Basel
Kampf der Kulturen im Frauenbad
Von Maria Krummenacher. Aktualisiert am 23.07.2010 101 Kommentare
Gegensätze in der Badi: Burkas wurden im Eglisee aber noch nicht gesichtet (Bild: Englischer Garten München). (Bild: Keystone )
Umfrage
Einige muslimische Frauen verschleiern sich auch in Freibädern. Das führt zu Konflikten mit anderen Badegästen. Stören Sie verschleierte Frauen in der Badi?
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Eine Gruppe muslimischer Frauen sitzt auf einer Bank im Fraueli im Gartenbad Eglisee. Eine Mutter mit Kopftuch hält ihr wenige Monate altes Baby auf dem Schoss. Ihre ältere Tochter sitzt daneben. Sie trägt einen farbigen Bikini und das schwarze gelockte Haar fällt ihr auf die Schultern. Unvermittelt drängt sich eine ältere, nicht muslimische Frau zwischen die Gruppe und macht sie darauf aufmerksam, dass sie auf der Bank ihre Sachen deponiert habe und diese daher «ihre Bank» sei. Die Mutter zieht sich mit dem Baby zurück, doch ihre Tochter blickt angriffslustig in die Runde: «Wir lassen uns nicht vertreiben.»
Konflikte, wie dieser von der BaZ beobachtete, sind im Fraueli offenbar keine Seltenheit. Während sich manche Nicht-Musliminnen an der Verschleierung der Musliminnen stören und sich über deren Unfreundlichkeit beschweren, ist den muslimischen Frauen vor allem das männliche Badepersonal ein Dorn im Auge. «Das Fraueli gehört den Frauen», sagt Azize Elmas. Sie könne nicht verstehen, dass ein Mann hier Zutritt habe. Latifa Zaimeche aus Mulhouse verschleiert sich, sobald der Bademeister das Fraueli betritt. «Wir Musliminnen kommen extra hierher, um fernab der Männer baden zu können», sagt sie. Sie wolle sich einem Mann nicht in Badebekleidung zeigen. Mehrfach habe sie die Bademeisterinnen darauf aufmerksam gemacht. Ohne Erfolg.
Baden in Leggins, oder oben ohne
Dem Leiter des Eglisee, Franz Bohrer, scheint das Eisen zu heiss zu sein. Er und seine Mitarbeiter geben zu den Vorfällen keine Auskunft. Beim Sportamt versucht man derweil zu beschwichtigen. «Wir respektieren die Lage der Musliminnen», sagt Rolf Moser, Leiter Vermietung und Belegung Anlagen. Doch appelliert er an die Toleranz der Badibesucher. Aus betriebstechnischen Gründen müsse manchmal ein Mann Arbeiten im Frauenbad übernehmen. Aufgrund der «Arbeitsstruktur» sei es zudem nicht möglich, mehr Frauen anzustellen.
Die regelmässige Fraueli-Besucherin Carolina Rosamilia findet es nicht gut, wenn Frauen sich in der Badi verschleiern. «Die breiten sich hier aus und sind dann auch noch unfreundlich», sagt sie. Sie habe auch schon gesehen, wie eine Frau mit Badeanzug und Leggins ins Wasser gegangen sei. Laut Badereglement ist dies verboten. «Einmal habe ich beobachtet, wie muslimische Frauen eine sich oben-ohne sonnende Frau beleidigten», sagt Rosamilia weiter. Die Musliminnen hätten von der Frau verlangt, sich zu bedecken. Da habe sie eingegriffen und die Frau verteidigt. Im Frauenbad sei das Baden ohne Oberteil erlaubt. Damit müssten sich die Musliminnen abfinden.
Burkinis, in Ägypten der letzte Schrei
Dieser Meinung ist auch Nabil Arab von der Islamischen König Faysal Stiftung in Basel. «Wenn sich Muslimas in der Badi verschleiern, müssen sie auch unbekleidete Frauen akzeptieren», sagt er. Wie Moser betont er die Bedeutung der gegenseitigen Toleranz. Neben den Bademeistern stösst auch das männliche Sicherheitspersonal der Firma Protectas, das regelmässig im Fraueli patrouilliert, auf Widerstand. «Ohne Vorwarnung tauchen sie hier auf und verderben uns das Baden», sagt Nadja Roumani aus Schopfheim (D). Laut Moser vom Sportamt unterstütze die Protectas die Bademeister an aussergewöhnlich heissen und vollen Tagen. Das habe sich bewährt. Männliches Wachpersonal sei jedoch im Frauenbad nicht zwingend. «Ab sofort wird nur noch die weibliche Sicherheitsperson im Fraueli patrouillieren», verspricht Moser.
