Basel

Gass will Videoüberwachung in Basel

Regierungsrat Hanspeter Gass und die Basler Polizei wollen 20 «neuralgische» Stellen in Basel per Video überwachen lassen. Dafür wurden beim Kanton 680'000 Franken beantragt.

Geht es nach Regierungsrat Gass, werden künftig neuralgische Stellen in Basel per Videokameras überwacht. Im Bild: Kamera an der Recyclingstation an der Effringerstrasse.

Tino Briner

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In Basel gibt es bislang nur Verkehrsüberwachungskameras der Autobahnpolizei. Temporär waren zudem Kameras in der Stadt an der Fussballeuropameisterschaft «Euro 08» installiert. Nun soll die Überwachung definitiv eingeführt werden, wie aus einer Mitteilung des Sicherheitsdepartements vom Donnerstag hervorgeht.

Kameras an 20 Orten sollen Live-Bilder liefern, die in den Führungsräumen der Basler Polizei abgerufen werden könnten. Zudem sollen die Bilder unter Datenschutz-Vorgaben auch aufgezeichnet werden können, um sie dann bei besonderen Ereignissen oder Straftaten auswerten zu können.

Nicht durchgehend eingeschaltet

Verteilt werden sollen die Kameras auf einer Achse zwischen SBB- Bahnhof und Messeplatz, auf Heuwaage, Lyss und Münsterplatz, in der Steinenvorstadt und Freien Strasse, auf der Mittleren Brücke und in der Umgebung des Stadions St. Jakob-Park. Einbezogen sind auch die Schalterhalle des SBB-Bahnhofs und die Bahnhof-Passerelle.

Die Überwachung soll indes nicht durchgehend eingeschaltet sein, wie in der Mitteilung festgehalten wird: Aktiviert werden solle sie bei Grossveranstaltungen mit grossem Besucherandrang, bei Anlässen mit interkantonalem Polizeieinsatz und bei Demonstrationen, wenn mit Ausschreitungen zu rechnen sei.

Bilder sollen innert 24 Stunden gelöscht werden

Zudem soll die Staatsanwaltschaft im Zuge von Ermittlungen das Einschalten anordnen können. Wegen des Datenschutzes nicht möglich sei jedoch die laufende Aufzeichnung der Bilder. Die Einschaltungen sollen zudem protokolliert werden, und das Protokoll soll für den Datenschutz einsehbar sein.

Weiter müssen Aufzeichnungen, ausgenommen in Straf- und Zivilrechtsverfahren, innert 24 Stunden wieder gelöscht werden. Auch müssen unter anderem die Kameras von einer Aufsichtsstelle autorisiert werden und dürfen nur den festgelegten Zwecken dienen. An den erfassten Orten muss zudem auf die Überwachung hingewiesen werden.

Kosten von 680'000 Franken

Das Konzept sei mit der kantonalen Datenschutzstelle vorbesprochen worden und entspreche grundsätzlich den Vorgaben des bisherigen Datenschutzgesetzes, heisst es weiter. Wenn sich aufgrund des im Grossen Rat noch hängigen neuen Informations- und Datenschutzgesetzes Änderungen ergeben, werde das Konzept angepasst.

Die Installation der Anlage kostet laut dem Sicherheitsdepartement 680'000 Franken. Der Antrag um Aufnahme ins Investitionsprogramm 2010 sei eingereicht. Unter Vorbehalt der Prüfung durch die politischen Instanzen und den Datenschutzbeauftragten soll die Anlage so rasch wie möglich in Betrieb gehen.

SVP setzte Ultimatum

Erst kürzlich forderte die SVP Basel-Stadt die Regierung auf, etwas gegen die aus ihrer Sicht immer mehr zunehmende Gewalt zu unternehmen. Die Partei setzte der Regierung eine Frist von 100 Tagen. Nach Ablauf dieser Frist kündigte die Partei «eigene Massnahmen» an, sollte es der Regierung nicht gelingen, «die Gewalt im Kanton nachhaltig einzudämmen». Die Frist ist vor einigen Tagen verstrichen. Für Freitag ist eine Medienkonferenz angesetzt, an der die SVP über ihre Ideen referieren will.

