Basel
Für den Wild Maa wird aufgeräumt
Von Ralph Schindel. Aktualisiert am 11.01.2011 1 Kommentar
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Das Kleinbasler Rheinufer zwischen Dreirosenbrücke und Mittlerer Brücke wird umgestaltet. Derzeit läuft die Schlussphase, die Bagger und der Arbeitsponton sind vor dem Kleinen Klingental oberhalb der Kaserne im Einsatz. Also genau dort, wo übermorgen um 11 Uhr der Wild Maa mit seinem Floss landen soll, auf den Vogel Gryff und den Leu trifft und der erste Tanz stattfindet.
Kein Wunder, fragen sich viele, wo und wie das Ehrenzeichen nach seiner Flossfahrt wieder Kleinbasler Boden betreten wird. Sie alle können beruhigt werden: Der Wild Maa wird auch in diesem Jahr beim Kleinen Klingental an Land gehen. Dafür sorgen die drei Ehrengesellschaften.
Weniger Strömung
Gestern hat ein Teil des 3E-Spiels zusammen mit Ruedi Bossert, Leiter Wasserbau im Bau- und Verkehrsdepartement und Gesellschaftsbruder, die Baustelle besichtigt und die Massnahmen diskutiert, die für die Landung beim Kleinen Klingental ergriffen werden müssen. Die Baustelle inklusive zwei Rabatten wird komplett von Maschinen und Material geräumt. Der Ponton wird eine kurze Strecke rheinaufwärts zum Havarieboller unterhalb der Mittleren Brücke gezogen. Das Floss wird quasi hinter dem Ponton landen. «Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass an der Landungsstelle weniger Strömung herrscht als in anderen Jahren», sagte Bossert.
Das Floss wird am Boller auf dem Arbeitsponton anlegen, am Rheinbord noch ein wenig zusätzlicher Kies angeschüttet. Der Ausstieg für den Wild Maa und die Flossgäste erfolgt über Bretter (Flecklinge). Auf den Bermenweg, der im Übrigen abgesperrt sein wird, gelangen sie über eine kurze Holztreppe, die auch beim Rheinschwimmen eingesetzt wird.
Gut durchdacht
Dem Wild-Maa-Darsteller, der an der Begehung anwesend war, wurde gestern versichert, dass er noch nie so locker an Land habe gehen können. Das dürfte beruhigend wirken, hatte er doch 2008 auch schon einen Schuh voll Wasser aus dem Rhein gezogen, als das Floss gelandet war.
Peter Stalder, Spielchef der 3E, sieht somit keine Probleme für den Donnerstag. «Alles ist gut durchdacht und so sicher wie in den Jahren zuvor.» Dabei kann er auf sein eingespieltes Team zählen. «Unsere Flossmannschaft besteht ausschliesslich aus äusserst erfahrenen Wasserfahrern.» Beruhigend dürfte auch sein, dass der Rheinpegel derzeit weder sehr hoch noch sehr tief ist. An der Begehung der Baustelle wurde eine durchschnittliche Zeit für die Talfahrt des Wild Maa von 20 bis 25 Minuten prognostiziert.
Lesen Sie morgen das grosse Interview mit dem Vorsitzenden Meister Rudolf Grüninger in der Basler Zeitung. (Basler Zeitung)
Erstellt: 11.01.2011, 11:08 Uhr
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1 Kommentar
" Die Baustelle inklusive zwei Rabatten wird komplett von Maschinen und Material geräumt. Der Ponton wird eine kurze Strecke rheinaufwärts zum Havarieboller unterhalb der Mittleren Brücke gezogen" Toll, das ist dann wohl alles gratis, oder etwa doch nicht?.Bezahlen diese Kosten, welche notabene entstehen, die 3E..???? Antworten
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