«Im Fraueli sollten Musliminnen sorglos baden gehen können», sagt Arab. Denkbar ist für ihn, dass sich in der Region die sogenannten Burkinis durchsetzen. Dabei handelt es sich um ein den ganzen Körper bedeckendes Kleidungsstück inklusive Kopfteil aus normalem Bademodenstoff. Die Burkinis sind laut Arab an den Stränden von Ägypten der letzte Schrei. (Basler Zeitung)
Erstellt: 23.07.2010, 08:14 Uhr
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101 Kommentare
Ich finde ihr attakiert die ausländer viel zu sehr. Wo bitte ist hier die gerechtigkeit ? Wir leben hier und haben genau so das recht auf unsere meinungen wie ihr. Das ist echt schon schokierend wie manche menschen von Ihnen hier reden tun.Ich persönlich finde wenn man schon einen soo schönen frauenschwimmbad gemacht hat , wäre es doch nicht schlimm wenn man nur bademeisterinen einstellen tut. Antworten
Und was hat das Fraueli mit der Anpassung des Volkes zu tun? Es heisst doch nicht umsonst FRAUENSCHWIMMBAD! Gleich wird der Islam eingemischt. Total lächerlich und bemitleidend ein solches Verhalten. Leute, bleibt liberal und akzeptiert alle Menschen wie sie sind. Wir müssen eure Hängebrüste auch verkraften, also schafft ihr es sicherlich die verschleierten Frauen ebenso zu verkraften! Antworten
Guten Tag, durch Freunde und auch meine Familie in Basel ist mir dieses Problem schon oft zu Ohren gekommen. Nun möchte ich doch zum ersten Teil des Berichtes sagen, dass wir keinen persönlichen Besitz Anspruch auf Bänke und weitere Sitzgelegenheiten haben. Diese sind allen erlaubt sie zu benützen . Der nötige Anstand ist zu gewähren. Fortsetzung folgt. Antworten
An den Bademeister stören sich die lieben Frauen. Nur keine Männer in Frauenbadis. Lustig, aber Kinder kriegen die wohl wie????. Wenn sich Muslimfrauen in der Badi gestört fühlen, sollen sie ans Meer gehen. Aber dort stört man sich auch an bekleideten Frauen im Wasser. Oh was hat Gott nur erschaffen?? Antworten
Es heisst "Fraueli" und somit sollten möglichst auch Angestellte oder Temporärpersonal Frauen sein. Dass für technische Arbeiten auch Männer Zutritt haben, liegt im Bereich der Vernunft/Toleranz. Falls planbar, könnten die Zeiten techn. Wartungsarbeiten bspw. mittels Aushang bekanntgegeben werden. Ansonsten: Muslime, Christen etc. sollen sich gegenseitig respektieren oder zu Hause bleiben. Antworten
Im Grossen Rat haben wir schon vor über 25 Jahren vor solchen Entwicklungen gewarnt, leider vergeblich. Wir wurden nicht gehört. Heute ist all dies eingetreten. Wir waren der Zeit voraus. Wegen ständigen Beschimpfungen im Frauenbad im Eglisee gehen meine Frau und meine zwei Töchter nicht mehr dort hin. Wir haben den Rückzug angetreten, in unser eigenes Planschbecken in der Hirzbrunnenschanze. Antworten
Wenn den Jungs Badeshorts untersagt sind, weil sie diese vielleicht schon den ganzen Tag über getragen haben, sollten die verschleierten Frauen so nicht baden dürfen. Ist ja noch viel unhygienischer. Das mit dem männlichen Personal kann ich noch nachvollziehen. Wieso baut die islamische Gemeinde kein eigenens Bad? Antworten
Tragisch das niemand etwas dagegen unternimmt....und wenn dann bei den Schweizern die Toleranz endgültig gesunken ist und es "Chlöpft" sind alle erstaunt....Könnte bitte jemand auch uns ("junge") Schweizer ernst nehmen! Wäre sehr nett,weil ich bin zwar gerne tolerant,aber das ständige sich anpassen müssen überspannt langsam den Bogen. Antworten
Lauter Männer hier, die ihre deplazierten Standard-Anti-Islam-Kommentare abgeben zu einem Thema, dass sie nur vom BAZ-Artikel kennen. Dieses eine Problem ist etwas, was Frauen unter sich lösen müssen. Abgesehen davon: Vielleicht ist der Bademeister schwul? ;) Antworten
Wenn ich alle diese Kommentare lese, weiss ich genau wo wir mit den Ausländern stehen. Weiss das der Bundesrat eigentlich nich! Ist der blind. Da sollte doch allen ernstens etwas unternommen werden, dass endlich die Auschaffung stattfindet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Antworten