Hier soll u.a. die Umgebung per Video überwacht werden:

(jg/amu/sda/)

Erstellt: 14.08.2009, 16:19 Uhr

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47 Kommentare

Daniel Fürst

14.08.2009, 15:25 Uhr
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Lieber Herr Much. Relation ist eben das Verhältnis Grösse, Einwohner etc zur Anzahl Übergriffe. Und genau hier steht Basel international gar nicht so gut da. In Ihrem ersten Kommentar schreiben Sie, dass man JEDERZEIT heil in die Stadt und wieder raus kommt. Leider stimmt aber eben genau das nicht! In einem gebe ich aber Recht, Kameras geben sicher keine Sicherheit. Antworten


Marc Much

14.08.2009, 14:39 Uhr
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Herr Fürst, es ist eine Frage der Relationen: Basel ist relativ sicher, absolute Sicherheit ist in diesem Sinne in einer freiheitlichen Gesellschaft schlechthin nicht möglich. Ich sage nur, dass Angst vor Gewalt grösser ist als die tatsächliche Bedrohung, dass das psychologische Moment, medial geschürt, hier überwiegt. Überwachungskameras unterstreichen gerade eine vermeintlich drohende Gefahr. Antworten


Daniel Fürst

14.08.2009, 14:00 Uhr
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@ Much: Auch in Jburg SA ist es ähnlich wie in London. Als Weisser sollten Sie sich nicht mehr in Hilbra aufhalten, währent Santon ziemlich sicher ist. Sowie Kennington oder Kensington nicht das Gleiche ist. Wieso Sie aber meinen, dass man in Basel jederzeit sicher ist, bleibt ein Rätsel. In der Schweiz herscht zur Zeit eine Freude an der Gewalt, welche sich nicht aufs soziale Umfeld bezieht. Antworten


Marc Much

14.08.2009, 13:28 Uhr
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@Fürst: Johannesburg liegt nicht in London. Und was soll schlecht daran sein,dass man in Basel keinem bestimmten Ort ein besonderes Gefahrenpotential zuschreiben können soll?Offenbar brauchen gewisse Menschen gleichsam eine Gewissheit in Gefahr zu sein,um den Rausch der Angst zu erfahren und sich empören zu können.Dafür ist Basel die falsche Stadt;Kameras unterstreichen genau diese Gewalthysterie. Antworten


Max Wartenberg

14.08.2009, 13:02 Uhr
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Wäre eine tolle Ergänzung zu tilllate und anderen Partysites, wenn man gute Shots ins Netz stellen dürfte. Antworten


remo roggenbacher

14.08.2009, 12:55 Uhr
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Schön und gut, aber was nützen die Kameras?! sind sie in der Lage etwaige Täterschaften dingfest zu machen? NEIN! Es braucht mehr Polizeibeamte...Sicherheit kostet halt einfach Geld! Videoüberwachungen sind zuwenig effizient, es braucht Menschen aus Fleisch und Blut um andere Menschen die nicht gut tun in Schranken zu weisen...eine Videokamera ist ein totes Gebilde! Antworten


Alain Mohler

14.08.2009, 10:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Von mir aus können sie Kameras aufstellen, ich hab nichts zu verbergen. Was habt Ihr auch immer so Angst vor den Persönlichkeits- oder Datenschutzverletzungen? Antworten


Andrea Sutter

14.08.2009, 10:18 Uhr
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Super Timing: Gerade rechtzeitig zum Ultimatum bezahlt Gass das Lösegeld und realisiert nicht, dass die SVP ihn trotzdem prügeln wird. Der 2. Fauxpas ist noch viel schöner! Am Jahrestag des Baus der Berliner Mauer erklärt der Chef der staatlichen Sicherheit, dass er die Zone Innenstadt mit 60 Videoüberwachungskameras bespitzeln will. Als Mitglied einer ehmals liberalen Partei brauchts mehr Gespür! Antworten


