Basel

Gudenrath hinterfragt Tango-Trams

Die neuen Tango-Trams stossen bei den Fahrgästen teilweise auf Kritik. Vor dem definitiven Beschaffungsentscheid will der neue BVB-Verwaltungsrat deshalb eine weitere Umfrage durchführen.

Sorgt bereits für Aufsehen: Martin Gudenrath (48), seit Anfang Jahr neuer BVB-Verwaltungsratspräsident.

Roland Schmid

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Die neuen Tango-Trams stossen bei einem Teil der Fahrgäste auf Kritik – insbesondere was den Komfort anbelangt. Sind Sie zufrieden mit dem neuen Tango-Tram?

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Martin Gudenrath (48) ist zwar erst seit Anfang Jahr neuer Verwaltungsratspräsident der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Der gut vernetzte Unternehmensberater und Logistikfachmann sorgt trotzdem schon jetzt für mehr Aufsehen als sein Vorgänger, der eher diskrete Anwalt Christian Brückner von der Kanzlei Vischer, während dessen ganzer Amtszeit. Der Grund: Gudenrath und seine sieben Kollegen beschlossen am 1. Februar, an der ersten Sitzung des neu zusammengesetzten BVB-Verwaltungsrats, die bereits Ende 2003 in die Wege geleitete Beschaffung von zwanzig Tango-Trams noch einmal einer näheren Überprüfung zu unterziehen. Zusammen mit der Baselland Transport (BLT) sollen insgesamt rund sechzig Fahrzeuge der Firma Stadler Rail des Thurgauer SVP-Nationalrats Peter Spuhler bestellt werden.

Tausend Interviews

Der neue BVB-Verwaltungsrat hat Anfang Monat bei zwei Gegenstimmen beschlossen, eine repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Tango-Tram in Auftrag zu geben. Das Meinungsforschungs-Institut Konso wird dafür ab nächster Woche bis Anfang März tausend Telefoninterviews durchführen. Ergebnisse sollen bis spätestens Mai vorliegen. «Es ist das Recht und die Pflicht des Verwaltungsrats, bestehende grössere Geschäfte zu überprüfen», begründete Gudenrath den höchst überraschenden Entscheid des BVB-Verwaltungsrats gestern an einer Medienkonferenz. «Bei der Trambeschaffung sind diverse Fragen offen. Sehr viel Feedback aus der Bevölkerung auf das neue Tango-Tram entspricht nicht dem, was wir erwartet haben.»

Die Konso-Befragung hat zum Ziel, die Meinung der Bevölkerung in den definitiven Entscheid über die Trambeschaffung, die ein Volumen von immerhin 100 Millionen Franken hat, einfliessen zu lassen. «Wir wollen herausfinden, was die Bevölkerung will», sagte Gudenrath. «Wir wollen verhindern, dass wir 40 Jahre lang mit den falschen Trams herumfahren.» Der BLT wurden die ersten vier Tango-Trams bereits ausgeliefert. Die Prototypen wurden 2009 auch auf Linien der BVB getestet. Die BLT hat mittlerweile 15 weitere bestellt.

Tango ist ein >Rückschritt

Es ist nicht die erste Umfrage zum neuen Fahrzeug: Eine von BVB und BLT im vergangenen Sommer durchgeführte Kundenumfrage im Tango-Tram hat zahlreiche Mängel aufgezeigt. Kritisiert wurden nicht zuletzt die Treppen, Stufen und Podeste. Gemäss BVB-Vizedirektor Georg Vischer haben acht Prozent der befragten Fahrgäste die Annahme der Fragebogen zudem mit der Begründung verweigert, der Tango sei ein Rückschritt gegenüber dem Combino. Fünf Prozent der eingegangenen Antworten erwähnten unaufgefordert, dass der Combino besser sei.

«Wir waren erschüttert und überrascht über diese Ergebnisse», sagte Vischer. Im BVB-Kundenzentrum beim Barfüsserplatz würde der Combino zudem täglich von Passanten gelobt. Mit der Konso-Umfrage, die rund 30'000 Franken kostet, soll nun die Tragweite dieser Äusserungen herausgefunden werden.