Weshalb das Geschrei? Ihr habt die Regierung gewählt, die das Ganze unterstützt und fördert. Stellt Euch darauf ein, dass dies nur die "Vorboten" sind und Resultat einer kuscheligen Integrationspolitik. Basel ist zu einem reinen Wunschkonzert verkommen, wohlverstanden nicht für uns, sondern für unsere lieben Gäste. Der Migrantenwunsch ist uns Befehl, ab sofort gibts nur noch weibl. Bademeister. Antworten
Warum eigentlich werden verschleierte Frauen ins Fraueli eingelassen? Wird denn kontrolliert ob sich unter dem Schleier wirklich eine Frau befindet, oder ob es etwa ein Spanner ist? Und so ganz nebenbei, wir müssen uns doch im Ausland auch den dortigen Gepflogenheiten anpassen, warum verlangen wir das in der Schweiz nicht auch diesen Gästen? Antworten
Das passt doch ganz deutlich ins Bild. Diese Leute geniessen das Gastrecht und stattdessen, dass sie dankbar sind stellen sie immer öfter Forderungen an uns. Bestes Beispiel ist das mit allen Mitteln erzwungene und nicht benutzte Muslimefeld auf dem Friedhof Hörnli Wir Schweizer sind ja so was von grosszügig. Bin überzeugt, dass unsere Nachkommen uns dereinst in Grund und Boden verfluchen werden! Antworten
Es geht hier nicht alleine um die Verschleierung, nein, auch um die Hygiene. In der letzten Badesaison wurde schwer angeprangert, dass Jugendliche unter der Badehose noch ihre Unterwäsche tragen. ....Und nun ? Wollen diese Frauen beim Baden gleich noch ihre Kleider waschen ??? Soo nicht !!!!! Antworten
Schickt die doch nach Hause. Entschuldigung - ich bin Weltbürger. Zufällig hier in Basel geboren. Ich war schon in unzähligen Ländern auf Besuch. Ich habe mich überall angepasst und hatte noch nie Probleme... Also bitte, wer sich hier nicht an unsere Regeln halten will, der soll doch verreisen - möglichst sofort! Sind wir denn alle wirklich so saublöd? Oder wo liegt das Problem? Antworten
Den Baslerinnen jeglicher Weltanschauung sei das Zürcher Frauenbad empfohlen. Dort geht es friedlich zu und her, es kommt ohne männliche Mitarbeiter aus und funktioniert trotzdem, von Kulturkampf kann keine Rede sein. Auch schön und problemlos: Die Frauenabteilung der Badeanstalt Weiheren in St. Gallen. Allerdings gibt es in beiden Badis keine reservierten Bänkli. Antworten
Ich glaube einige hier lesen lediglich, was sie lesen wollen. Es wird GEGENSEITIGE Toleranz gefordert. Von den Schweizerinnen UND Musliminnen. Kein Grund sich zu beklagen. Es gibt in allen Kulturen IDIOTEN =) völlig gleichgültig welche Nationalität. Lasst die Leute sich oben ohne sonnen oder halt im Burkini (super Wort). PEACE BABY! Antworten
Ich dachte immer, dass dank der Globalisierung solche verbitterten und, aufgrund der bestehenden Angst vor dem Fremden, rassistischen Einstellungen wie die von Frau Rosamilia der Vergangenheit angehören würden. Die Mehrheit unserer Gesellschaft ist zu alt und deshalb kann gar keine Multikultur entstehen. Anscheinend bleibt die Schweiz eine Insel, leider eine beschämende Insel.. Antworten
Eine tolerante Gesellschaft kommt dann an ihre Grenzen, wenn sie auf totalitäre Strukturen stösst und diese unsere Gesellschaft schleichend unterwandern. Für einen aufgeklärten Menschen ist es völlig unverständlich, wie sich Anhänger gewisser Glaubensrichtungen unterwerfen. Die Rückständigkeit ist für uns inakzeptabel und provoziert uns. In unseren Bädern zieht man ein Badkleid/Burkini an. Punkt! Antworten
Das Kopftuch, der Tschador oder die Burka sind Symbole für die Unterdrückung der Frauen im Islam. Alle diese Verhüllungen sind eine provokante Demonstration eines politischen Systems, das unter dem Deckmantel der Religion agiert. Es ist unglaublich, dass westliche Demokratien so etwas tolerieren. Unsere Politiker in Europa haben entweder keine Ahnung vom Islam oder sind feige oder beides. Antworten
Besuche ich Kirche oder Moschee kleide ich mich den üblichen ethischen und ästhetischen Sitten entsprechend. Gehe ich in Basel in eine Badi, erwarte ich dasselbe. Mitbenutzer/Innen einer öffentlichen Anstalt in hygienischen Bikinis, Einteiler, Badehosen sowie auch den Respekt, ungeschriebene Gesetze einzuhalten. Diese leidigen Verhüllungs- und Vermummungs-Kleiderdiskussionen wären somit erledigt! Antworten