engi Bayoglu

14.08.2009, 08:48 Uhr
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Und jeder der sinnloser Gewalt ausübt hätte leider eine Freude unser Eigentum (Kamera) zu zerstören da sie ja eine Waffe gegen den Gewalttäter selber darstellen würde. Im übrigen werden Die Kameras bei gross einsätzen und Demos gebraucht, und dort stellt sich eher wieder mal die Frage, werden damit unliebsame Personen bespitzelt (fichiert) etc. Antworten


engi Bayoglu

14.08.2009, 08:47 Uhr
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Hmm, nur das Problem ist nun, dass jetzt in der ganzen statt die Probleme verteilt sind. Also überwachen wir schlussendlich jeden Winkel der Stadt mit einem wahnsinnigen Kosten aufwand, bei dem man natürlich die Schachbeschädigung an den Kameras auch noch einberechnen sollte da ja Gewalttäter meist nicht so sorgsam mit Eigentum des Staates umgehen. Antworten


engi Bayoglu

14.08.2009, 02:16 Uhr
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Oder mal so beschrieben: Man überlege sich, Wir hätten diese Kameras. Die Randalierer, Gewalttäter gehen logischerweise den Kameras aus dem weg (bsp. Blitzkasten auf der Autobahn). Resultat wir habe jetzt an einem anderen Ort Probleme. Ok keine Sache für uns, Wir montieren dort halt nochmals für über eine halbe Mil. Franken Kameras. Antworten


engi Bayoglu

14.08.2009, 02:15 Uhr
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Was soll den die Kameras gegen die gewalt bringen, wenn man damit gar nicht die Ursachen des Problems angeht. Es würde eine Verdrängung an andere Orte geben. Und die Gewalt ist dann einfach auf dem anderen Strassenrand. Wollen wir dann diese Orte auch überwachen bis schlussendlich jeder Winkel durchleuchtet ist. Antworten


Jürg Thoma

13.08.2009, 23:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Diese Alibiübung bringt ausser hohen Kosten nichts. Eine personelle Aufstockung der Polizei, sowie ein schnelleres durchführen der Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft und zuletzt, Richter die sich trauen einen Verbrecher auch ins Gefängniss zu schicken würden längerfristig mehr bringen. Antworten


Daniel Fürst

13.08.2009, 21:03 Uhr
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@ Marc Much Bin mir nicht sicher, ob wir von der gleichen Stadt reden. Bin gerade retour von London, dort ist es so, dass es einige Stadtteile mit grossem Gefahrenpotential gibt. In Basel ist es leider absolut unmöglich zu wissen, ob es jetzt auf dem Messeplatz¨, Freienstrasse, Heuwage oder sonst wo gefährlich sein könnte. Im überigen ist Basel etwas kleiner als London! Antworten


Roland Di Dario

13.08.2009, 20:39 Uhr
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@ Hans Frein - Wobei man da differenzieren muss! Kleinbasel ist nicht gleich Kleinbasel. Wohne selber auch schon (seit nunmehr knapp 40 Jahren) im Kleinbasel, jedoch im schönen bürgerilchen Hirzbrunnenquartier. Hier gibt's höchstens mal Baulärm, Hundebellen und Rauschen der Autobahn. Wir kennen hier weder Partylärm noch solchen von Besoffenen - Ausnahmen vorbehalten. Also das muss doch gesagt sein Antworten


André Ludin

13.08.2009, 20:20 Uhr
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Aha, wieder so eine Alibiübung ! Was nützt ein Ueberwachungsvideo, wenn anschliessend doch nichts passiert ? Herr Gass, Aktionen sind gefragt, nicht Voyeurismus ! Antworten


eugen bissegger

13.08.2009, 19:35 Uhr
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Dann wiegen sich alle Angsthasen in wohliger Sicherheit. Komplett grotesk. Absolute Sicherheit wird es nie geben, da könnte man noch tausend Kameras aufstellen. Das subjektive Unsicherheitsgefühl welche physische Gewalttätigkeiten hervorrufen ist zwar verständlich. Ursachenforschung ist da endlich angesagt. Die Überwachungsmanie löst nur Abwehr und Aggression aus, sicher keine Sicherheit. Antworten