Ausbau der Combino-Flotte ein Thema

Mit dem Entscheid des BVB-Verwaltungsrats ist jetzt plötzlich auch wieder ein Ausbau der Combino-Flotte, die im März 2004 ein denkwürdiges Grounding erlebt hatte, ein Thema. Das Fahrzeug der deutschen Firma Siemens wurde gestern zudem auffallend gelobt. «Der Combino ist nach der Sanierung ein sehr zuverlässiges und gutes Fahrzeug», sagte BVB-Direktor Urs Hanselmann. Er nannte noch weitere Argumente, die für den Combino sprechen würden: Die zunehmende Verbreitung der Niederflurtechnik sowie die Tatsache, dass immer mehr ältere und gehbehinderte Menschen den öffentlichen Verkehr nutzen wollen. Dies alles tönt schon nach einem Vorentscheid für den Combino: «Es ist noch nichts entschieden», relativierte Gudenrath aber. Das Problem: Siemens hatte vor dem komplexen Basler Schienennetz kapituliert und keine Offerte eingereicht. (Basler Zeitung)

Erstellt: 10.02.2010, 07:36 Uhr

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48 Kommentare

Andrea Mordasini

08.03.2011, 22:39 Uhr
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Herr Furrer:Rücksichtslos sind Sie, nicht wir Kinderwagenschieber!Niemand zwängt sich zur Freude mit Kids+Kinderwagen in einen überfüllten ÖV, manchmal gehts nicht anders. Wenn Sie sich ab Kinderwagen+Kindern stören, bleiben Sie doch einfach zu Hause oder gehen Sie zu Fuss.Wir Eltern verschanzen und bestimmt nicht wegen Menschen wie Sie zu Hause, das wärs ja noch! Bitte etwas mehr Toleranz, merci! Antworten


Heinrich weber

14.05.2010, 10:01 Uhr
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Der Tango hat weniger und auf verschiedenenn Ebenen angebrachte Siitz, für ältere Läute unvorteilhaft. Einstieg unbequem. Die Begehung innen ist ein AUF und AB, aus meiner Sicht eine schlechte Konstruktion. Combino erfüllt die Anforderungen alle besser. Nicht nur der Preis soll entscheidend seim! Mit freundlichen Grüssen H. Weber Antworten


Andreas Caluori

12.02.2010, 17:50 Uhr
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Gerade durch die Drehgestelltechnik ist der Tango verschleissärmer (Schienen) und wartungsfreundlicher (Unterhalt)! Die BVB besitzt 28 Combino - davon sind täglich nicht alle im Einsatz. Auf dem grössten Teil des Netzes hat der BVB hat der Combino Fahrverbot. Die restlichen 100 Tramfahrzeuge + 76 Anhänger sind NICHT in Niederflurtechnik gebaut - die Busflotte wartet auf mit Podesten und Absätzen! Antworten


Max Dössegger

11.02.2010, 21:21 Uhr
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Für mich völlig unvorstellbar, diese Fahrzeuge in grüner Farbe in Basel zirkulieren zu sehen! Die Front- und Heckpartien sind unästhetisch, sogar protzig. Der überdimensionierte "Unterkiefer" erinnert mich immer an einen bestimmten Auto-Rennfahrer. Der Innenraum ist unbequem, zu wenig Sitzplätze, auch zu lärmig. Ein böser Rückschritt: Das Treppensteigen im Innenraum. Das darf es nicht mehr geben! Antworten


Markus Grünenfelder

11.02.2010, 17:39 Uhr
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Der Entscheid der BVB ist nachvollziehbar. Das neue Tango Tram ist mehr vom Konzept her für Überlandlinien konzipiert (siehe verwandschaft mit neuer Forchbahn) und eignet sich wegen dem nicht durchgehenden Niederflurkonzept und noch anderen Details nicht für innerstädtischen Betrieb, mit kürzeren DIstanzen usw. Hier wäre eben Stadler Rail ein bisschen gefordert sich was neues auszudenken. Antworten


