Basel

Fans befürchten eine Flut von Auflagen

Der Bund will die Massnahmen gegen die Hooligan-Gewalt verschärfen. Aus dem Kanton Basel-Stadt sind kritische Stimmen zu vernehmen.

Im St.-Jakob-Park, Mai 2010. Das verschärfte Hooligan-Konkordat wird in Basel nicht viel ändern. Fans dürfen auch weiterhin mit Fahnen ins Stadion.

Im St.-Jakob-Park, Mai 2010. Das verschärfte Hooligan-Konkordat wird in Basel nicht viel ändern. Fans dürfen auch weiterhin mit Fahnen ins Stadion.
Bild: Keystone

Umfrage

Der Bund will die Massnahmen gegen Hooligangewalt verschärfen. Ist das richtig?

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1196 votes au total


Bewilligungspflicht wird «einhellig begrüsst»

Unter dem Titel «Hooligans an die kurze Leine: Jetzt greifen die Kantone durch» berichtete gestern Abend auch die «Rundschau» über mögliche neue Massnahmen gegen Gewalt rund um Sportveranstaltungen. Als Beispiel diente der Eishockeyclub EV Zug, der seine Eingänge zukünftig mit Kameras überwachen lässt und die Matchbesucher identifiziert. Solche Massnahmen könnten auch andere Kantone ihren Clubs verordnen, wenn die Bewilligungspflicht für Spiele der höchsten Eishockey- und Fussballliga kommt, wie sie von der Kantonalen Konferenz der Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) im revidierten Hooligan-Konkordat vorgeschlagen wird. Laut KKJPD-Generalsekretär Roger Schneeberger sei die Bewilligungspflicht in der Vernehmlassung von den Kantonen «einhellig begrüsst» worden. Sie werde sicher Teil des revidierten Konkordats bleiben. Die Kantone können die neuen Massnahmen anwenden, sobald das jeweilige Kantonsparlament das Konkordat ratifiziert hat. Welche Auflagen die Kantone im Rahmen des Bewilligungsverfahrens machen werden, bestimmen die jeweiligen Sicherheitsbehörden.

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Auf die Fussball- und Eishockeyfans könnte einiges zukommen: Identitätskontrollen am Eingang, Verbot von Fahnen und Transparenten, Kombiticket für die An- und Abreise der Gästefans. Die Kantonale Konferenz der Polizei- und Justizdirektoren (KKJPD) fordert eine Bewilligungspflicht für Eishockey- und Fussballspiele der höchsten Spielklasse, dann könnten die Behörden den Klubs ebensolche Auflagen machen. Sonst wird gar nicht erst angepfiffen (siehe auch Text links).

Neben der Bewilligungspflicht schlägt die KKJPD auch die Ausweitung von Rayonverboten auf Stadien in der ganzen Schweiz vor, zudem können Matchbesucher beim Eingang intimen Körperkontrollen unterzogen werden, auch ohne Anfangsverdacht. Deshalb soll das «Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen» – auch Hooligan-Konkordat genannt – verschärft werden. Die Vernehmlassung dazu endete Mitte Januar. Die Rollen in dieser emotional geführten Diskussion sind klar verteilt: Hier ist die Politik, die im Kampf gegen Fangewalt «endlich» vorwärtsmachen will, auf der anderen Seite – und somit auf der Anklagebank – sind Liga, Klubs und Fanorganisationen, die vor einer Vorverurteilung aller Fans warnen und die Praxistauglichkeit einzelner Massnahmen infrage stellen – zum Beispiel, wenn der sofortige Spielabbruch beim Zünden einer Pyrofackel gefordert wird. Wer Bedenken äussert, wird schnell als «Verharmloser» dargestellt.

Umstrittene Durchsuchung

Es gibt aber auch von Behördenseite kritische Stimmen zum Entwurf des revidierten Konkordats. Zum Beispiel von Basel-Stadt. Die Regierung begrüsst zwar «grundsätzlich die Teilrevision», allerdings kritisieren Regierung und Polizeikommandant Gerhard Lips die mögliche verdachtsunabhängige Durchsuchung von Personen auf verbotene Gegenstände. Diese führe zu weit, sagt Lips zur BaZ. Der Polizei seien Kontrollen ohne Verdacht nicht erlaubt, deshalb gebe es keinen Grund, dass dies private Sicherheitsleute tun dürfen. Anders sieht das die Baselbieter Regierung. Auch wenn solche Kontrollen in die persönliche Freiheit eingreifen würden, sei der Schutz von «Leib, Leben und Eigentum» höher zu gewichten, heisst es in der Vernehmlassungsantwort.

