Basel
Diskussion
Mal hinten, mal vorne
Die Doppelhaltestellen in der Basler Innenstadt sorgen unter wartenden Trampassagieren immer wieder für verdutzte Gesichter und Hektik. Denn nicht immer ist klar, wo das Tram wirklich hält. Mehr...
Von Alexander Müller.
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38 Kommentare
Das sind Probleme! Mir ist egal wo das Tram hält, hauptsache es kommt pünktlich und ich muss nicht länger warten nur weil z.B. der 8er Verspätung hat der 15er auch warten muss und verspätet ist weil ums verrecken der 8er vorne rein muss.
Leute macht eure Augen auf, dann könnt ihr gegebenenfalls noch nach vorne gehen oder nach hinten bitteschön! Wer natürlich dauernd aufs Handy starrt der hat Pech
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Mit Kinderwaagen und und für altere Läute sind diese Doppelhaltstellen nicht wirklich ein Spass!
Wer schon mal in den Stosszeiten versucht hat am Barfi mit einem Kinderwagen innerhalb nützlichher Frist 30m zurückzulegen oder am Bankenverein auf einem 1.2m breiten Trottoir an stehenden Personen beim Billetteautomat vorbei zukommen ohne angefahren zu werden, weiss von was ich hier Spreche.
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Das derzeit geltende intransparente und konzeptlose Sammelsurium vielfältiger Spezial-"Lösungen" der BVB ist Kunden-unfreundlich und ein Zeichen für schildbürgerhaft kafkaeske Planungs-Unfähigkeit! Ein weiteres Beispiel: Die Anzeigetafeln sind oft so platziert, dass man sie wegen der Wartehäuschen nicht ablesen kann, es sei denn, man geht ganz nach vorn. zB. bei der Haltestelle "Zoo Bachletten" Antworten
@Alle, die von Luxusproblem reden: Setzt euch mal in den Rollstuhl, geht auf Krücken, benützt einen Rollator, schiebt einen Kinderwagen, schleppt schweres Gepäck. Das Problem wird euch dann nicht mehr so luxuriös dünken. Soll der öV wirklich nur für gesunde, fitte Menschen möglich sein? Antworten
Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass die Tramhaltestelle am Bankverein in Richtung Aeschenplatz so schmal ist. Und das ist so, seit ich Jugendlicher war. Offenbar ist noch nie ein gravierender Unfall passiert. Es ist fahrlässig, wie schmal dort die Haltestelle ist, und dass überhaupt noch Autoverkehr durchgelassen wird!! Aber eben, Basel tickt anders, manchmal auch unverständlich blödsinnig!! Antworten
...Umso schlimmer wird's, wenn dann nicht gerade die "Hellsten", oder mit ihrem Job Überforderte im Führerstand sitzen!!
Die Situation am Bankverein entspannt? Da staune ich. Gerade am Bankverein mit der sehr schmalen Traminsel ist die Situation für Personen, die schlecht zu Fuss, im Rollstuhl oder mit Kinderwagen unterwegs sind, unhaltbar. "Ich warte. Hoffentlich hält das nächste Tram meiner Linie dann vorne," sagte mir kürzlich eine 87jährige Dame. Ein Niederflur-Einstig nützt nur etwas, wenn er erreichbar ist. Antworten
Dies ist nur ein Artikel über mehrere Missstände in Basel. Das darf doch wohl sein?
@Trümmer: Nun fehlt nur noch die Definition von Misstand...
@Meier - ich ächze nicht! Von wegen ganz Basel. Lassen Sie doch einfach auch mal andere als Ihre Lieblingsthemen zu.
Dieser Verkehrsregime passt perfekt ins Basler Bild! Wer den Bahnhofsausgang Richtung Stadt überlebt hat, muss sich nur noch am Aeschenplatz vorbei mogeln, sich beim Bankenplatz über von unten heranbrausende Trämmler herummanövrieren um anschliessend am Barfi und Markplatz seine neu erworbenen Skills anzuwenden! Super Sache. Um es positiv auszudrücken
das Verbesserungspotential ist riesig
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Das ist wie in einem Game, wer ohne Fehler bis zum Claraplatz kommt, darf zu Level 2 aufsteigen...
Wenn ich vom Barfüsserplatz mit dem 11er nach Reinach will, fahr ich zuerst 2 Stationen zurück an die Schifflände. Dort weiss ich wo der 11er haltet und finde erst noch einen Sitzplatz.
Auch mit Gepäck kann man sich da auf der höhe der Sänfte aufstellen.
