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Fachhochschule beantragt zusätzliche Kantonsgelder
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Sie würden ihren Kantonsparlamenten die Zusatzfinanzierung von 17,5 Millionen Franken beantragen, teilten die Regierungen der Kantone Baselland, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn am Freitag mit. Der ausserordentliche Finanzierungsbeitrag soll für die bereits laufende Globalbeitragsperiode 2009 bis 2011 ausgerichtet werden.
Kompensiert werden sollen damit Ertragsausfälle bei den Bundessubventionen und interkantonalen Hochschulabgeltungen. Die FHNW hatte im April bekanntgegeben, dass sie nach dem starken Anstieg der Studentenzahlen eine Zusatzfinanzierung in der Grössenordnung von 20 Millionen Franken beantragt habe.
Wie die vier Regierungen nun in der Mitteilung festhalten, haben die Ertragsausfälle «nachweislich zu einer schwierigen finanziellen Situation geführt, die die FHNW nicht mehr aus eigener Kraft meistern kann». Ihr eigenes Potenzial für zusätzliche Optimierungen sei zu gering, um ohne Hilfe die Lücke schliessen zu können.
Eigener Beitrag
Die für 2009 bis 2011 prognostizierte Finanzierungslücke beläuft sich auf rund 37 Millionen Franken. Laut den Regierungen soll die Schule daher zur Deckung einen Eigenbeitrag von rund 14 Millionen Franken leisten, um eine ausgeglichene Rechnung zu erreichen.
Im Weiteren soll sie 5,5 Millionen Franken erhalten, die aus den Reserven ihrer Vorgängerschulen stammen. Der Überführung dieser Mittel hätten die Kantone Aargau, Basel-Stadt und Solothurn bereits zugestimmt; im Kanton Baselland soll demnächst der Landrat das Geschäft behandeln. (stu/sda)
Erstellt: 10.09.2010, 11:21 Uhr
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