Tiziano Valentino

11.02.2010, 16:42 Uhr
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Also in diesem engen Tango find ich kein Platz zum tanzen ;) Da gefällt mir der Combino besser. Antworten


Andreas Caluori

11.02.2010, 16:32 Uhr
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Der Tango, zu 75% in Niederflur, bietet, dank Drehgestelltechnik, optimalen Fahrkomfort. Er ist wartungs- und verschleissfreundlicher. Sämtliche Türbereiche sind praktisch ebenerdig und barrierefrei zu erreichen. Sitzanordnung, Haltemöglichkeiten und Stufenhöhe werden im Endprodukt angepasst und verbessert. Die quietschenden Bremsen werden eliminiert sein. Antworten


Reinhard P. Möcklin

11.02.2010, 10:15 Uhr
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Aeusserlich sieht der Tango aus, wie nicht fertig. Innerlich stoeren die Stufen, nicht ebenerdig. Beim Sitzen ist der Arm direkt an einer Wand. Das Fenster ist nicht direkt im Blickfeld. Man hat das Gefuehl der Tango bietet weniger Platz. Der hinterste Teil hat keine Türen. Generell ist der Combino kundenfreundlicher. Antworten


Eric Greney

10.02.2010, 22:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Tango oder Combino? Eigentlich egal! Ich brauche das Drämli um von A nach B zukommen, nicht um darin zu Wohnen. Es soll billig sein in der Wartung, im Unterhalt, soll Rollstuhl und Kinderwagen gerecht sein, nicht mehr und nicht weniger. Antworten


Robert Huck

10.02.2010, 18:59 Uhr
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1. Neuer VR-Präsident macht alles neu, schon gehabt...! 2. Combino-Skandal vergessen? Auch nachgebessert sind Combinos rumpelnde Schienenfresser 3. Luggi Stohler: Nix St. Johanns-Vorstadt: Tango = Combino = 2300 mm breit! 4. TPG GE bestellt nach Combino-Cousin "Cityrunner"-Schienenfresser jetzt laufruhigere Tangos. Sind die dumm? 5. Warum deutsch bestellen wenn CH-Produkt ausgereifter ist? Antworten


Abdul R. Furrer

10.02.2010, 18:54 Uhr
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@Isabelle Schaffner & Vreni Gramelsbacher : wie heisst doch schon wieder das Sprichwort von den getroffenen Hunden ... ? Antworten


Konstantin Schmidt

10.02.2010, 18:07 Uhr
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Den Combino als komfortabel (speziell vom Fahrverhalten) zu empfinden, grenzt regelrecht an Masochismus, denn dieses "Plastiktram" stellt eine Aneinanderreihung von schlecht gefederten Zweiachsfahrzeugen (Technikstand etwa 1920) dar, die man mit "Brücken" verbunden hat. Wer an den physikalischen Hintergründen interessiert ist, möge das "Strassenbahn Magazin 01/2010" zu diesem Thema lesen! Antworten


Hans Müller

10.02.2010, 17:38 Uhr
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Als regelmässiger Pendler bin ich schockiert. Das grelle Licht im Tango bereitet einem Kopfschmerzen. Auch hat es zu wenig Einersitze. Ebenfalls ist die Beinfreiheit massiv eingeschränkt und die Anzahl Sitzplätze wurde reduziert. Zudem fehlen Abfalleimer. Nachts sieht man durch den Spiegeleffekt fast nicht zu den Fenstern hinaus. Der Tango wurde wahrscheinlich von Autofahrern konzipiert. Antworten