Als Eidgenosse, welcher durch meine Eltern eine moderne und zeitgenössische Erziehung geniessen durfte, kann ich 2 Aspekte dieser Diskussion absolut nicht verstehen. 1. Dass sich Zugewanderte nicht an unsere Lebensweise anpassen wollen, diese sogar strikte verweigern und politisch nichts dagegen unternommen wird 2. Dass in Zeiten der Gleichberechtigung überhaupt noch solch ein Frauenbad existiert. Antworten
R.Cordier.Also oben ohne stört mich auch mehr, v.a. wenn noch Kinder im Badi sind.Dann empfinde ich also eine Frau im Kopftuch auf der Bank sitzend als sicher weniger störend als erstgenannter Aspekt!Ob die Frau nun ein Kopftuch an hat oder nicht, tut mir doch nicht weh! Antworten
Aber das stimmt doch alles nicht, denn unsere NR, sorry Frau NRin Leutenegger-Oberholzer sieht nirgends Burkaträgerinnen. Es handelt sich bei diesem Artikel ganz, ganz sicher um eine Zeitungsente!!! Tröstlich: Es sind ja bald Wahlen und es bleibt zu hoffen, dass sich auch Leute mit besseren Augen aufstellen lassen. Antworten
B.Kranz. Da haben Sie ein wahres Wort geschrieben.Frauen unter Frauen; das fängt schon auf der Traminsel an,wo die eine die andere noch nicht einmal kennt.Sobald die Danebensehende besser aussieht,wird sie von einer anderen von oben bis unten inspiziert, ja richtig gehen ausgezogen.Aber wehe ein Mann macht dies;dann rennt sie schon zur Polizei wegen Belästigung u.Vergewaltigung,die nicht war! Antworten
Wenn auf einem Schild steht " Nur für Frauen " geht man auch davon aus, dass da auch nur Frauen zu finden sind. Dass dann in einem Frauenbad ein männlicher Bademeister angestellt ist, finde ich auch nicht akzeptabel. Menschen aus dem Ausland bezahlen auch Steuern wie alle anderen. Ich finde die Kommentare einen rassistischen Schritt gegen muslimische Menschen. Antworten
Menschenrechte gelten weltweit und sind nicht "Teil einer Kultur". In den islamischen Ländern werden (und das schleckt keine Kuh nicht weg) die Menschenrechte buchstäblich mit Füssen getreten. Die Verschleierung der Frau ist nur eine von vielen Menschenrechtsverletzungen. Mit Kultur hat das nichts zu tun. Die offizielle Schweiz sollte den Moslems endlich den Tarif durchgeben! Antworten
Das gute alte Fraueli. Über Jahrzehnte eine Institution und von vielen Frauen hoch geschätzt. Aus was für Gründen auch immer. Nun steht das Frauenbad im Eglisee (fast) vor dem aus. Weil wir so lieb und verständnisvoll sind. Wir verstehen auch aus sprachlichen und historischen Gründen den Aufruf des Sportamtes um Toleranz. Verstehen aber auch Muslimine und Musliminnen das Wort Toleranz und somit den Aufruf des Sportamtes. Dies ist kaum anzunehmen. Darum wird wohl die beste Lösung sein, das Fraueli zu schliessen. Wir sind ja so lieb und tolerant, dass wir auch dies akzeptieren. Antworten
Wie wahrscheinlich von der Redaktion erwünscht, kann ein guter Teil der Kommentierenden nicht zwischen dem Text und dem Bild unterscheiden, und ist jetzt der Meinung, im Fraueli verkehren Frauen die verschleiert sind. Tatsächlich wurde im Text nur eine Frau mit Kopftuch (und einer bikinitragenden Tochter) erwähnt. Die Frau geht in die Badi, ihre Tochter trägt Bikini - ist das nicht Integration? Antworten
Tja, das alte Dilemma der CH: wenn Araber Geld herschaufeln, kriegen wir Schweizer einen krummen Rücken. Wenn sie hier leben möchten, machen wir noch mehr Gesetze als wir sonst schon haben, in der irrigen Auffassung, dass es nur so geht! Bald kriegen wir einen Comedy-Preis. Antworten
Menschenrechte gelten weltweit und sind nicht "Teil einer Kultur". In den islamischen Ländern werden (und das schleckt keine Kuh nicht weg) die Menschenrechte buchstäblich mit Füssen getreten. Die Verschleierung der Frau ist nur eine von vielen Menschenrechtsverletzungen. Mit Kultur hat das nichts zu tun. Die offizielle Schweiz sollte den Moslems endlich den Tarif durchgeben! Antworten
