Basel
Lieber mitten durch die Kaserne zum Rhein
Aktualisiert am 16.08.2011 47 Kommentare
Die Initiative zur Öffnung des Basler Kasernenareals ist zustandegekommen. Bisher seien über 3000 Unterschriften zusammengekommen und von der Staatskanzlei kontinuierlich beglaubigt worden, teilte das Komitee «Kulturstadt jetzt» am Dienstag mit.
Die vom Komitee lancierte Initiative verlangt, den Kasernenhauptbau «grosszügig zum Rhein hin zu öffnen», wie in der Mitteilung festgehalten wird. Das Potenzial des Basler Kasernenareals werde zu wenig genutzt, und der fehlende Zugang zum Rhein sei ein spürbares Manko.
Seitliche Öffnung «keine Alternative»
Wie die Öffnung zum Rhein genau auszusehen hat, gibt das Volksbegehren nicht vor. Vielmehr soll ein Gestaltungs- und Ideenwettbewerb ausgeschrieben werden. Eine seitliche Öffnung, wie sie eine Regierungsvorlage vom Juni vorsieht, ist für das Komitee «keine Alternative».
Wenn die Vorlage im Grossen Rat zur Sprache kommt, will sich «Kulturstadt jetzt» dafür einsetzen, das Geschäft pendent zu halten, damit alle Kasernenvorlagen samt Initiative gleichzeitig behandelt werden. Dem Komitee gehören Politiker und Politikerinnen aus dem linksgrünen und bürgerlichen Lager an. (amu/sda)
Erstellt: 16.08.2011, 11:34 Uhr
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47 Kommentare
Mit dem Abriss des Schetty-Hauses (Claraplatz), der baldigen Überdachung des Messeplatzes und der geplanten Vernichtung der Warteck-Häuserzeile hat Kleinbasel bald das Cachet von Duisburg, Bochum oder einer anderen weltkriegsversehrten Stadt. Nun also diese Idee.
Dem sagt man wohl "coventrysieren ohne Blutvergiessen".
Zum Glück ist die Initiative chancenlos.
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Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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