Basel
Diskussion
Gymnasiasten reichen Petition ein
Schüler des Münstergymnasiums demonstrieren und kämpfen für das Schwerpunktfach PPP. Ein Tross überreicht dem Leiter Bildung eine Petition mit 1100 Unterschriften. Mehr...
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23 Kommentare
Bildungspolitik betrifft ja hauptsächlich die jungen Menschen von heute. Sie werden eines Tages unsere AHV bezahlen. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch gerne zur Schule gehen. Signer's Entscheidung zeugt vor allem von einer grossen Angst vor Veränderung und wenig Weitsicht. Ich würde jedoch die Einreichung der zweiten Petition noch einmal gut überdenken. Weniger ist manchmal nicht mehr. Antworten
ich wundere mich, weshalb der erfolg nicht belohnt wird, indem lehrkräfte aus anderen schulen im mg eine weiterbildung besuchen und dann ebenfalls mit erfolg das spannende und für eine humanistische bildung sehr wertvolle fach unterrichten. Antworten
das gefällt mir - wie die schüler unterschrift sammeln , werde auf alle fälle für philosophie stimmen .den eine welt ohne philosophie ist nur eine kopfnickenwelt . die philosophie wird zu wenig in der berufswelt intergriert . die braucht es . Antworten
PPP, das sind wichtige Fächer, und diese könnten in Zukunft noch wichtiger werden. Je nach Wirtschaftsverlauf. Während unserer Schulzeit 1956-60 in Basel absolut vernachlässigt. Ohne PP (Pädagogik mal weggelassen) fehlt Bedeutendes im existentiellen Kontext. Manche haben dies in Eigenregie nachgeholt. Antworten
Philosophie wird nicht abgeschafft, sondern in den Bereich Ergänzungsfach verschoben. Als Ergänzungsfach wird es seit Jahren unterrichtet und zieht viele interessierte Schülerinnen und Schüler an.
Diese Haltung gegenüber Studenten finde ich eine bodenlose Frechheit. Ich studiere zur Zeit Wirtschaftswissenschaften und arbeite nebenbei 40 % im Gastronomiegewerbe. Ich habe keine Zeit zum "party machen". Die Meinung,dass Studenten faule Säcke sind vertreten in der Schweiz mehr Leute als erwartet. Ich bin besorgt. Antworten
Das von einigen Kommentaren geforderte Duckmäusertum beschert uns Managerboni und Familien am Existenzminimum, Entlassungen, Lohnkürzungen, Überwachung und Umweltverschmutzung. Vielleicht würde es manchmal auch der "arbeitenden Bevölkerung" gut tun, ihre Meinung kund zu tun und nicht alle Entscheidungen von oben stillschweigend hinzunehmen und die Faust im Sack zu machen. Antworten
1. es sind über 1300 Unterschriften 2. sind es nicht nur die Schülerinnen und Schüler die sich für PPP einsetzten 3. es geht nicht nur um PPP sondern um das allgemeine Problem, dass die Schülerschaft in bildungspolitischen Entscheiden viel viel zu wenig einbezogen wird! 4. ich glaube nicht das sich die GymnasiastInnen unter diesem Leistungsdruck viel party erlauben können Antworten
Das Miteinbeziehen der Meinungen von den Schülern befürworte ich grundsätzlich, gebe aber zu bedenken, dass die Perspektive aus deren Sicht mangels Weitblick oftmals zu stark auf ihre eigenen Bedürfnisse fokussiert und demnach wenig aussagekräftig ist.
Was für ein Leistungsdruck? Das Niveau sinkt jährlich, kontinuierlich. Es wird heute nicht mehr, sondern weniger von den Schülern/Innen verlangt.
Fragt doch mal den Bäckermeisterverband, die haben über 100 Lehrstellen frei, bei diesem Beruf kann man halt abends keine Party machen, aber Brot gegessen wird allemal !
Vielleicht kommt es euch dann in den Sinn, wo die Futterstelle ist.
Antworten
Piero Gros: wie lange gingen Sie in die Schule?
Diese Studenten setzen sich für eine gute Ausbildung ein (die hier manchen fehlt)- ein Curriculum das von ignoranten Erziehungsdept.- und Schulpflegen massakriert wird um Geld zu sparen- damit sie es an einem anderen Ort verschwenden können.
Und Baumgartner: auch als Beck braucht man heute eine gute Ausbildung!!!!!
Ihr Frust, Herr Gros, ist kein gutes Argument. Von dem, was Sie hier fordern, ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur der Forderung nach Bücherverbrennung. Wir sollten unsere Jungen dazu anhalten selber denken zu lernen. Sonst ist unsere Zivilisation dank PIS(S)A und Bologna schon bald zu einer blökenden Herde Schafe verkommen, die nichts anders kann als nach-denken, nach-machen, nach-trotten.
Ich finde es eine bondenlose Frechheit, Herr Gros, einen solchen undifferenzierten Kommentar zu hinterlassen.
Ich arbeite neben der Schule meist Freitag und Samstag (Im Barbetrieb). Das heisst nix mit "Party", sondern krüppeln bis in die Morgenstunden. Und ein Exot bin ich auch nicht, es gibt einige die nebenbei noch arbeiten.
Ein bisschen mehr Respekt wäre nicht zuwenig verlangt.
@AJenny: erfolgreiche Forschung kann man vermutlich auch mit einer vernünftigen Matur machen. wievile warmdusch-maturanden haben ein studium erfolgreich abgeschlossen? In welchen fakultäten?
Diese Schüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt. Sie streben grösstenteils einen höheren Abschluss an. Haben Sie das Gefühl, wenn jeder mit 16 eine Lehre machen würde, unsere Gesellschaft erfolgreiche Forschung betreiben kann? Dann bräuchten wir doch all die deutschen Ärzte, Anwälte, etc., weil es an qualifizierten Schweizern fehlt..?
Eine höchst Fragwürdige Argumentation, welche Sie hier darlegen
herr Gros es gibt sehr viele studenten die nebst dem studieren (ist übrigens auch arbeit) zwecks finanzierung des studiums arbeiten und es gibt auch arbeiter die etwas studieren. bei ihnen und den daumehochs scheint beides nicht zuzutreffen. seien wir doch froh engagiert sich die jugend auf diese weise für ihre anliegen.
Hätten sie nicht demonstriert, hätte es geheissen junge sind zu passiv, interessieren sich nicht für Politik und sind allgemein schlecht erzogen. Sie sollten sich mal entscheiden.
Ich finde es schön, dass die Schüler Initiative ergriffen haben!
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