Basel

Hundert Einsprachen gegen Scope auf dem Landhof-Areal

Von Valentin Kressler. Aktualisiert am 05.05.2009 2 Kommentare

Die Anwohnerinnen und Anwohner des Kleinbasler Landhof-Areals machen mobil gegen die Kunstmesse Scope. Gegen das Baugesuch der Messe sind hundert Einsprachen sind eingegangen.

Protest: Die Anwohnerschaft wehrt sich gegen die Kunstmesse Scope auf dem Landhof-Areal.

Protest: Die Anwohnerschaft wehrt sich gegen die Kunstmesse Scope auf dem Landhof-Areal.

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Das Vorhaben der Messe, die auf der ehemaligen Spielstätte des FC Basel während der Art vom 10. bis 14. Juni eine Zeltinstallation aufstellen will, hat einen schweren Stand. Rund hundert Einsprachen sind gegen das Baugesuch eingegangen. Luzia Wigger Stein, Leiterin des Bauinspektorats im Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, bestätigt entsprechende Informationen der BaZ.

«Der Landhof ist unser Aktionsfeld»

Gegen die Scope-Installation auf dem Landhofareal wehrt sich unter anderem auch der Verein «ooink ooink Productions», der sich im oberen Kleinbasel seit Jahren in der offenen Kinder- und Jugendarbeit engagiert. «Der Landhof ist unser Aktionsfeld und der Juni einer unserer wichtigste Monate», sagt Jugendarbeiter Mirko Ulbl zur BaZ. (Basler Zeitung)

Erstellt: 05.05.2009, 15:53 Uhr

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2 Kommentare

Markus Odermatt

05.05.2009, 21:05 Uhr
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Kinderspielplatze sind im Kleinbasel eine Rarität. Das haben wir der Weitsicht vieler Hausbesitzer zu verdanken, die ihre jeweils 20qm einmauern, statt mit anderen Hausbesitzern zusammen einen grossen Hinterhof zu gestalten. Nun sind die Kinder gezwungen viel befahrene Strassen zu überqueren um im freien spielen zu können und sind dabei auch fern jeglicher Aufsicht. Darum Nein zu (short)-Scope Antworten


tanja soland

06.05.2009, 13:36 Uhr
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ich verstehe nicht, warum man in BS gegen alles ist. Waere doch gut eine messe auf dem Landhofareal, das Areal wird ja ohnehin in 2 jahren verbaut, es gibt doch Wohnungen fuer Fluechtlinge, und das ist gut so Antworten



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