Bohler Marcus

10.02.2010, 16:56 Uhr
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Der Combino, der Welt grösster Schüttelbecher! Zu kurze Federwege, Fahrgestelle am falschen Ort (werden wieder brechen). Wieso gingen die Konstrukteure beim Tango einen Schritt zurück? Um Fehlkonstruktionen à la Combino zu vermeiden! Die Vorteile des Tangos: geräuschlos, rüttelfrei und bestimmt langlebiger! Er ist ausbaubar und wird bestimmt verbessert. Der Combino kleppert wie ein Oldtimer-Trämli Antworten


Matthias Saladin

10.02.2010, 16:51 Uhr
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ich bin froh, dass ich im aargau wohne und diesen beschaffungswahnsinn nicht noch finanzieren muss. wie kann es sein, dass die zwei kantone mit total 450'000 einwohner es nicht schaffen sich auf ein model zu einigen und eine ausschreibung zu taetigen - das ist "geld verbraten" in r(h)einkultur. Antworten


Lotty Bickel

10.02.2010, 15:51 Uhr
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Wartende an 10erTram Haltestellen befragt, beanstanden am Tango folgendes: zu wenig Sitzplätze, zu wenig Möglichkeit sich zu halten, insbesondere auch wegen dem Auf und Ab und den zum Teil hohen Stufen im Innern und weil das Tram unheimlich wackelt . Alle sind foh, wenn ein alter 10er kommt und möchten am liebsten ein Tram wie der Combino. Lotty Bickel Antworten


Adrian Waldner

10.02.2010, 15:16 Uhr
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Ich finde den Zeitpunkt der Umfrage genial: während den Sport- und Fasnachtsferein, wo die wichtigen Vielfahrer möglicherweise nicht befragt werden können! Und dann noch per Telefon...... Antworten


Andreas Meier

10.02.2010, 15:02 Uhr
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Tangotrams sind m.E. ein riesen Rückschritt! Kein Sitzplatz, wenig Stehplatz, unruhiges Fahren in der Stadt (Stop & Go). Auf dem Land OK, aber in der Stadt bevorzuge ich die aktuellen Trams der BVB. Bin auch schon extra aus einem Tango ausgestiegen weil es nicht zumutbar war dort drin. Am besten finde ich immer noch die Trams die vor dem Combino waren. Haben wir nur noch Alte und Gebrechliche? Antworten


Vreni Gramelsbacher

10.02.2010, 13:53 Uhr
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@Abdul Furrer: Sie haben ja schon wieder jemanden gefunden, auf dem sie herumhacken können. Diesmal sind's die Kinderwagenschieber. Hoffentlich stehen sie sich nicht bald selber im Weg... Mich wundert, dass sie nicht schon lange ausgewandert sind, ob all dem Übel, das sie tagtäglich mit ihren Mitmenschen in unserer Stadt erdulden müssen. Antworten


Frits Schnuerbel

10.02.2010, 13:32 Uhr
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Weshalb braucht es überhaupt neue Trams? Das ist oekologisch und oekonomisch gesehen ein Wahnsinn. Man muss nicht immer das Neueste haben, denn die jetzigen Tram-Kompositionen verfügen bereits heute über Niederflur-Einstiege. Und der Zustand der bestehenden BVB-Infrastruktur ist einwandfrei. Die 100 Mio sollte man eher in bauliche Massnahmen zur Reduzierung des Privatverkehrs investieren. Antworten


Juerg Kapp

10.02.2010, 13:27 Uhr
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Bravo, Herr Gudenrath, für den Entscheid, die Beschaffung zu überdenken! Dazu dienen ja diese Test-Trams. Meiner Meinung nach sind die Tango-Trams eher ein Rückschritt bezüglich Komfort - wenn ich Bergwanderungen machen will, gehe ich lieber in die Natur - aber nicht vollbeladen in's Tango-Tram. Zudem was sollen diese komischen 1,5er Sitze? Was war die Idee dahinter? Antworten


sebastian benz

10.02.2010, 13:00 Uhr
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".....rund sechzig Fahrzeuge der Firma Stadler Rail des Thurgauer SVP-Nationalrats Peter Spuhler bestellt werden." Was hat die parteizugehoerigkeit eines unternehmers der in der schweiz arbeitsplaetze zur verfuegung stellt und hier auch vollumfaenglich seine steuern bezahlt mit der beschaffung bzw. nicht beschaffung zu tun. Politik ? Ist der berichterstatter so links ? Antworten