Ich kann die Schweizer Bürger nur ermuntern sich gegen die schleichende Islamisierung zu wehren...genau so wie mit dem Minarettverbot. Auf die Politiker ist kein Verlass, die leben in einer anderen Welt, träumen von Multi-Kulti und denken bloß an die nächste Wahl - und nicht an die nächste Generation. Höchste Zeit dass sich unsere Demokratie als wehrhaft erweist!! Gruß aus Deutschland - Guido Antworten
Solche Muslime stellen uns immer als kulturlose Wesen dar. Doch wir haben eine Kultur der Gleichberechtigung, nicht der Entwertung des Anderen. So gibt es auch in der Männerumkleide in der Badi weibliches Personal, das kontrolliert. Soll ich jetzt diesen Frauen sagen: "Ui, Sie Grüsel!" Meine Forderung: Keine Toleranz dieser Intoleranz. Weg mit den menschenverachtenden Burkinis! Antworten
Und wie schon so oft in den vergangenen Monaten erweist sich Herr und Frau Basler als ausgezeichnete Meckerer gegenüber der Regierung, Migranten, Islam und so weiter. Anstelle hier im Forum Kommentare zu hinterlassen, schreibe man sich meiner Meinung nach besser hinter die Ohren, bei den nächsten Wahlen auch tatsächlich "richtig" wählen zu gehen... Antworten
Genau auf diesen Tag habe ich gewartet!Frau Leuthardt hat vor ca einem halben Jahr in der Tagesschau persönlich erwähnt, dass es in der Schweiz praktiasch keine Burkas gibt, und wenn, dann sind es nur Touristen!Was stimmt jetzt? Es stellt sich mir die Frage gehören die in eine Badi?Ich verstehe die Menschen,wo jetzt anfangen zu reagieren und etwas gegen die Burkas habenm.Eine Abstimmung wäre gut! Antworten
Das Fraueli hat eine lange Geschichte. Früher gingen die Frauen dort hin um ungestörrt sich oben ohne zu bräunen! Und heute soll Frau sich an die Reglen der verschleiereten Frauen halten.......liebe Stadt Basel......ich hoffe du bleibst unsere Stadt Basel....mit Tradition und Geschichte....wenn's so weiter geht gibt es die Bebbi-Geschichten bald nicht mehr!! Antworten
Dieser Konflikt war vorherzusehen. Und die Entwicklung wird weiter gehen bis eines nicht allzu fernen Tages auch Schweizerinnen Burkinis tragen. In unserer Gesellschaft mit einer völlig verfehlten Zuwanderungs- und Integrationspolitik siegt die Inländerfeindlichkeit. Unsere Politiker weichen zurück und verstecken sich hinter den üblichen humanitären Phrasen. Antworten
Auch langjährige Eglisee Besucher haben eine Kultur! Man liest heute nur noch, man soll toleranter sein und wie toleant sind die Besucher. Besucher kommenm aus dem Ausland, und sehen nicht das schöne Frauenbad, nein sie kritisieren die Männeraufsicht und über oben ohne Badegäste und beleidigen sie noch. Besucher die nur reklamieren brauchen wir nicht. Wir Basler haben auch eine Kultur Antworten
Typisch für das Sommerloch. Diese Situation als eigentlichen Konflikt zu bezeichnen, ist allerdings vermessen, denn dazu bräuchte es zwei gleich zu gewichtende Parteien. Die Zugewanderten können entweder die hiesige Leitkultur respektieren und sich wie Gäste benehmen, oder sie haben die Möglichkeit, den abendländischen Kulturraum wieder verlassen. Antworten
Verschleierung in der Badi ist ein no-go. Und männliches Badepersonal ist normal. Wem das nicht passt, soll zu Hause bleiben. Es wird ja niemand gezwungen in die Badi zu gehen! Ich war kürzlich mit meiner Tochter im Fraueli, bin dann aber buchstäblich geflüchtet, da die Atmosphäre so aggressiv war. Das gemischte Babybad war eine reine Friedensoase dagegen. Ich würde das Fraueli schliessen! Antworten
Vor ein paar Jahrzehtnen habe ich im Eglisserestaurant gearbeitet. Damals gabs noch keine Muslime im Fraueli aber derselbe Kampf um reservierte Plätze. Es liegt also nicht nur an den kulturellen Unterschieden sondern auch an den Frauen selber.... Mein Lösungsvorschlag: Das Fraueli aufheben, es hat im Zeitalter der Gleichberechtigung eh keine Berechtigung mehr. Antworten
