Basel

Gefährliche Güter schlecht gesichert

Aktualisiert am 24.01.2011 10 Kommentare

Bei einer Kontrolle von Lastwagen, die gefährliche Güter transportierten, hagelte es zahlreiche Beanstandungen. Nun nehmen die Behörden das Gewerbe in die Pflicht.

Von 46 Fahrzeugen mit Tankcontainern wurden 28 beanstandet.

Von 46 Fahrzeugen mit Tankcontainern wurden 28 beanstandet.
Bild: Keystone

Bei Kontrollen von 88 Fahrzeugen mit Gefahrengut mussten die Basler Behörden im letzten Jahr 36 beanstanden. 11 von 42 Fahrzeugen mit Stückgut hatten die gefährliche Ladung ungenügend gesichert.

Bei den Kontrollen des Gefahrgut-Schwerverkehrs durch die Basler Kantonspolizei und das kantonale Laboratorium hätten Chauffeure zu der mangelnden Ladungssicherung erklärt, es bestehe ein grosser Zeit- und Konkurrenzdruck. Die Behörden machen im Internet-Bericht darauf aufmerksam, die mangelnde Sicherung könne zu Schäden beim Gefahrengut führen. Auch könnten gefährliche Stoffen auslaufen.

Vorschriften nicht umgesetzt

Mangelhafte Ladungssicherungen seien zudem oft die Ursache von Unfällen. Deshalb fordern die Behörden das Transportgewerbe auf, der Sicherung von Gefahrengut mehr Beachtung zu schenken. Das Gewerbe sei «in der Pflicht, aktiver gegen das Tolerieren und Wegschauen bei Missständen bei der Ladungssicherung vorzugehen».

Von den 46 Fahrzeugen mit Tankcontainern wurden 28 beanstandet. Die meisten hatten die 2010 eingeführte Vorschrift bei der Fahrzeugkennzeichnung nicht umgesetzt. (amu/sda)

Erstellt: 24.01.2011, 16:22 Uhr

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10 Kommentare

Eduard J. Belser

24.01.2011, 17:33 Uhr
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Es ist eine Tatsache, dass es im Strassentransportgewerbe Firmen gibt, die durch systematisches Umgehen von Vorschriften die Kosten senkt und damit dem sicheren und umweltschonenderen Schienentransport das Wasser abgraben. Die Polizeikontrollen und die Sanktionen sollten massiv verschärft werden. Bei Gefahrenguttransporten darf es keine Kompromisse geben. Antworten


beat glatzi4206

24.01.2011, 16:44 Uhr
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Kostendruck ist eine Seite. Oft sind die Fahrer schlicht weg zu "bequem", die heute meist vorhandenen Ladungssicherungsmittel einzusetzen! Aber das Thema Kostendruck ist nicht zu vernachlässigen. Der Konkurrenzdruck,von Kunden des Transportgewerbes massiv gefördert, obwohl diese mit in der Verantwortung stehen, ist gnadenlos. Hier gilt es einfach noch mehr den Versender in die Pflicht zu ziehen Antworten



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