Papiermachée zu sein, welche mit den Fingernägeln geöffnet werden können. Das muss wahrscheinlich so sein, damit die Philosophie der Gefängnisleitung gewahrt bleibt, nämlich die Chance des Ausbruches zu gewähren. Das darf ja wohl nicht wahr sein - ist es aber, leider!
Antworten


Stephan Göldi

21.08.2012, 09:47 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Der Waaghof war ja auch Ersatz für den Lohnhof. Beim Lohnhof hörte man nicht so viel von Ausbrüchen. Vermutlich waren die Erbauer im Mittelalter weniger blöd.
Am meisten aber verwundert es mich, dass solche Versager wie der Leiter und die zuständigen Politiker immer noch im Amt sind. In anderen Bereichen zieht man hier personelle Konsequenzen.
Antworten


Hansruedi Steiner

22.08.2012, 08:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Warum verwundern Sie sich? Die Basler Bevölkerung hat die Regierung welche sie gewählt und verdient. Die höheren Beamten können so der Bevölkerung auf der Nase herumtanzen wie die Ratten im Speck und ohne Verantwortung. Keine Entscheide, viel Geplapper (siehe dazu BAZ Umfrage[n]), unnützer Aktivismus; kurz moderner Sozialismus. Der Lohn muss stimmen und nicht die Arbeit, Schuld sind eh Andere.


Walter Contich

21.08.2012, 09:12 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Es kann doch nicht wahr sein, dass ein Gefängnis an ein bestehendes Wohnhaus angebaut in dem man die Mauer dieses Wohnhaus in den Bau einbezieht. So wurde am falschen Ort Geld gespart. Aber die schweizerischen Bauvorschriften erlauben das oder schreiben das sogar vor. Eine zum Gefängnisbau gehörende Eisenbetonmauer wäre nahezu undurchlässig und der ganze Bau erst noch erdbebensicherer. Antworten


Sandro Marcchetti

21.08.2012, 08:06 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Es macht mir nicht nur den Anschein sondern offenbar Tatsache, dass die Häftlinge um einiges schlauer und phantasievoller sind als die gesamte Gruppe, welche diese überwachen und betreuen muss !! Sollte eigentlich umgekehrt sein, aber ... Antworten


Peter Wirz

21.08.2012, 06:40 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Vergleicht man Sicherheitsvorkehrungen in den USA oder in Asien dann liegt es wirklich wieder mal an der Zimperlichkeit der Urschweizer im Umgang mit Kriminellen. Antworten


pit almeida

21.08.2012, 04:39 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

ich hoffe, die ausbrecher schaffen es in ihr heimatland. das kommt uns billiger. und: hauptsache, wir sehen sie nie wieder. Antworten


Rita Scholer

21.08.2012, 01:57 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

«Wenn die Insassen nicht eine kleine Hoffnung auf einen möglichen Ausbruch haben, drehen sie durch.» Zu diesem mutigen Satz, den Degen 2005 in der BaZ erstmals geäussert hatte, steht der Gefängnisleiter noch immer. Unglaublich diese Aussage, ein Gefängnis darf also nicht ausbruchsicher sein. Am besten bei Strafantritt gleich Ausbruchwerkzeug aushändigen und immer Lunchpaktete bereitstellen. Antworten


Regina Meier

21.08.2012, 00:21 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Nur in Basel kann man sich solches Ausreden-Geschwafel überhaupt erlauben. Wirklich haarsträubend. Ein Gefängnisdirektor der behauptet, die Sicherheitsmassnahmen werden absichtlich vernachlässigt um Geiselnahmen zu verhindern. Wo hat man denn sowas schon gesehen? Auf welchem Planeten lebt die Basler Regierung? Antworten


Pat Studer

20.08.2012, 23:29 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Ohne "Gegenleistungen für situatives Wegschauen" an gewisse Beamte ist mindestens dieser Fall schwer zu erklären ... Antworten


Katia Lanz

20.08.2012, 22:17 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

«Wenn wir noch stärkere Sicherheitsmassnahmen ergreifen würden, laufen wir Gefahr einer Geiselnahme.» Sicherheitsmassnahmen helfen, eine Geiselnahme zu verhindern. Aber wenden wir diese Logik einmal anders an: Zu viele Polizisten könnten eine Revolution fördern. Wir müssen ihre Zahl also reduzieren, dann bleiben die Strassen schön ruhig. Genauso absurd. Herr Degen ist wohl ein Bürger von Schilda. Antworten


Peter Hochreutener

20.08.2012, 21:11 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

«Wenn wir noch stärkere Sicherheitsmassnahmen ergreifen würden, laufen wir Gefahr einer Geiselnahme.» Höre ich da Angst? Lieber laufen lassen (wir erwischen sie sowieso wieder). Was passiert wenn einer der geflüchteten einen Tötungsdelikt macht? Die Aussagen des Herren des offenen Hauses finde ich mehr als fragwürdig.. Antworten