Hans Frein

13.08.2009, 19:23 Uhr
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Herr Odermatt, gehn Sie noch morgens in lauen Sommernächten durch Kleinbasel? Ich wohne dort! Haben Sie noch den Mut, um die Uhrzeit Geld abheben zu wollen! Find immer erstaunlich, wie manche (s. Claraplatz) Realität ignorieren und dann mit z.B. Personen B. Franklin argumentieren. Ich mach Ihnen einen Vorschlag, morgens um 10 Uhr Claraplatz, nichts B. Franklin, das ist real!!! Antworten


Lukas Odermatt

13.08.2009, 17:39 Uhr
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Ben Franklin hat mal gesagt: "Diejenigen, die grundlegende Freiheiten aufgeben würden, um geringe vorübergehende Sicherheit zu erkaufen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit" Sehe ich genauso! Das Geld kann man sinnvoller investieren, und das Beispiel London zeigt, dass es gar nichts bringt.....1984 lesen, sonst haben wir alle bald einen Chip im Allerwertesten...... Antworten


Peter Waldner

13.08.2009, 17:32 Uhr
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Gut so. Endlich! Die Anzahl der Kameras und die Regeln (Löschen nach 24 Stunden, nur zeitweise eingeschaltet) sind mir eher noch zu defensiv. Und was mal wieder auffällt: Dort wo tatsächlich immer mal wieder was passiert, nämlich im Kleinbasel, hat es nur gerade 2 Standorte. Noch nicht mal der Badische Bahnhof ist vorgesehen. Ausserdem fehlen die Grenzübergänge. Antworten


Jon maier

13.08.2009, 17:16 Uhr
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@Michael Trümmer: ja das ist ja einfach zu sagen.. sicher keine kinder und keine erfahrung mit jugendlichen umzugehen? ah doch sicher kinder die auch von ihnen schön überwacht werden! Antworten


Marco Lardi

13.08.2009, 16:59 Uhr
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Früher haben wir die DDR ausgelacht, von wegen Überwachungsstaat und so. Bald sind wir auf gleicher Höhe wie die DDR damals. Man könnte bei Herrn Hanspeter Gass eine Kamera im Büro installieren, dann könnte jeder sehen, wass er arbeitet. Antworten


Michael Trümmer

13.08.2009, 16:08 Uhr
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Jon Maier: Es ist eher so, dass die Jugendlichen nicht mit dem erwachsen werden klarkommen. Antworten


Dino Heimann

13.08.2009, 15:34 Uhr
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Kostet viel, ändert nicht's. Wenn man mal die Kriminalstatistik der vergangenen Jahre von London betrachtet, hätte man die Übung sein lassen können. An Brennpunkten würden sich Kameras lohnen, aber ob es gleich deren 20 sind, bezweifle ich stark. Ausserdem würde bei einer Straftat auch nicht sofort ein Polizist zur Stelle sein, da wie im Artikel gesagt, die Bilder nur bei Bedarf ausgewertet würden Antworten


esther zeller

13.08.2009, 15:28 Uhr
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den Kommentar von Tim Thommen kann ich nur unterstützen. Und allen die der Meinung einer flächendeckneden Überwachung sind empfehle ich das Buch 1984 von george orwell zu lesen Antworten


Stefan Parpan

13.08.2009, 15:27 Uhr
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London ist die am meisten überwachte Stadt der Welt. Warum hält sich dann die Kriminalitätsrate dort seit Jahren auf hohem Niveau? Aber wie gesagt: ein unbescholtener Bürger hat ja nichts zu befürchten. Ausser seiner Privatsphäre, seiner Eigenständigkeit, und seiner Freiheit. Aber diese Leute (sind wir mal erhlich) haben auch keine Freieheit verdient. Nicht wahr Herr Bürgin? Antworten


Guido Graf

13.08.2009, 15:21 Uhr
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Dieser sehr nützliche Vorschlag und dessen rasche Umsetzung löst bei den links-grünen Gutmenschen, Verharmlosern, Schönrednern und Wirklichkeitsverweigerern sicher einen Aufschrei aus! Wenn die SVP nicht noch mehr Zulauf erhalten soll, ist diese "Aufrüstung" mehr als berechtigt! Antworten