Während unsere weltfremden Naiv-Politiker mit ewiger Toleranz das Problem und die Anliegen der Bevölkerung stur ignorieren, wächst das unverschämte und penetrante Anspruchdenken der Moslems weiter und wird erst gestillt sein, wenn wir statt der Bundesverfassung endlich die Sharia eingeführt haben. Und Kuscheljustiz sei Dank, müssen WIR uns noch ungestaft beleidigen und angreifen lassen. MERCI! Antworten
Es wird immer schlimmer mit diesen "Pseudo-Moslems". Hinter dem Schutz der Religionsfreiheit wird der Heilige Krieg um Europa statt finden! Schaut mal nach Frankreich, es ist bald zu spät um diese Welle aufzuhalten...Es wird nach Toleranz geschrien, aber die soll nur einseitig stattfinden. Wem es nicht passt in Ch-EU, der soll One Way zurück zu seinen Wurzeln, würde was spenden für Flugtickets!!!! Antworten
Der "Kampf" im Fraueli ist ein weiteres Zeugnis, einer sorglosen resp. verluderten Integrationspolitik; die Verantwortung liegt bei den PolitikerInnen und den von ihnen bestellten Behörden. Auch die Medien sind in der Verantwortung. Sie dürfen sich ungeniert auch kritisch gegenüber den zahlreichen "Visionären" verhalten, die von ihrer geschützten Warte aus gerne Schönreden und Schulmeistern." Antworten
Da gibt es nur eins,diese Musliminnen sollen sich anpassen oder zu Hause bleiben.Was wollen die in der badi? mit dieser Verschleierung.Das ist Lachhaft.Extra Würste haben die auch noch?Wem das nicht passt,kann freiwillig in die Heimat zurück.Wir Schweizer,müssen uns von denen nichts bieten lassen.Wir sind NOCH KEIN Muslimisches Land. PASTA! Antworten
wir waren vorletzte Woche in Südfrankreich in den Ferien. Während wir im Wasser sind protestantische Kinder mit ihre sandigen Füssen über unsere Tüechli gewatschelt. Ich finde es bedenklich, dass die Protestanten ihre Kids nicht mehr zu Anstand erziehen können und man getraut sich ja gar nichst zu sagen. Antworten
Im Artikel ist die Rede von einer Muslimin im Bikini, die sich weigert ihren Sitzplatz auf einer "reservierten" Bank aufzugeben, und von Frauen, die es stört wenn ein Mann in der Frauenbadi arbeitet. Was hat das mit den Nikabträgerinnen auf dem Bild aus München zu tun? In der Zürcher Frauenbadi arbeiten auch nur Frauen, baden auch Jüdinnen und Musliminnen, geht doch! Antworten
Über 300000 Moslems leben in CH.Davon im 2000 40000 mit CH-Nationalität. Jetzt sicher mehr. An wem sollten sich diese Schweizer anpassen? An ihre Nachbarn, Kollegen usw? Sicher.Frau darf m.E aus hygienischen Gründen auch nicht mit mit Kopftuch und Leggings baden. Aber mit Kopftuch auf einer Bank sitzen? Warum denn nicht?! Mich stört oben ohne mehr.Diese Unsitte gehört nicht zur europäischen Kultur Antworten
Jetzt beginnt das, was längst zu befürchten war. Musliminen bestimmen Kleiderordnung der Badegäste und Geschlecht des Personal. Wann auch am Kiosk, welche Esswaren noch verkauft werden dürfen? Das dürfen wir uns von einer fremden Ideologie nicht gefallen lassen! Antworten
Wenn wir die Burkini zulassen, muss aber auch, wie im Familienbad gesehen, kontrolliert werden, ob darunter Unterwäsche getragen wird. Jugendliche müssen sich gefallen lassen, dass die Protectas Mitarbeiter ihre Badeshorts kontrollieren, ob es auch wirklich Badeshorts sind. Ich finde, das ist ein klarer Verstoss gegen die Intimsphäre. Antworten
Sehr interessant wie viele Leute sich wieder aufregen. Sorry Basel ihr habt Links-Grün gewählt, hier habt ihr Links grün. Hoffentlich wachen alle mal auf und wählen in Zukunft richtig. Gegenseitige Toleranz wäre ja gut und recht, doch wenn es nicht zu unseren Gesetzen passt, dann geht toleranz zu weit. Wenn es eben verboten ist mit Kleidung zu schwimmen, dann geht auch hier die Toleranz zu weit. Antworten
Wie immer, wir Schweizer resp. Basler haben uns anzupassen..nicht umgekehrt! Dank unseren tollen Politiker, sei es Links/Grün oder die sog. Bürgerlichen..und darum fragen diese sich auch verwundert, warum immer mehr ein "Hass" auf die Ausländer entsteht...aber solange diese Politiker die Augen vor der Realität verschliessen..wird sich leider nichts ändern..und irgendwann eskaliert das Ganze... Antworten
