Basel

FCB-Nachwuchs bekommt eigenes Haus

Aktualisiert am 25.05.2010 10 Kommentare

Der FC Basel gründet eine gemeinnützige Stiftung für seine Nachwuchsbetreuung. Als erstes Projekt eröffnet diese ein 20-plätziges Wohnhaus für 15- bis 19-Jährige.

Jolanda Winter, Leiterin des «Wohnhuus Lehenmatt» über das neue Zuhause des FCB-Nachwuchses und die Regeln im neuen Heim.

Stichworte

Neue Trainerin für die FCB-Frauen

Susanne Gubler (45) wird neue Trainerin der Frauen-Mannschaft des FCB. Sie unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit Verlängerungs-option und wird vollamtlich für den FCB arbeiten – zum einen als Trainerin, zum andern in der Betreuung des neuen «Wohnhuus Lehenmatt» und in der Nachwuchsadministration.

FCB-Präsidentin Gigi Oeri hat die Stiftung im Sinne einer (nicht bezifferten) Anschubfinanzierung geäufnet, wie sie am Dienstag vor den Medien sagte. Sie leitet den Stiftungsrat, dem auch Architekt Jacques Herzog angehört. Bis 2013 soll noch ein FCB-Campus bei den Sportplätzen St. Jakob mit Garderoben, Kraft- und Massageräumen gebaut werden. Dazu ist ein Architekturwettbewerb vorgesehen.

Die vom Club unabhängige Stiftung namens «Nachwuchs-Campus Basel» bietet jugendlichen Sportlern nicht bloss fussballerische Förderung und Unterkunft, sondern organisiert auch individuell adäquaten Schulunterricht. Dieser soll in Regel- oder Sportklassen der beiden Basel stattfinden, bei Bedarf jedoch auch in Privatschulen.

Soziale Verantwortung

Im Jungkicker-Haus unweit des Stadions im Lehenmattquartier sollen vielversprechende Nachwuchsleute ab der Stufe U14 unterkommen. In die erste Mannschaft schafft es vielleicht ein Zehntel, hiess es; die anderen haben so alternative Berufsperspektiven. Kommt jemand bei einem anderen Club unter, sollen Kosten abgegolten werden.

Laut Oeri betreuen einige Schweizer Vereine ihre Nachwuchsleute, doch das FCB-Konzept gehe am weitesten. Es solle das Geschäftliche vom Sozialen trennen. Nach ersten Wohngemeinschaften vor über zehn Jahren hält der FCB heute 16 Plätze in einem Lehrlingsheim des Ausbildungsverbundes der Basler Chemie «Aprentas» in Muttenz BL.

Das langfristig gemietete und eigens umgebaute Nachwuchskicker-Haus mit strikter Hausordnung bringt Betriebskosten von etwa 170'000 Franken im Jahr. Dazu kommen Löhne von vier Betreuenden und Verpflegung der Bewohner - auch zwei bis drei junge Fussballerinnen sollen darunter sein. Die Eröffnung ist auf 1. Juni angesetzt.

Mehr zum Thema in der Basler Zeitung von Mittwoch. (alx/sda)

Erstellt: 25.05.2010, 18:08 Uhr

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10 Kommentare

Rudolf Thoma

25.05.2010, 21:49 Uhr
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Langsam aber sicher wächst die GIGI ich meine die GISELA immer mehr über sich selber hinaus, das ist doch toll was diese Frau (mit ihrem Mann natürlich!) so alles auf die Beine stellt. Hier wird in Leben investiert und nicht in tote Materie...drum "BRAVO" liebe Gisela, mach weiter so, ich bewundere Dich, Du bist die wahre Bereicherung für die Stadt Basel...super! Antworten


PAUL SUTTER

26.05.2010, 10:54 Uhr
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"Der Besuch der alten Dame". Frau Oeri würde lieber für die Kosten aufkommen, die sie verursacht. Da sind die Polizei- und Sicherheitskosten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Frau Oeri ist KEINE Wohltäterin, wie das immer dargestellt wird! Antworten



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