Leichtsinnige Jugendliche klettern auf Kran

Aktualisiert am 15.03.2010 5 Kommentare

Drei 19-Jährige sind am frühen Sonntagmorgen in Basel auf einen Kran geklettert - wegen der Aussicht, wie sie später sagten. Die Klettertour der zwei Männer und der Frau auf 50 Meter Höhe löste einen Feuerwehreinsatz aus, den das Trio nun bezahlen muss.

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Ein Mann, der mit seinem Hund spazieren ging, bemerkte die drei Krankletterer gegen 3.30 Uhr: Er sah, wie jemand auf den Kran auf der Grossbaustelle an der Meret Oppenheim-Strasse stieg und alarmierte die Polizei, wie das baselstädtische Justiz- und Sicherheitsdepartement am Montag mitteilte.

Die Polizei zog Höhenretter der Berufsfeuerwehr bei, da sie eine Suizidabsicht nicht ausschliessen konnte. Die Feuerwehr fand darauf die junge Frau und die beiden jungen Männer auf dem Kranausleger gleich oberhalb der Führerkanzel. Sie sicherte die Drei und geleitete sie einzeln nach unten.

Danach hätten die drei jungen Leute gesagt, sie seien sich der Gefährlichkeit ihres Tuns bewusst gewesen; sie hätten aber gedacht, ihnen passiere schon nichts. Laut der Mitteilung müssen sie sich nun wegen Hausfriedensbruchs und groben Unfugs verantworten und für den Feuerwehreinsatz aufkommen. (amu/sda)

Erstellt: 15.03.2010, 10:09 Uhr

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5 Kommentare

peter meier

15.03.2010, 11:39 Uhr
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Dummheit gehört bestraft.....so blöd kann doch wohl niemand sein.... Antworten


Hansueli Lerch

15.03.2010, 13:30 Uhr
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Besser leichtsinnig als gewalttätig. Die Jugendlichen haben mit dieser Aktion keine Dritten gefährdet, kein Eigentum beschädigt noch jemand beim Schlafen gestört. Wenn sich Jugendliche bei einem FCB Match mit der Polizei Schlägereien liefern, Bahnwagen zerstören müssen sie in der Regel nicht die volle Kosten übernehmen. Wo bleibt hier die Verhältnismässigkeit? Antworten



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