In Japan bedecken sich die Frauen beim Baden zum Teil auch mehr als hier. Der Badeanzug (und damit erlaubt) bedeckt von der Schulter bis zu den Oberschenkeln den Körper, also im Stile eines Schwimmanzugs (allerdings sehr viel modischer). Sicherlich etwas, das hier für andere Religionen auch in Frage käme. Anpassung ist zwingend, allerdings schaffen das auch nicht immer alle von hier im Ausland. Antworten
Das Hauptproblem im Fraueli: der Platz. Das Bad wurde nicht dafür konzipiert, Frauen aus allen Nachbarkantonen und angrenzendem Ausland aufzunehmen. Bitte eine klare "Hausordnung" in verschiedenen Sprachen aushängen und auflegen. Kleidervorschrift, Duschen zuerst, notfalls eben mit Piktogrammen. Und dann bitte diese Vorschriften auch bei allen durchsetzen statt Schwätzli halten, liebe Badmeister! Antworten
Radikale Muslime in unserer Gesellschaft machen nur Probleme. Sie zwängen uns Intoleranz auf, machen dem Badmeister zum Lustmolch, die Oben-ohne-Frau zur Schlampe. Dass Rolf Moser hier zu Toleranz bittet, verwundert mich. Fritz, der alte Badmeister, wird seinen Job verlieren! Die Burkinis (Unterhosen noch an???) sind erlaubt. An Arab: Auch in der normalen Badi können Muslimie sorglos baden!!! Antworten
Unsere falsch verstandene Toleranz ist nur Ausdruck von Feigheit und Dekadenz. Bei uns braucht man sich nicht anzupassen, wir dulden schlichtweg alles. Dass der Islam selbst höchst Intolerant ist braucht nicht zu interessieren. Ob Weihnachtsaufführungen oder Schwimmunterricht, immer schön klein beigeben und tolerant sein. Wir sollten unsere Werte auf keinen Fall verteidigen. Antworten
'Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...', sie sollen hier arbeiten, Steuern zahlen und dann gefälligst ruhig sein und ja nie etwas kritisieren am perfekten Gastgeberland. Und den Medien ein grosses Danke für den Versuch den inexistenten Graben zwischen Menschen verschiedener Herkunft und ein Burkaproblem herbeischreiben zu wollen. Antworten
Also wird den intoleranten Islamisten wieder mal Toleranz gezeigt. "Nur noch weibliches Sicherheitspersonal" wird patrouillieren. Auch der Badmeister wird nicht mehr - wie ewig lange zuvor - im Fraueli patrouillieren können. Er ist ja ein masochistischer, geiler, Voyeur, oder? Wahrlich: Die Intoleraten machen unsere Gesellschaft kaputt. Und wenn der erste Burkini im Schwimmbi kommt, dreh ich durch Antworten
Das ist halt diese Arroganz, die in arabischen Kulturen weit verbreitet ist: Ich bin jetzt hier, und ich bestimme was läuft! Auf diese Art wird auch sondiert, wer die Autorität hat. Das Problem lässt sich also nur lösen, wenn man den Tarif durchgibt und sich auf gar keinen Fall auf Diskussionen einlässt. Antworten
Wie wäre es mit einem Spendenaufruf für eine "Musliminnen-Badi" ? Schon irgendwie verrückt das Ganze. Ist mir total unverständlich das ewige Gemecker im Gastgeberland und doch scheint es hier zu gefallen. Unsere Regierung wird es schon richten. G.Morin meinte ja "sie haben ein Recht hier zu sein", aber so??? Antworten
Die lieben Frauen können ja am Rhein baden und schwimmen gehen. Denn das Rheinbord sowie der Rhein ist öffentlich es gibt keine grossen Einschränkungen, vorallem keine Bademeister. Ich kann mir zwar vorstellen, dass es nicht einfach ist mit einer Burka "den Bach ab" zu schwimmen. Antworten
Die Frauenbadi ist doch ein Relikt aus alten Zeiten. Im Zuge der Ungleichberechtigung sollte diese Trennng doch nicht mehr nötig sein. Warum nicht eine der heutigen Zeit anepasste Lösung. Ich begreife Frauen, die aus irgendwelchen Gründen beim Baden unter sich sein wollen, aber es gibt auch Leute die gerne FKK baden oder sünnele. Also gerade Tage = Frauentage, ungerade Tage FKK (Textilfreie Zone). Antworten
Warum appelliert das Sportamt an die Toleranz? Das Sportamt steht in der Verantwortung. Klare Regeln sind erforderlich, wenn eine neue Situation entsteht oder ein Koflikt sich anbahnt. Sich hinter dem Wort "Toleranz" zu verstecken ist ein Zeichen von Schwäche, die dann sofort ausgenutzt wird, zum Beispiel mit unhygienischem "Baden in Leggins". Antworten
