Basel
Futuristische Flexity-Trams
Von Lea Berndt. Aktualisiert am 15.10.2012 4 Kommentare
Artikel zum Thema
- Flexity-Beschaffung wird forciert
- Die Holzklasse zieht bei den BVB-Fahrgästen
- «Das Tram wird das Stadtbild verändern»
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Über 1000 Mitarbeitende der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) und ihre Angehörigen trafen sich gestern zum Sonntagsbrunch im Tramdepot Dreispitz. Anlass war der Bezug der neuen Büroräumlichkeiten an der Münchensteinerstrasse 83. Hier wird in Zukunft der gesamte Bereich «Markt» zentral untergebracht sein. «Bisher war die Administration an unterschiedlichsten Orten in der Stadt verteilt», sagt Dagmar Jenny, Mediensprecherin der BVB. Schon lange sei der Zusammenschluss geplant gewesen und hätte nun am Dreispitz realisiert werden können.
Der gestrige Anlass bot aber auch die ideale Gelegenheit, der BVB-Belegschaft und der Presse zwei Exemplare der neuen Flexity-Trams zu präsentieren. Allerdings handelte es sich dabei nicht etwa um verkehrsfähige Fahrzeuge, sondern um zwei nachgebaute Draisinen im futuristischen, grünen Design: «Die echten Trams der Firma Bombardier werden ab dem Jahr 2014 sukzessive auf die Schiene gebracht», sagt Georg Vischer, Vizedirektor der BVB.
Konkret bedeute dies, dass monatlich zwei der insgesamt 60 neuen Trams in den Verkehr eingeschleust werden dürften. «Mit den Combinos und den Flexity-Trams sollen nun alle Kurse auf Niederflur befahren werden», erklärt Vischer weiter. Obwohl nur Imitate, bieten die Draisinen einen guten Eindruck, in welchen Drämmli die Basler Bevölkerung zukünftig von A nach B gelangt.
Neuer Vizedirektor für die BVB
Regierungsrat Hans-Peter Wessels (SP) war sichtlich begeistert von den Prototypen, als er gestern zur BVB-Belegschaft sprach: «Das Tram ist zentral nicht nur für die Basler Bevölkerung, sondern auch für die Regierungsmitglieder und den Grossen Rat», sagte Wessels, der die Miniaturversion der Flexity-Trams taufte. Wie wichtig die BVB für die Stadt Basel sind, sei erst vor Kurzem bewiesen worden, als der Grosse Rat beschloss, für rund 350 Millionen Franken das Schienennetz weiter auszubauen. «Persönlich fahre ich zwar öfter Velo als Tram, aber ich schätze den sozialen Aspekt und die Effizienz dieses Verkehrsmittels sehr», sagt Wessels.
Im Anschluss an die Taufe kamen die Draisinen natürlich auch zum Einsatz. Hans-Peter Wessels trat zusammen mit BVB-Verwaltungsratspräsident Martin Gudenrath gegen die Gessler Zwillinge an, die als komödiantischer Showakt durch den Mitarbeiteranlass führten. Das Team Wessels/Gudenraht zeigte viel Muskelkraft und entschied das Drämmli-Wettrennen für sich. Mit wenigen Hundertstel Sekunden Vorsprung fuhren sie zuerst über die Zielline. (Basler Zeitung)
Erstellt: 15.10.2012, 09:53 Uhr
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4 Kommentare
kindisch, dieses teure Seifenkistenrennen. Man beachte, dies sind erwachsene Männer die sich hier auf Kosten von (wem wohl ...) amüsieren. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Exponenten ihre Politik und Geschäftsführung nicht ebenso unreif gestalten. Antworten
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