Claude Lutz

21.08.2012, 09:39 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

100% ist nichts - aber 4 Millionen verbauen, damit an der gleichen Stelle ausgebrochen werden kann - unbewachte Gemeinschaftsräume an den löchrigsten Stellen des Bauwerks untergebracht - da kommt schon der Verdacht von höchster Unfähigkeit (der Leitung) eventuell gepaart mit Vetterliwirtschaft auf - oder wo ist das ganze Geld dann abgeflossen? Den sicheren Teil noch sicherer zu machen??? Antworten


Michael Brun

20.08.2012, 20:34 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

was für sympathische Flüchtlinge- die sehen ja so ungefährlich und vertrauenerweckend aus- wenn man die 3 Artikel liest bekommt man das Gefühl dass alles ein grosser Witz ist.
Die befragten Herren und 'Leiter' übertun sich ja gegenseitig mit lahmen Ausreden. Es ist ja nur halb so schlimm, kommt ja nicht soo häufig vor, man hat das beste getan- oder hat man?
Hauptsache: Basel ist sicher.
Antworten


Jürg Müller

20.08.2012, 18:26 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

...aber anscheinend ist eine hundertprozentige Unsicherheit durchaus möglich. Antworten


walter bossert

20.08.2012, 17:55 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Es sollte halt sofort in die Menschenrechte aufgenommen werden, das Nachbarwohnungen jederzeit dazu zur Verfügung gestellt werden um Ausbruchwilligen den Abgang zu ermöglichen.Ferner hat die Mietperson wettergerechte Kleider, Sackgeld und Proviant für 5 Tage zur Verfügung zu stellen, den schliesslich wurden diese armen und unterdrückten Menschen von unserer Regierung ins Land geholt. Antworten


Hans Abächerli

20.08.2012, 20:39 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

...und das Auto immer aufgetankt in der Garage stehen haben, Schlüssel steckt selbstverständlich...
Ebenso ein Handy mit aufgeladener Prepaidkarte auf dem Beifahrersitz.
Karten fürs Theater, Kino etc. sind freiwillig.....


Reto Kunz

20.08.2012, 16:28 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

nächstens bekommen Häftlinge auch noch gerade ein Ausbruchskit, Geld und eine neue ID? Die Schweiz der offenen Tür- revolving door..... hinein, hinaus... rasch etwa anstellen und ab... bis nächste Woche? Wenn es nicht so traurig wäre gäb es ein gutes Fasnachts Thema...
Die Schweiz muss beliebt sein bei Gaunern- VIP Behandlung
Antworten


Lilly Pabst

20.08.2012, 18:41 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

[Willkommen zur] Schweiz der offenen Tür - LOL, das ist wirklich treffend formuliert von Ihnen, besser kann man das gar nicht sagen ;-)))))))))))))))))))) !!!


Urs Muller

20.08.2012, 15:55 Uhr
Melden 73 Empfehlung 0

Der Gefaengnisdirektor und sein zustaendiger Regierungsrat sollten sich schaemen. Ausreden, unmoeglich wiederkehrende Fehler und fuer den BS-Steuerzahler laecherliche Kommentare zeugen nicht von viel Berufs-Professionalismus. Andere Laender koennten dieses Problem ein- fuer allemal loesen. Doch in Basel darf man, kann man und will man ja nichts tun betreffend der oeffentl. Sicherheit. Dankeschoen Antworten


Roland Rawyler

21.08.2012, 05:12 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Herr Müller, die nächsten Wahlen nahen, gehen Sie an die Urne, oder füllen Sie Ihre Briefwahlzettel aus, u. denken Sie bitte daran, ausser Frau Herzog gehört die ganze Rathaus - Mannschaft ausgewechselt !
Die jetzige hat ihre Chance vertan, die neue könnte sie wahrnehmen ! so kann es auf jeden Fall in Basel nicht weitergehen, jedem Normal - Bürger müssten die Nackenhaare zu Berge stehen !!!


Jauslin Thomas

20.08.2012, 20:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Fragen Sie doch mal im Waaghof an und buchen Sie eine Führung! Mal sehen wie Sie dann denken! Ich habe eine solche Wagghof-Führung schon dreimal gemacht.


Loredana Wander

20.08.2012, 16:00 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Das dürfte nie passieren,der Anbau vom Gefängnis neben Mietwohnungen ist sehr unüberlegt.
Das ist ja eine Gefährdung für diese Mieter! Ich kann mir auch vorstellen dass die Häftlinge,zu viele Freiheiten im Gebäude selber haben.Zu wenig überwacht werden,aus reinem vertrauen und Mitmenschlichkeit.Frage mich auch wie haben sie das Geschafft,mit welchem Werkzeug.
Und dass man von dort fliehen kann.ARG
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