Basel

Gross, grösser, Cordon bleu: Der Weltrekord ist wieder geglückt

Von Alexander Müller. Aktualisiert am 02.02.2009 20 Kommentare

Wenn René Torzi Cordon bleu kocht, dann meist nicht nur für sich alleine. Der Cyberkoch hat am Montag ein Gratisessen für eine ganze Hundertschaft gekocht - und nebenbei einen neuen Weltrekord aufgestellt.

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Die Ruhe vor dem Sturm: Kurz vor 18 Uhr ging es im Aussenbereich des Restaurants Eintracht noch beschaulich zu und her...
Bild: Alexander Müller

   

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René Torzi bei der Zubereitung des Rekord Cordon bleus:

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Sorgt die Wirtschaftskrise für leere Mägen, leidet Basel an Hunger? Wollten alle den deutschen Moderator und XXL-Esser Jumbo Schreiner sehen? Oder kamen sie einfach nur, weil Küchenchef René Torzis Cordon bleus legendär sind?

Sicher ist nur: Sie kamen. Und sie kamen in Massen. Hunderte drängelten sich in und um das Restaurant Eintracht in der Klybeckstrasse. Und sie kamen nicht vergebens: 142,7 Kilo brachte das riesige Cordon bleu auf die Waage. Damit hat es Küchenchef René Torzi wieder einmal geschafft: Der Cyberkoch hat seinen eigenen Weltrekord um über 25 Kilo verbessert. Das Cordon bleu, das vom deutschen Privatsender ProSieben bestellt wurde, war nahezu perfekt: Kaum ein Tropfen Käse war ausgelaufen.

Nervöse TV-Leute

ProSieben-Moderator Jumbo Schreiner kam am Montag Abend mächtig ins Schwitzen. Nicht weil auf ihn eine grosse Portion Fleisch wartete. Mit grossen Protionen kennt er sich aus. Was ihn etwas aus der Bahn geworfen hatte, waren die vielen Schaulustigen, die zur Eintracht pilgerten. Alle wollten sie zu Beginn ein Foto mit Jumbo.

Das Kamerateam von war sichtlich nervös, weil überall Leute im Weg herumstanden oder mit ihren Handy-Blitzen das TV-Bild zu stören drohten. Als jedoch das Cordon bleu angeschnitten war und das Team damit die wichtigsten Aufnahmen im Kasten hatte, fanden auch die TV-Leute gefallen am Spektakel. Wie ein Popstar teilte der gewichtige Moderator das Publikum in zwei Hälften, liess die eine «CORDON» skandieren und anschliessend die anderen Gäste «BLEU!» rufen.

Jene Gäste, die einen der wenigen Plätze im Innern des Restaurants ergattern konnten, freuten sich an dem Trubel. Der überwiegende Teil der Erschienen musste sich hingegen in der Kälte gedulden. Dies tat jedoch der Stimmung keinen Abbruch. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.02.2009, 23:04 Uhr

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20 Kommentare

Kari Mäder

03.02.2009, 00:01 Uhr
Melden

diese "Zuschauer" sind doch dekadent - da nützt das ganze drumherum reden nichts, die sind genau so "sauintelligent" wie der deutsche Privat-Sender... Antworten


Peter Heiniger

02.02.2009, 23:32 Uhr
Melden

La grande bouffe - Das grosse Fressen. Einfach ekelhaft, mediengeil und total überflüssig. Antworten



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