Aber auch zur Bewilligungspflicht gibt es aus Basel eine kritische Bemerkung: Diese dürfe nicht zu «sach- und artfremden Auflagen» führen. Was damit gemeint ist, kann Lips auf Nachfrage nicht präzisieren. Gemeint ist wohl, dass man Angst hat, andere Kantone würden sehr strenge Auflagen verfügen – und auch Basel unter Zugzwang bringen. Denn in Basel-Stadt ist die Bewilligungspflicht für Grossveranstaltungen bereits im Polizeigesetz verankert. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Klub klappt gut – zudem gab es in den letzten zwei Jahren keine nennenswerten Probleme rund um die Heimspiele des FC Basel.

In Basel werde sich deshalb nicht viel ändern, auch wenn das revidierte Konkordat in Kraft treten sollte, erklärt Polizeikommandant Lips, der letztendlich die Bewilligung erteilt. Er sehe zurzeit keinen Grund, zukünftig beispielsweise ein Verbot von Fahnen und Transparenten in die Bewilligungsauflage zu integrieren, wie das in anderen Kantonen diskutiert wird. Lips bezeichnet die Bewilligungspflicht als «Knackpunkt für das föderale System» der Schweiz. Wünschenswert wären einheitliche Auflagen in allen Städten, so Lips.

Verbote anderswo möglich

Ob sich die Polizeidirektoren darauf einigen können, ist fraglich. Vielmehr dürfte die Einführung der Bewilligungspflicht zu einem Flickenteppich führen. Der Begriff «Bewilligungspflicht» ist eine Blackbox, die jeder Kanton mit Auflagen füllen kann. So könnten in St. Gallen oder Bern das Kombiticket eingeführt und Fahnen im Stadion verboten werden, weil sie die Identifizierung von Pyro-Sündern erschweren. Insofern wären Basler Fans doch betroffen, auch wenn sich im Joggeli nichts ändert.

Der Fanarbeiter und Geschäftsführer von Fanarbeit Schweiz, Thomas Gander, warnt denn auch vor einer Auflagenflut in den Stadien, sollte die Bewilligungspflicht kommen. Die Fanarbeit lehnt das Konkordat an sich und auch den Revisionsentwurf ab und bezeichnet es «als der Eindämmung der Gewalt nicht förderlich, sondern ganz im Gegenteil als kontraproduktiv». Das Konkordat setze nur auf Repression und es bestehe die Gefahr einer flächendeckenden Kriminalisierung von Fussball- und Eishockeyfans. «Massnahmen, welche auf den Gewalttäter fokussiert zur Anwendung kommen, unterstützen wir», sagt Gander.

Die Fanarbeit Schweiz kritisiert in ihrer Vernehmlassungsantwort auch die «mediale Inszenierung und die politische Vereinnahmung», die kaum mehr hinterfragt würden. Denn das Zahlenmaterial belegt die behauptete Gewaltspirale nicht, sagt Gander. 2009 seien 327 Personen wegen Straftaten in und um Sportstätten verzeigt worden, 2010 waren es 303. Die KKJPD wertet die Antworten nun aus. Danach dürfte das revidierte Konkordat in den Kantonsparlamenten, die den Text ratifizieren müssen, für Diskussionen sorgen. (Basler Zeitung)

Erstellt: 26.01.2012, 07:26 Uhr

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31 Kommentare

peter sieber

29.01.2012, 16:27 Uhr
Melden

Wenn Pyros gezündet werden, dann findet das nächste Spiel ohne Zuschauer statt. Wenn dann im folgenden Spiel wieder Pyros gezündet werden, dann finden zwei Geisterspiele statt. Damit würde der FCB bestraft und nicht die Gesellschaft/Steuerzahler. Das ist eine einfache und praktikable Lösung, ohne wenn und aber. Antworten