Thomas Hänggi

10.02.2010, 12:58 Uhr
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Der neue Verwaltungsart soll sich schämen. Er hat keine Ahnung von der Technik. Lasst um Himmelswillen die Finger vom Combino weg. Die Industrie hat nur wenige Angebote offerieret. Siemens schon gar nicht. Ich denke der neue Verwalltungsrat will nur neue Spesen und ein Durcheinander anrichten (Kindergartengehabe). EIN ROSSES BRAVO DEN VERANTWORTLICHEN DER BLT : Es lebe der Tange für die BLT. Antworten


Isabelle Schaffner

10.02.2010, 12:55 Uhr
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@Abdul Furrer: Da Sie wohl weder zur Generation der "Kinderwagenschieber" gehören, vermutlich auch nicht gehbehindert sind und kaum in einem Rollstuhl sitzen werden, finde ich Ihren Kommentar besonders unpassend... Als baldiges (hoffentlich rücksichtsvolles) Mami freue ich mich va. auf Fahrten im Combino - im Tango wird's aber auch gehen - hauptsache, ich begegne nicht den Furrers dieser Welt! Antworten


Wolfgang Fleischer

10.02.2010, 12:51 Uhr
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An der Linie 10 wohnend, benütze ich den Tango viel über längere Distanz. Besonders schätze ich die Laufruhe. Dies dank den Drehgestellen, die aber bei durchgehendem Niederflurboden möglich sind. Man vergleiche die Laufeigenschaft der Combino-Einzelachsen in den Kurven! Auch gegenüber den Be 4/6 fährt der Tango so ruhig, dass ich, in die Zeitung vertieft, oft staune, wie rasch die Fahrt geht! Antworten


Andrea Hartmann

10.02.2010, 12:49 Uhr
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Natürlich kann man den Tango noch verbessern (weniger 1,5er-Sitze, angenehmeres Licht). Dagegen spricht ja nichts! Nicht nachvollziehen kann ich die Kritik, dass er nicht eben ist: So bietet der Tango doch viel mehr Möglichkeiten, so zu sitzen, wie man gerade Lust hat! Und für ältere Mitmenschen gibt es ausreichend Plätze im unteren Bereich bei den Türen. Tango: Find ich gut! Antworten


Romeo Zolin

10.02.2010, 12:41 Uhr
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Und wieder mal 30'000.- aus dem Fenster geworfen. Gebt dieses Geld lieber dem Personal. Bei dieser Umfrage wird das heraus kommen, was man bereits weiss. Einige sind dafür, andere dagegen. So Herr Gudenrath, jetzt haben Sie das Bedürfniss nach Mitsprache so richtig geweckt. Entscheiden tun aber dann die BVB ohne Rücksicht auf Gegner. Viel Spass beim neusten Knatsch BLT/BVB resp. BVB/Fahrgäste. Antworten


Andres Schopf

10.02.2010, 12:32 Uhr
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Im Stadtverkehr bitte die Combino Trams, da findet man ab und zu noch einen Sitzplatz. Von Ettingen nach Rodersdorf ist der Tango ganz OK. Ich musste im Tango einmal auf der Schräge eine alte Person vor einem Sturz bewahren und da gibt es zT weit um die Tür einfach keinen Sitzplatz. Antworten


Henri Lapin

10.02.2010, 12:30 Uhr
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verschenkt die BVB der BLT unter der Auflage, dass dafür alle Trams ausschliesslich grün sind. Über den besten Fahrzeugtyp wird man sich sowieso nie einig. Dafür vielleicht bei der Farbe. Antworten


