Basel

Grünes Licht für Ozeanium und Kuppelbau

Von David Weber. Aktualisiert am 18.02.2011 35 Kommentare

Der Bereich zwischen Zolli und Heuwaage wird neu gestaltet. Das Parlament bewilligte dafür am Mittwochabend 11,6 Millionen Franken. Dank den Zonenänderungen können auch Neubauprojekte realisiert werden.

1/8 Wie das Ozeanium einmal aussehen wird, ist derzeit noch nicht klar. Hier schon mal eine Idee. (Visualisierung Zoo Basel)

Haie und Riesenkraken an der Heuwaage

   

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Korallenriffe, Haie und Riesenkraken. Der verborgene Lebensraum des Ozeans soll bald auf der Heuwaage bestaunt werden können – im neuen Riesenaquarium des Zolli. «In unserem Ozeanium werden mehr Tierarten leben als im gesamten Zoo Basel», lässt sich der Zolli-Direktor Oliver Pagan gestern in einer Medienmitteilung zitieren.

Dass sich der Zolli Richtung Innenstadt erweitern kann, verdankt er einem Entscheid des Grossen Rats, der in der Nachtsitzung vom Mittwochabend fiel. Das Parlament sagte deutlich Ja zum Zonenplan und zur Neugestaltung des Gebiets zwischen Zolli-Eingang und Heuwaage.

Finanzierung und Zeitplan noch unklar

Der Zolli freut sich über den Entscheid. «Nun kann die Detailplanung des Ozeanium-Projekts vorangetrieben werden», sagt Sprecherin Tanja Dietrich. Die Kosten werden auf rund 70 Millionen Franken geschätzt. Die Finanzierung sei noch offen. Ebenfalls der Zeitplan. Pagans Aussage zeigt aber, dass der Zolli fest an die Realisierung glaubt. Eine Prognose, wann das Riesenaquarium frühestens eröffnet werden könnte, wagt Dietrich nicht. Nur so viel: Theoretisch würde die Bauzeit drei bis vier Jahre betragen.

Die beschlossenen Zonenänderungen erlauben es auch Gastrounternehmer Simon Lutz, im Nachtigallenwäldeli einen Neubau des Tanz- und Konzertlokals Kuppel zu erstellen. Er musste sich lange gedulden. Seit zehn Jahren liegt ein entsprechendes Projekt der Lost Architekten in der Schublade.

Der Beschluss des Grossen Rates ermöglicht unter dem Erdbeergraben auch den Bau eines neuen Parkhauses. Auf Initiative der SP beschloss das Parlament aber, dass 60 Prozent der unterirdisch neu geschaffenen Parkplätze oberirdisch auf der Allmend aufzuheben seien. Unter anderem bewilligte der Grosse Rat 7,2 Millionen Franken für die Umgestaltung des Nachtigallenwäldeli sowie knapp vier Millionen für die Revitalisierung des Birsigs. (Basler Zeitung)

Erstellt: 18.02.2011, 15:03 Uhr

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35 Kommentare

rudolf thoma

20.02.2011, 19:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Sybylle Dapp ! Klar...allles auf Kosten der Tiere...Qualen inbegriffen...wen schert's...da kann ich nur sagen: PFUI! Antworten


Cerf Eric

18.02.2011, 16:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Auch das noch: nach dem abgeschifften Pinguine-Spielplatz in der ehemaligen Markthalle soll jetzt ein Riesenaquarium bei der Heuwaage die einfachen Gemüter von nah und fern ergötzen. Grössenwahnsinnig, diese Bebbis. Die sagenhaften Betriebskosten? Das Ding bracht saumässig Strom, Wasser, Chemie und Futter für die Fische. Wenn schon,dann bitte mindestens Pott, Blauwale und Haie. Absurd Antworten



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