Basel

Gratis Sperrgutabfuhr - Auf Bilder-Safari im Gundeli

Von Joel Gernet. Aktualisiert am 02.04.2009 25 Kommentare

Zum ersten Mal seit 15 Jahren konnte am Mittwoch im Gundeli das Sperrgut wieder gratis entsorgt werden. Die Aktion fand grossen Anklang. Einzelne Hauseingänge waren wegen der Müllberge so gut wie unpassierbar.

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Vom Fernseher über ausgediente Skis bis hin zur Stehlampe stand alles auf dem Trottoir: Am 2. April 2009 fand im Gundeli die erste Gratis-Sperrgutabfuhr seit 15 Jahren statt.
Joël Gernet

   

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Info-Box

Die Stadtreinigung führt dieses Jahr einen Pilotversuch mit drei bis vier Gratis-Sperrgutabfuhren pro Quartier durch. Mit diesem Service soll das wilde Deponieren verringert werden; allein 2007 wurden rund 400 Tonnen Sperrgut wild deponiert.

Alle Angaben zur Gratis-Sperrgutabfuhr und der Basler Abfallkalender können auf dem der Website der Stadtreinigung abgerufen oder über die Hotline 061 385 15 15 bestellt werden.

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(User-Video: Samuel Hufschmid)

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Grosseinsatz für die Basler Stadtreinigung: Am Mittwoch sammelten rund 60 Stadtreiniger mit insgesamt 22 Fahrzeugen im Gundeli über 300 Tonnen Gratis-Sperrgut ein. Weil die Leute jedoch nicht – wie auf dem Infoblatt angewiesen – nur «Unbrennbares» auf das Trottoir gestellt haben, muss heute Donnerstag im Gundeli nochmals nachgeputzt werden.

Insbesondere die unzähligen Elektrogeräte und Metallabfälle haben den Stadtreinigern die Arbeit erschwert. Da das Sperrgut fein säuberlich getrennt wird, mussten alte Fernseher, Computer, Stühle und dergleichen stehen gelassen werden für die Spezial-Equipe. Diese befreit das Gundeli heute Donnerstag vom restlichen Sperrgut.

Mangelhafte Disziplin und Mülltourismus

«Wir sind in einer Zwickmühle», erklärt Torsten Rosohl, Leiter Abfallentsorgung Basel-Stadt. Einerseits müsste die Stadt natürlich rasch sauber sein, andererseits habe die Stadtreinigung nun mit der mangelhaften Entsorgungsdisziplin der Anwohner zu kämpfen.

«Unser Hauptproblem ist ausserdem, dass gewisse Leute ihr Sperrgut erst rausstellen, wenn unsere Equipe bereits alles weggeräumt hat», sagt Rosohl weiter. Des weiteren finde gemäss dem Leiter der Abfallentsorgung auch ein «Mülltourismus von ausserhalb» statt. «Wir sind mittlerweile erfahren, es wird allerdings ein bisschen viel.»

Trotz des Zusatzaufwands gibt sich Rosohl mit der Gratis-Entsorgungsaktion zufrieden: «Erfolgreich waren wir gestern insofern, als wir dem Ziel, die wilden Deponien in Basel zu verringern, hoffentlich ein Stück näher gekommen sind.» (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.04.2009, 15:32 Uhr

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25 Kommentare

Gero Rubli

02.04.2009, 09:27 Uhr
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Ein voller Erfolg? Das kann doch nicht ernst gemeint sein. Eine Riesensauerei ist das Resultat, Tonnen von Altmetall und Elektronik sind liegen geblieben, und das während der Baselworld. Hoffentlich war das das letzte Mal, dass so etwas veranstaltet wird. Die Müllmänner werden es auch nicht lustig gefunden haben. Antworten


nicolas Le Bon

02.04.2009, 12:03 Uhr
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An was erkennt Man,Das Reich Land? Nicht am Gold Reserven .... Aber am Sperrgut vor d Tür. Antworten



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