Die Muslime wollen nur nehmen aber nicht geben. Sie wollen hier leben, aber sich in keinster Weise anpassen. Sie haben eigene Moscheen, Friedhöfe, Einkaufsläden und nun wollen sie noch eigene Schwimmmbäder (wann wollen sie eigene Spitäler?). Warum gehen sie nicht in ihr Land zurück? Weil sie hier - in einem Sozialstaat - nicht in Armut leben müssen - sie wollen einfach den Fünfer und das Weggli! Antworten
Basel ist eine lässige Stadt, gefällt mir sehr gut! Sollte es den muslimischen Damen im "Fraueli" nicht passen, sollen sie wegbleiben.Das "Fraueli" hat seine Ordnung, Angestellt etc, beiderlei Geschlechts, da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren. Nicht nachgeben + keine Kompromisse. Antworten
Toleranz ist sehr wichtig - am besten beidseitig. Interessanterweise kommen beide namentlich genannten Damen aus dem benachbarten Ausland. Wäre es denn nicht eine mögliche Idee, ein "Dreiländer-Frauli" für Musliminnen zu bauen? Mit Kostenbeteiligung aller Benutzerinnen? Denn das Fraueli ist KEIN religiöses Bad!!!! Antworten
Das Fraueli ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten und hat - im Zuge der Gleichberechtigung der Geschlechter - schon lange keine Berechtigung mehr! Hätte der Kanton früher reagiert, hätte er jetzt ein Problem weniger. Nur auf "Toleranz" zu hoffen ist schlicht blauäugig. Antworten
Toleranz muss gegenseitig sein. Aber : wir sind in der Schweiz, und unsere Kultur hat eindeutig Vortritt, was heisst, dass bei uns Bikinis und Oben-Ohne als normal gelten und nicht zu kritisieren sind. Dass sich muslimische Frauen einschleiern stört mich nicht, solange sie unsere Sitten auch respektieren. Antworten
Hallo, wo sind wir hier, so viel ich weiss in der Schweiz. Diese Menschen sind Gast in unserem Land und wenn sie in die Badi wollen, herrscht das Gesetz des Gastlandes, oder irre ich mich hier? Dann kommen sie über die Grenze von D und F und dann noch motzen. Nicht dass sie aus einem anderen Land kommen stört mich, sondern ihr Verhalten. Sie sind alle freiwillig gekommen und sie müssen nicht. Antworten
Toleranz ist die einte Sache, niemand stört es, wenn die muslimischen Frauen baden kommen. Nur sind sie sehr unverschämt und an vollen Tagen liegen sie einem schon aufs Badetuch. Und mit den Kleidern zu baden ist total unhygienisch! Das Fraueli wurde ursprünglich nicht speziell für muslimische Frauen eröffnet, einen Bademeister gibt es schon Jahre und dies soll auch so beibehalten werden! Antworten
Toleranz muss auf Gegenseitigkeit beruhen, ja. Aber das letzte Wort sollte nichts desto trotz die Heimatkultur haben. Man kann es der Minderheit nicht auf Kosten der Mehrheit recht machen. Weder in einer Demokratie noch in einer pluralistischen Gesellschaft. Antworten
Jaja, einmal mehr müssen wir uns also anpassen und uns von Personen, die gemäss Artikel nicht mal ihren Wohnsitz in der CH haben, vorschreibenlassen, wie wir unsere Bäder zu führen haben. Mein Tipp an betroffene Frauen: zuhause in die Badwanne liegen oder in ein muslimisches Land mit entspr. Badeanstalten ziehen. Antworten
Man geht ins Schwimmbad um sich zu sonnen und zu baden. Vor 50 Jahren waren auch Bademeister zur Ablösung des weiblichen Personals im Fraueli und es gab keine Reklamationen. Man geht doch ins Schwimmbad um zu baden, somit trägt man auch ein Badekleid. Diese verschleierten Frauen haben kein Recht sich zu beschweren. Sollen sie doch zu Hause bleiben. Rot/grüne Regierung in Basel handle endlich. Antworten
Basel
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Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?



Serge Dunkel
Ich meine, dass es hier in erster Linie nicht um die Frage bezüglich der Toleranz zwischen den schweizerischen und ausländischen Menschen geht, wie der Artikel auf den ersten Blick zu suggerieren vermag, sondern eher um emanzipatorische Fragen. Mein erster Gedanke beim Lesen dieses Artikels war: Was, im Fraueli gibt es tatsächlich noch männliche Bademeister? Eigenartig! Antworten