Abdul R. Furrer

10.02.2010, 12:17 Uhr
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Der Tango st dem Combino in Bezug auf Technik, Zuverlässigkeit und Laufruhe (grössere Räder) weit überlegen. Ein Schweizer Produkt eben ! Durchgehend Niederflur ist unnötig, sonst verstopfen die rücksichtslosen Kinderwagen-Schieber wie beim Combino auch noch die Gänge. Für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer sind bei den ebenerdigen Einstiegen genügend "Parkbuchten" vorhanden. Klares JA zum Tango ! Antworten


Kurt Leu

10.02.2010, 11:36 Uhr
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Tango? .Es kommt ein neuer Mann und alles wird in Frage gestellt. Es grüsst die Post Hr.Begle!!!!!!!!! Basel tickt halt anders. Antworten


Dominic Rihm

10.02.2010, 11:31 Uhr
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Welches der beiden Modelle nun das bessere und komfortablere ist, kann ich nicht beurteilen. Dass wir in der Regio BS überhaupt 2 Verkehrsbetriebe - BVB & BLT - haben, welche sich über solche Angelegenheit in der Oeffentlichkeit streiten, gibt mir an und für sich schon zu denken. Wieso nicht eine VBB - Verkehrsbetriebe beider Basel - welche generell einheitlich auftritt und Beschaffungen macht? Antworten


Heinrich weber

10.02.2010, 11:15 Uhr
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Zuviele Stufen, unbequemer Einstieg. Innenleben: ein Auf und Ab wie auf der 8erbahn. Absolut nicht Bentzerfreundlch! Die Sitzplätze sind nochmals auf Stufen bzw. Podeste montiert. Nein danke für eine weitere Beschaffung! Der Combino ist mit grossem Abstand vorne. Mit freundlichen Grüssen H. Weber Antworten


Thomas Diggelmann

10.02.2010, 11:01 Uhr
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Punkto Platzangebot und Comfort hat der Combino für mich eindeutig die Nase vorn. Die Stehplätze im Tango sind unheimlich eng bemessen. Ausserdem entweder Niederflur oder konventionell hoch gebaut, Hauptsache "EBEN!". Antworten


Daniel Friedrich Bürgin

10.02.2010, 10:46 Uhr
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Bravo BVB: Dies ist eine längst fällige Reaktion im Sinne der Kundschaft gegen die zu engen, zu komplizierten, zu sehr auf Kostneersparnis zu Lasten der BenutzerInnen angelegten BLT-Tangos. Kundenfreundliche, gemütliche und übersichtliche BVB-Combinos für fröhliche Baslerinnen und Basler vorwärts, marsch. Antworten


luggi stohler

10.02.2010, 10:39 Uhr
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für mich nur combinos , so muss die st.johannsvorstadt nicht umgebaut werden und bequemer sind sie auch. Antworten


Markus Meier

10.02.2010, 10:28 Uhr
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Das Tram hat 8 Doppeltüren, alle in den Niederflurbereich (75%). Reicht das nicht? Besteht unsere Gesellschaft eigentlich aus mehr als 75% Alten und Gehbehinderten? Ausserdem gibt es es viele Fahrgäste, die bewusst gerne "oben" sitzen. Und ausserdem: es darf nicht vergessen werden, dass die jetzigen Tangos Prototypen sind - für die Grossbestellung werden die Kundenwünsche ja berücksichtigt! Antworten


Stephan Gassmann

10.02.2010, 10:15 Uhr
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Die Tango-Trams sind meiner Meinung nach klar besser als die Combino. Es verkehren vier Prototypen auf dem Netz der BVB und BLT. Es geht darum, dass aufgrund der Erfahrungen im Betrieb und der Kundenreaktionen Verbesserungen für die Serienproduktion gesammelt werden können. Somit werden die weiteren Tango-Trams Verbesserungen haben und sind mit den Prototypen nicht vergleichbar Antworten


Gero Rubli

10.02.2010, 10:12 Uhr
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Es ist schon eine gute Idee und ein mutiger Schritt, das Publikum zu fragen, ob es nicht lieber einen Tramtyp hätte, der gar nicht angeboten wird... Antworten


