Basel
Kanton kontrolliert Cliquenkeller
Von David Weber. Aktualisiert am 03.01.2012 39 Kommentare
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Regierungsrat Hans-Peter Wessels wolle seine «harte Linie» in Sachen Rauchverbot auch gegenüber den Cliquenkellern, die an der Fasnacht geöffnet haben, durchziehen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Deshalb lanciere der «Advokat der Rauch-Anarchisten», Thierry Julliard, seinen nächsten Coup: Der Verein Fümoar biete für die drey scheenschte Dääg kostenlose Schnuppermitgliedschaften an.
Neu ist das allerdings nicht. Denn bereits vor einem Jahr war das Rauchen auch in öffentlich zugänglichen Cliquenkellern und Fasnachtsbeizen verboten. Schon damals machten die Behörden Kontrollen, und Fümoar bot als Fasnachtsgag Schnuppermitgliedschaften an.
Neu ist hingegen, dass die Behörden tatsächlich ein wenig härter gegen fasnächtliche Rauchverbots-Verstösse vorgehen werden. «Letztes Jahr haben wir zum Teil nur ermahnt», sagt Marc Keller, Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements (BVD). Dieses Jahr werde aber gleich kostenpflichtig verwarnt. Kostenpunkt: 300 Franken. Wenn nur Cliquenmitglieder Zutritt haben, darf weiterhin geraucht werden. Die Behörden werden aber nicht häufiger kontrollieren als während der letzten Fasnacht. «Eine flächendeckende Kontrolle wäre nicht verhältnismässig», sagt Keller. «Wir machen Stichproben, wer erwischt wird, muss zahlen.»
Nur 15 Schnuppermitglieder
Das BVD rechnet nicht mit grossen Problemen. Die meisten Cliquenkeller haben sich laut Keller bereits im vergangenen Jahr an das Rauchverbot gehalten. Die Resonanz auf die Fasnachtsaktion von Fümoar war dementsprechend gering. Der Raucherbeizenverbund Fümoar, dem knapp 190 Lokale angeschlossen sind, hatte bloss 15 Schnuppermitgliedschaften abgesetzt, wie Vereinsanwalt Julliard der BaZ sagte. Nur eine Handvoll ging an Fasnachtscliquen, die meisten an die Betreiber von anderen Fasnachtsbeizchen.
Auch die Aagfrässene, wo Julliard als Pfyffer-Instruktor wirkt, halten sich diese Fasnacht an das Rauchverbot. Letztes Jahr war das anders, da waren sie Fümoar-Schnuppermitglied. Die Clique wurde aber von den Behörden verwarnt. «Nun ist der Keller an der Fasnacht 2012 erstmals rauchfrei», sagt Obmaa Edi Brunner. Das sei zwar blöd, aber mittlerweile sei man es ja gewohnt, draussen zu rauchen. Brunner fügt aber an: «Hätte das Stimmvolk Ende November die Lockerung des Rauchverbots nicht abgelehnt, würde auch an dieser Fasnacht im Keller geraucht.» (Basler Zeitung)
Erstellt: 03.01.2012, 10:23 Uhr
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39 Kommentare
Als nächstes darf aus gesundheitlichen Gründen pro Fasnachtsteilnehmer jeweils maximal 2 Bier, 3 Gläser Wysse und 2 Gspritzti pro Tag konsumiert werden. Absolute Obergrenze sind 0.5 Promille. Jeder der an den Cortege will, muss zuerst einen Alkoholtest machen. Wer nicht besteht, darf nicht mitlaufen.
Als ob die Behörden nichts wichtigeres zu tun hätten an der Fasnacht.........
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Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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