Thomas Lehmann

27.01.2012, 02:18 Uhr
Melden

Gäbe es nicht die Möglichkeit, so was wie einen "Pyro-Führerschein" zu machen mit einem entsprechenden Sicherheitslehrgang mit Verhaltens- und Gefahrenschulung? Antworten


sydney mueller

26.01.2012, 17:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

ganz klar, wir müssen was tun, aber wenn bei all diesen vorfällen anscheinend nur 303 personen verzeigt wurden, dann haben wir eher ein problem bei der strafverfolgung und eigentlichen bestrafung als bei der prävention. oder nochmals anders: wenn es bei sicherlich etwa 2mio besuchern 303 verzeigungen gibt, dann reden wir über 0.01 % oder 1.99 mio fans, die in beugehaft genommen werden. Antworten


Fritz Hurni

26.01.2012, 15:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich sehe es wie bei der Flugsicherheit. Wegen ein paar wenigen Idioten muss die Gesamtheit darunter leiden.
Natürlich ist es nervig, für die *guten* Fans, aber im Sinne der Gesamtsicherheit habe ich nichts gegen schärfere Kontrollen. Es sollten alle, auch die *guten* Fans im Sinne der allgemeinen Sicherheit denken, nicht nur im Sinne ihrer eigenen Bequemlichkeit!
Antworten


Sven Gross

27.01.2012, 10:08 Uhr
Melden

Herr Buerki - sie mussten sich ihren Anus durchsuchen lassen während man bei Ihrer Frau und Töchtern die primären Geschlechtsteile untersucht hat? Nein klar... glaub ich sofort..... passiert mir auf meinen Reisen auch immer mit meiner Familie.


beat buerki

26.01.2012, 15:40 Uhr
Melden 11 Empfehlung

bequemlichkeit? wenn ich mir meinen anus durchsuchen lassen muss, meine frau und meine töchter ihre primären geschlechtsteile obendrauf, dann hat das nichts mit bequemlichkeit zu tun, sondern mit schikane erster güte. zumal das problem nicht annähernd so gross ist, wie es gemacht wird, insbesondere IN den stadien.


Paddy Müller

26.01.2012, 13:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Entweder aktzeptieren gewisse "Fan"-Gruppierungen solche Regelungen, für deren Entstehung sie selbst verantwortlich sind, oder sie sollen sich andersweitig austoben. Antworten


yves wüthrich

29.01.2012, 17:24 Uhr
Melden

weiter kommt hinzu, dass dies nur alibi ist. fussballgewalt ist kein problem, es wird zum problem gemacht. und politiker ohne profil bekommen ein programm, denn der fussballfan hat keine lobby. gewalt wurde immer nur angewendet, wenn unverhältnismässig provoziert wurde (delta security sei also zu danken. klar, so schaffen sie sich selber arbeit...). ausser einige unverbesserliche fcz fackelwerfer.


beat buerki

26.01.2012, 14:08 Uhr
Melden 9 Empfehlung

ehm, es geht ja darum, dass all die fans die keine gewalt suchen und ausleben, also die allermeisten, von den regelungen betroffen sind. sie haben sie also NICHT selbst zu verantworten und bekämpfen sie deshalb. ich kenne keine gruppierung, die gegen massnahmen gegen die wirklichen gewalttäter gerichtet ist, kämpft.


Fritz Weber

26.01.2012, 14:02 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das Problem ist bloss, dass alle anderen Fans Regelung zu akzeptieren haben für deren Entstehung sie weder verantwortlich sind noch dazu beitragen können die Gründe dafür zu beseitigen!!


sydney mueller

26.01.2012, 12:59 Uhr
Melden 23 Empfehlung

ein zukünftiger matchbesuch: ich (familienvater) muss mich zuerst ausweisen, dann die hosen runterlassen, alkoholfreies bier trinken, ab und zu klatschen, nicht rauchen, nicht schreien, mich an einer schmucklosen muku "ergötzen", nur sitzen (was ein bisschen weh tut wg. kontrolle...) und danach werde ich auf dem heimweg von einer horde besoffener im bahnhof niedergeschlagen... Antworten