Hans Kunz

10.02.2010, 09:50 Uhr
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Das Auf und Ab über den Rädern mag lästig sein, hat aber auch seine Vorteile: Grosse Räder bieten viel ruhigeren Lauf. Bei unserer zürcher Cobra neigen die kleinen Rädli zur Polygonbildung: tacktacktacktacktack ist die Folge. In Zürich beneiden viele die Basler um ihr vielleicht zukünftiges Tram... Wenn ich die Wahl hätte möcht ich treppesteigen und ruhig fahren. Senioren können die gut erreichb Antworten


Susanne Plüss

10.02.2010, 09:43 Uhr
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Wer mit Kinderwagen unterwegs ist, erkennt rasch die Überlegenheit der Combinos über die Tangos: in die "Parkbuchten" des ersten passen bei etwas Organisation und gutem Willen etwa vier Kinderwagen, bei den zweiten wird der Wagen in einen schmalen Spalt gewürgt, wo er die (wellenförmige) Passage blockiert. Mami oder Papi hängt schräg darüber und entschuldigt sich. Tango: ein klares Nein. Antworten


Regina voegelin

10.02.2010, 09:38 Uhr
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Auch ich finde die Tango-Trams eine Katastrophe. Dieses Bergauf und Bergab ist besonders für ältere oder behinderte Menschen eine Zumutung. Und die dussligen "Kindersitze" sind ebenfalls total daneben. Da ist mir der Combino um einiges lieber. Antworten


Weber Hans

10.02.2010, 09:34 Uhr
Melden

Zuerst wettert man über den Entscheid des Elsasses, keine durchgehende Flirt-Züge zu realisieren und nun macht die BVB das gleiche Spielchen. Es ist kaum zu fassen, was da wieder für Geschirr zerschlagen wird. Partnerschaft ade! Antworten


jean-pierre neidhart

10.02.2010, 09:33 Uhr
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Mir scheint, da hat Siemens bei Herrn Gudenrath ein paar Fränkli springen lassen. Stadler Rail baut die besseren Trams. Bei Siemens kann man nie wissen was noch an Folgekosten kommt. Antworten


Markus F. Baumgartner

10.02.2010, 09:27 Uhr
Melden

Was soll nun wieder die Infragestellung des Tangos ? Ist es ein geschickter Schachzug gegenüber der Stadler Rail, um den Preis zu drücken. Man bedenke, dass viele Arbeitsplätze damit gesichert werden können. Sollten die Combinos das Rennen machen, obschon Siemens bereits das Handtuch geworfen hat, ist dieses Vorgehen eher fraglich. Antworten


Irene Lerch

10.02.2010, 09:11 Uhr
Melden

Ich find das Tango Tram nicht bequem schon wegen den viel Stufen und zuwenig Haltegriffe. Das Combino Tram ist viel bequemer von Vorn bis hinten Eben. Freundliche Grüsse Irene Lerch Antworten


Fredy Brülhart

10.02.2010, 08:07 Uhr
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Als regelmässiger OeV Benutzer bin ich in erster Linie mal zufrieden, dass überhaupt genügend Rollmaterial vorhanden ist. Die neuen Tangotrams sehen von aussen ganz flott aus, aber innen sind sie halt noch gewohnheitsbedürftig vor allem die Beleuchtung find ich ein wenig zu grell, ansonst find ich sie ganz OK. In ein paar Jahren werden sich alle an diese neue Flotte gewöhnt haben. Antworten


Matti Hoch

10.02.2010, 08:07 Uhr
Melden

Auch ich mag den Combino! Das ist wirklich ein Tram der Superlative. Was sollen denn die 11/2 Sitze im Tango? Platzverschwendung pur. Und das bergauf bergab über den Rädern. Wenn schon ein Niederflur-Tram, dann aber bitte richtig. Auch ist wahrscheinlich die Platzzahl gegenüber den bestehenden Doppeltraktionen um einiges geringer und somit fährt auf den Schienen der BLT weniger Komfort! Tango=Nein Antworten



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