Armin Grieder

13.08.2009, 15:07 Uhr
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Was in anderen europäischen Ländern wie z.B. Londen bereits Alltag ist und zu wichtigen Aufklärungen von Straftaten beitrug, wird nun hoffentlich auch in Basel Realität. Die Neinsager rufen immer dann nach Polizei und Staat, wenn es sie selbst betriftt. Antworten


Matthias Bürgin

13.08.2009, 14:59 Uhr
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Sehr befremdend: weder in der BaZ noch in der Mitteilung des JPD steht eine Begründung für diese Videoüberwachung. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Videoüberwachung weder die Sicherheit erhöht noch einen gesellschaftlichen Nutzen bringt. Hingegen ist sie ein Angriff auf die Privatheit im öffentlichen Raum. Und noch dies: warum Kameras im Bahnhof, wo dort schon 60 Stk. in Betrieb sind. Antworten


Daniel Thiriet

13.08.2009, 14:53 Uhr
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Ich warte gespannt auf den ersten SACHLICHEN Kommentar. Bisher gibts nur links und rechts. Schwarz oder weiss. Ich habe recht und Du nicht! - Mit ein bisschen gutem Willen und Einfühlungsvermögen in Menschen, die andere Ängste und Bedenken haben, sollte doch eine Lösung zu finden sein! Für mich klar: Überall Kameras ist nicht denkbar. Keine aber auch nicht (mehr)! Antworten


Tim Thommen

13.08.2009, 14:52 Uhr
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Die 20 Polizisten, die diese Kameras vom Büro aus überwachen wären sinnvoller eingesetzt wenn sie an eben diesen Orten partoullieren würden, zu fuss! Antworten


Aschy Furrer

13.08.2009, 14:38 Uhr
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Was wohl dieses Projekt bis jetzt schon gekostet hat? Die Regierung hat dringendere Aufgaben, als sich um die Videoüberwachung ihrer Bürger zu sorgen. Antworten


Walter Müller

13.08.2009, 14:34 Uhr
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Finde ich eine SEHR gute Sache ! Schon lange nötig!!!!!!!!!!!!! Antworten


Roland Di Dario

13.08.2009, 14:21 Uhr
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Diese Gass'sche Massnahme begrüsse ich sehr! Wir haben immer mehr Kriminalität in Basel und der Schweiz überhaupt. Also Videokameras müssen her! Bravo! Antworten


Ursula Haass

13.08.2009, 14:13 Uhr
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Finde ich o.k., ich habe absolut nichts zu verbergen. In den Zügen und vor den Schulen hat seit Videokamera-Einführung der Vandalismus und Randalismus stark nachgelassen. Das ist eine gute Prävention - Polizei wird eh immer mehr eingespart. Das Argument von wegen "Privatspäre wird verletzt" haben auch nur die, die noch nicht überfallen oder verprügelt wurden (oder dürfen die nicht gesehen werden?) Antworten


Jan van Berkel

13.08.2009, 14:12 Uhr
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Ich finde diese Idee gut. Basel hat nämlich ein Sicherheitsproblem obwohl Hr. Gass dies nicht gerne hört. Es wurde bei der Polizei viel zu viel gespart, andrerseits sind wir mit Kriminaltaten konfrontiert die früher noch nicht waren (Drogenhandel, Einbruchbanden, jugendliche Schlägerbanden etc.). Zusammen mit einem verschärften Strafrecht kriegen wir die Probleme dann in den Griff. Antworten


Margo Schwarz

13.08.2009, 14:05 Uhr
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Ich denke einfach das wir voraus schauen müssen 5 10 20 Jahre würde es sowieso kommen ,was in Parkhäuser Autobahnen Stadion Flughafen Bahnhof Geschäfte schon lange üblich ist wird uns/mir kaum weh tun .Wen es für den einzelnen eine Prinzip Frage ist, no Kamera dem sei gesagt ,dass das eine oder andere Verbrechen dadurch schon aufgedeckt und der/die Täter ermittelt werden konnten . Antworten