Pius Schwarz

26.01.2012, 12:29 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Es ziehen dunkle Wolken über der Schweizer Fussball-Landschaft auf!
Diese Massnahmen werden dazu führen, dass sich die "normalen" Fans mit den gewaltbereiten solidarisieren und so wird das ganze eskalieren.
Ich hoffe, dass einige Politiker endlich merken, dass es Zeit für den Dialog ist.
@Karin Keller-Suter: Suchen sie doch ein Hobby, statt Fussbalfans zu terrorisieren.
Antworten


Fritz Hurni

26.01.2012, 17:52 Uhr
Melden

Suchen SIE sich doch ein anderes Hobby, statt an Fussballmätsche zu gehen ;)


Armin Huber

26.01.2012, 11:54 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Ich kann mich den meisten meiner Vorredner nur anschliessen. Die Polemik rund um Fussballfans nimmt langsam dermassen peinliche und leider auch mühsame Formen an, dass wir Fussballfans endlich zusammenstehen und reagieren müssen. Es kann einfach nicht sein, dass unsere unfähigen Politiker Fussballfans als Zielscheibe auswählen um Wahlkampf zu betreiben. Langsam aber sicher reichts endültig! Antworten


Fritz Hurni

26.01.2012, 17:54 Uhr
Melden

Die korrekte Reaktion wäre, wenn sich die Fangemeinde selber regulieren würde, also unter den *guten* Fans NULLTOLERANZ gegen Pyro-Zünder und sonstige Chaoten. Nicht jetzt gegen Politiker wettern die was tun wollen, sondern die Schwarzen Fan-Schafe gemeinsam aus dem Verkehr ziehen!


Georg Wächter

26.01.2012, 11:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ich unterstütze Gewalttätigkeit nicht, weder von Hooligans noch von anderen. Der Bund will Massnahmen gegen Hooligans (physische Gewalt) verschärfen. Derselbe "Bund" unternimmt aber nichts gegen die allmächtigen Schein-Asylanten-Beschützer (phsychische Gewalt) wie Bazonline heute unter "Asylanwälte ziehen alle Register" berichtete. Dieser Seite lässt er freie Hand. Antworten


Theo Baer

26.01.2012, 10:28 Uhr
Melden 34 Empfehlung

Haben wir denn wirklich keine schwerwiegendere Probleme als die sogenannten Hooligans? Oder ist das die beliebte Konzentration auf eine kleine, in sich geschlossene Gruppe, die man so vorzüglich als Sündenbock für alles hinstellen kann? Ich gehe seit vielen Jahren mit den Kindern ins Joggeli. Würde ich dies tun, wenn ich jedesmal um deren Gesundheit bangen müsste? Antworten


Carla Robertson

26.01.2012, 10:32 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Herr Baer, an Wahrheit und Realität ist doch kein Mensch intressiert. Man braucht ein Feindbild, Polemik und möglichst einfache plakative Massnahmen. Nur so kann der nächste Wahlsieg gesichert werden. Die SVP machts seit 20 Jahren vor. An Lösungen ist doch Niemand intressiert, wir brauchen Schlagworte und Pauschalverunglimpfung. Schöne neue Welt.


Sven Gross

26.01.2012, 09:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung

In den USA war ich an einem Football Spiel, die Stimmung war Top - nur die Hooligans fehlten. Hooligans müssen verhaftet und eingesperrt werden - also müssen die Gesetze und Strafen verschärft werden. Wer sich in einem Stadion prügelt oder Leuchtraketen durch die Menge ballert gefährdet Leib und Leben von Menschen. Fans müssen vor dem 1 Prozent Idioten geschützt werden - wo liegt da das Problem? Antworten


alois egelseder

26.01.2012, 10:12 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Gehen Sie mal an ein College-Spiel. Oder schauen Sie CNN am Tag nachdem irgend ein Profiteam (NFL/NBA/NHL/MLB) einen nationalen Titel geholt hat...
Das Problem ist nicht, dass man "Fans vor 1% Idioten" schützen muss, sondern dass man nicht 99% "Normalos" zur Sau machen kann, um wenige Täter zu treffen. Ich verweise da auf Otto Horn's perfekten Autovergleich.


trudi müller

26.01.2012, 10:10 Uhr
Melden 13 Empfehlung

das problem liegt vielleicht darin, dass mit den geforderten massnahmen vor allem die fans schickaniert werden, die überhaupt nichts gemacht haben und man den "hooligans", wie du sie nennst, nicht habhaft wird. diese ganzen vorschläge bringen nichts, im gegenteil. aber das werden KKS + co auch noch merken und dann können sie wieder jammern...


