Basel

Leichtsinnige Jugendliche klettern auf Kran

Drei 19-Jährige sind am frühen Sonntagmorgen in Basel auf einen Kran geklettert - wegen der Aussicht, wie sie später sagten. Die Klettertour der zwei Männer und der Frau auf 50 Meter Höhe löste einen Feuerwehreinsatz aus, den das Trio nun bezahlen muss.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Ein Mann, der mit seinem Hund spazieren ging, bemerkte die drei Krankletterer gegen 3.30 Uhr: Er sah, wie jemand auf den Kran auf der Grossbaustelle an der Meret Oppenheim-Strasse stieg und alarmierte die Polizei, wie das baselstädtische Justiz- und Sicherheitsdepartement am Montag mitteilte.

Die Polizei zog Höhenretter der Berufsfeuerwehr bei, da sie eine Suizidabsicht nicht ausschliessen konnte. Die Feuerwehr fand darauf die junge Frau und die beiden jungen Männer auf dem Kranausleger gleich oberhalb der Führerkanzel. Sie sicherte die Drei und geleitete sie einzeln nach unten.

Danach hätten die drei jungen Leute gesagt, sie seien sich der Gefährlichkeit ihres Tuns bewusst gewesen; sie hätten aber gedacht, ihnen passiere schon nichts. Laut der Mitteilung müssen sie sich nun wegen Hausfriedensbruchs und groben Unfugs verantworten und für den Feuerwehreinsatz aufkommen. (amu/sda/)

Erstellt: 15.03.2010, 10:09 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

5 Kommentare

Georg Wächter

15.03.2010, 22:46 Uhr
Melden

Haben die Jugendlichen die Polizei gerufen? Nein! Wer bezahlt Ware, die er nicht bestellt hat? Die Polizei wird von den Kantons- bzw. Gemeindesteuern bezahlt. Das Einkassieren bei den Jugendlichen ist pure Staatsarroganz. Diese um sich greifende Arroganz macht allerorts Schule. Antworten


Hannes Estermann

15.03.2010, 16:48 Uhr
Melden

Das ist jugendlicher Leichtsinn-im Gegensatz konnte dazu eine Spez.abtl.der Feuerwehr den Ernstfall üben.Und das Gute-der Einsatz kostet die öffentliche Hand nichts.Mit den FCB"chaoten" kann man dies wirklich nicht ausspielen.Etwas sehr viel von Schäche von Realitätssinn. Antworten


Michel Ehrmi

15.03.2010, 14:20 Uhr
Melden

Hr. Lerch, was Sie da schreiben ist der absolute Bulls....t! Wenn man die Chaoten erwischt an den FCB-Spielen, müssen die für den Aufwand in die Pflicht genommen werden, das Problem ist, dass man wenige eindeutig überführen kann was im diesem Kranfall wohl eher nicht der Fall ist. Zahlen Sie doch diese Rechnung, dann müssen die anderen, die sowas nicht lustig finden sich nicht daran beteiligen.. Antworten


Hansueli Lerch

15.03.2010, 13:30 Uhr
Melden

Besser leichtsinnig als gewalttätig. Die Jugendlichen haben mit dieser Aktion keine Dritten gefährdet, kein Eigentum beschädigt noch jemand beim Schlafen gestört. Wenn sich Jugendliche bei einem FCB Match mit der Polizei Schlägereien liefern, Bahnwagen zerstören müssen sie in der Regel nicht die volle Kosten übernehmen. Wo bleibt hier die Verhältnismässigkeit? Antworten


peter meier

15.03.2010, 11:39 Uhr
Melden

Dummheit gehört bestraft.....so blöd kann doch wohl niemand sein.... Antworten



Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Umfrage

Erst Metropolitanregion dann Kantonslobbyist – und nun eine parlamentarische Gruppe: Die Region Basel will in Bern besser gehört werden. Braucht es diese neue Organisation?