Roman Reber

13.08.2009, 13:54 Uhr
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"Wer unschuldig ist, der hat sicher nichts dagegen". Diese Argumentation ist dermassen schwach, einfach und billig. Wenn der Herr Bürgin nichts zu verstecken hat, dann dürfen wir ihm sicher einen Peilsender umbinden und ihn regelmässig zum Drogentest und Lugendetektortest aufbieten. Ah nicht? Komisch. Antworten


Abdul R. Furrer

13.08.2009, 13:17 Uhr
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Aktivierung nur bei "besonderen Anlässen" ?! Das ist doch wieder so eine Placebo-Übung, um die Bevölkerung in einer nicht vorhandenen Sicherheit zu wieden. Gerade im Kriminalitäts intensiven Kleinbasel genügen die Standorte Claraplatz und Messeplatz absolut nicht. Oberer und Unterer Rheinweg, Kasernenareal, Claramatte, Feldbergstrasse, usw. müssen lückenlos - 7 Tage / 24 Std - überwacht werden ! Antworten


Jon Maier

13.08.2009, 13:04 Uhr
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es wollen doch alle super tollen eltern ihre kinder überwachen .. nach dem motto vertrauen ist gut, kontrolle ist besser.. einfach schrecklich.. und dann kommt die entschuldigung.. ah emmh wir wollen es wegen den junkies.. ich persönlich sehe diese nur mit sich selbst streiten und wohne 50m daneben.. sind aber freundliche menschen.. man könnte auch einfach mal reden und seine vorurteile vergessen! Antworten


Cedric Meury

13.08.2009, 12:50 Uhr
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Das hat nichts damit zu tun, dass unbescholtene Buerger nichts zu befuerchten haben. Der Staat wacht mit seinen Augen und nimmt dem Buerger seine Privatsphaere. Ich protestiere gegen weitere Ueberwachungs-Kameras im oeffentlichen Raum! Antworten


Lukas Odermatt

13.08.2009, 12:26 Uhr
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Ja super. In London, wo so viel Kameras wie sonst nirgends stehen, geschehen dennoch so viele Verbrechen wie sonst kaum irgendwo in europäischen Städten. Kameras lösen jetzt wirklich überhaupt keine Probleme..... Aber weiter so und ein herzliches Willkommen dem Überwachungsstaat! Antworten


Marc Much

13.08.2009, 12:18 Uhr
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Was sind denn "internationale Städte", Frau Schwarz? Im übrigen darf ich Ihnen mitteilen, dass Sie jederzeit "heil in die Stadt und heil wieder raus" kommen, wenigstens solange wir von der internationalen Stadt Basel und nicht etwa von Johannesburg reden, tun wir doch, nicht? Antworten


Markus Bürgin

13.08.2009, 12:16 Uhr
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Das wird langsam aber sicher auch Zeit! Wer keinen Dreck am Stecken hat ,der hat bestimmt auch nichts dagegen. Man sollte sogar noch weiter gehen und sämtliche öffentlichen Plätze, Anlagen und Einrichtungen 24 std. überwachen. Es ist Traurig aber war! Nicht die Kriminellen müssen geschützt werden! Antworten


Ivan Malaschkewitsch

13.08.2009, 12:14 Uhr
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Über Sinn und Unsinn kann gestritten werden. Als Anwohner erwarte ich dann aber dass eine Kamera den Brunnen an der Spitalstrasse/Wilhelm-His-Strasse ins Visir nimmt und den ganzen Drogenkonsum dokumentiert. Diese Zustände in der Nähe von 3 Schulen und 3 Basler Spitälrn sind unzumutbar und die Polizei verhaftet lieber harmlose Kiffer statt Junkies die Ihre Spritzen überall liegen lassen. Antworten


Jon Maier

13.08.2009, 11:57 Uhr
Melden

das wird ja wie in london.. überall überwachung.. und das, weil die erwachsenen nicht mit den jugendlichen klar kommen! Antworten


Margo Schwarz

13.08.2009, 11:39 Uhr
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finde ich sehr gut,ist ja bereits in allen grossen internationalen Städten zb. London etc üblich 24 Stunden um die Uhr was spricht dagegen ,ich lese schon Persöhlichkeit Schutz und solchen Quatsch ,ich will heil in die Stadt und wieder heil raus. Antworten



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