Sonja Derpino

26.01.2012, 09:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Basler... stolz darauf, die schlimmsten Fans der Schweiz zu haben, und in dieser Kategorie sogar Europaweit mitmischen zu können. Ja, da muss man alles versuchen um das Gedeihen dieser Art zu sichern, ein normales Fussballspiel ohne gewalttägige Fans und Ausschreitungen wäre ja nicht auszuhalten. Jedenfalls scheints so, und die Kommentare die bald folgen werden meine These bestätigen. Antworten


sydney mueller

26.01.2012, 11:52 Uhr
Melden 24 Empfehlung

liebe frau derpino, kritische stimmen zu den fcb fans sind natürlich jedem erlaubt und auch gewünscht. ich finde es jedoch schade, wenn man kritik mit polemik verwechselt, bzw. sollte eine kritik auch fundiert sein. eine kritik wirkt dann lächerlich wenn sie augenscheinlich nicht auf tatsachen beruht und den kritiker als unwissend entlarvt. finden sie das nicht auch peinlich?


Petar Popangelov

26.01.2012, 10:29 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Bravo, mit dümmlichen pauschalen Verallgemeinerungen und Vorurteilen kommts immer gut. Alle BMW-Fahrer sind Raser, alle Mercedes-Fahrer sind Bonzen, alle Velofahrer sind Strassenrowdies, alle Vegetarier sind Ökofundis, alle Araber sind Terroristen... Aber Hauptsache, das eigene Weltbild kann möglichst einfach gehalten werden, man will sich selbst ja nicht überfordern, nicht wahr Frau Derpino.


Antonio Fusco

26.01.2012, 09:38 Uhr
Melden 33 Empfehlung

@Sonja Derpino: Kennen sie überhaupt die Basler Fanszene?
Sind die Basler Fans wirklich die Schlimmsten Fans in der Schweiz?
Wann hat es in den letzten 2 Jahr in Basel Aussreitungen gegeben?
98% der Fans sind Friedliche Fans
Schwarze Schafe gibt es überall


Dölf Brack

26.01.2012, 09:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Die einzigen, die etwas zu befürchten haben, sind die geldgierigen Verbände und Politiker der Sorte KKS, die sich mit Scheinlösungen profilieren wollen, selber aber keine Ahnung von Fankultur und deren Auswüchsen haben. Glaubt mir, solche Präventionalstrafen fördern nur die Eskalation, so MUSS es ja einmal Tote geben, auf welcher Seite spielt keine Rolle, jeder Tote ist einer zuviel.
Dialog !
Antworten


beat buerki

26.01.2012, 10:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung

dafür haben sie aber den falschen alias genommen, dölf brack steht nicht für dialog sondern eskalation. als wählen sie lieber einen anderen nick-namen....
in der sache haben sie allerdings recht.


Otto Horn

26.01.2012, 08:48 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Also dann würde ich vorschlagen, dass alle Autolenker in einem Kanton in Zukunft für einen Tag nicht Auto fahren dürfen wenn ein Lenker aus ihrem Kanton mit mehr als 20km/h zu viel geblitzt wird.
Macht es wirklich Sinn wegen 1-2% Idioten an Fussballspielen alle anderen zu schikanieren?
Antworten


Rim Mayerz

26.01.2012, 08:04 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Kann mir jemand mal verraten, was denn Fahnen und Transparente mit Hooligans zu tun haben? Antworten


Heinz Sommer

26.01.2012, 11:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Fahnen und Transparente werden oft dazu genutzt, um pyrozündende Personen abzudecken. Da in den Medien Pyro und Hooligans gleichgesetzt werden, scheint wohl ein Zusammenhang zu bestehen ;) Sehr löbliche Worte von Lips!


beat buerki

26.01.2012, 11:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung

gleich viel wie pyro mit hooligans und gewalt zu tun hat. das problem ist, dass politiker pyro und gewalt immer noch frisch fröhlich mischen und dabei völlig ausblenden, dass pyro nur äusserst selten gefährlich ist, sicher ungefährlicher als autofahren,



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