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Die Schnelleren laufen einfach zur nächsten Tramtüre und "versperren" dann als Menschentraube beim Einsteig den Weg zum Niederflur für die Langsamen.
Alte Personen, Behinderte, verletzte (mit Krücken), voll bepackte oder Kinderwagenschieber haben das Nachsehen.
Wenn die Trams immer an der gleichen Stelle halten würden, würde auch eine kleine Rampe am richtigen Ort für weniger als 12.4 Mio reichen.
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Meist kein Problem. Aber, wenn ich an Krüken gehen, dann wird es ernst. Bei rutschigem Boden sowieso. Warum? Vorne das Tram proppenvoll. Weg versperrt durch andere Wartende, da die Mittelösung auch Barriere bedeutet. Anzeige wechselt oft zu kurzfristig (Marktplatz). Wer behindert ist, hat also bei diversen Linien Mühe, da der Niederflurteil dann zu spät erreicht wird. Im Winter ist das mühsam. Antworten
Denken-nicht bloss schreiben!Gehbehindert,AHV,Einkauf,Kinder,Tourist etc.
Blinkt jetzt ein Licht im Rückspiegel???
Das sind Probleme! Ich bin auch Pendler und genau an den genannten Haltestellen unterwegs. Komischerweise hatte ich noch nie deswegen "Hektik". Und rennen musste ich ebenfalls nicht.
Es wird künstlich ein Problem herbeigeschrieben, obwohl es bei den BVB keine und bei den BLT nur vereinzelte Beschwerden gibt!?
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Ihr Glück!
Ich empfinde die Situation insbesondere in Hinblick auf Ältere und Gehbehinderte Personen, sowie für Touristen durchaus als problematisch.
Ich selbst amüsiere mich nur, wenn ich mal wieder am falschen Ende stehe und sehr wohl losrennen muss.
(...fortsetzung) Combino und Tango Trams warten generell solange, bis sie ganz nach vorne fahren können, aufgrund ihrer Überlänge. Ich weiss nicht was an diesem System so schwer zu verstehen ist, am Markplatz und Barfüsserplatz scheint dies perfekt zu funktionieren. Und wenn man in der Mitte der Haltestelle wartet (wo übrigens der eigentliche Wartebereich ist) hat man auch kein Problem vom Laufen. Antworten
Schön, dass Sie gut zu Fuss sind und für Sie keine Hektik entsteht. Für Personen, die auf den Niederflur-Einstieg angewiesen sind, ist das Warten in der Mitte zur Zeit leider auf einigen Tramlinien keine Lösung.
Das Prinzip ist doch so einfach zu verstehen... Doppelhaltestelle heisst 2 Trams auf einmal. Das zuerst ankommende Tram fährt in die Haltestelle ein und hält zuvorderst, das danach ankommende Tram kann hinten anschliessen und die zweite Hälfte beanspruchen. Nachfolgende Trams warten ausserhalb der Haltestelle und fahren dann ganz vor sobald beide Trams weggefahren sind. (fortsetzung folgt...) Antworten
Wie im Artikel erwähnt, am Barfi hält der 11er immer hinten, auch wenn vorne frei ist. Somit ist dein Prinzip falsch. Für Touristen oder neu Zugezogene ist dies mühsam.
Als ich den Titel dieses Beitrags gelesen hatte (Mal hinten, mal vorne) dachte ich sofort! Das ist ein Beitrag, der einmal mehr Befürworter für eine U-Bahn in Basel sucht. Und tatsächlich. Basel scheint höchstens besorgt zu sein, ob das Tram mal hinten, mal vorne steht. Ob Dreck am Boden, keine Kinderkrippen, Milliarden für eine U-Bahn, egal. Hauptsache man weiss, wo sein Tram steht! Antworten
Ich würde es begrüssen, wenn die Trams am Aeschenplatz in Richtung Banhof SBB immer ganz vorne anhalten würden. Es stimmt, dass die Wagenführer sich an den Zeitanzeigen orientieren. Doch da gibt es solche, die bei einem Abstand von 4 Minuten aufs nächsten Trams trotzdem bis ganz nach vorne fahren. Deshalb meine Empfehlung: alle Trams sollen vorne anhalten Antworten
Das Problem besteht doch nicht nur bei den Tramhaltestellen. Sondern auch bei den BVB-Bus Haltestellen. Vor allem am Claraplatz. Je nach Chauffeur, Buslinie ,Lust und Laune halten die Buse mal vor der Clarakirche, mal erst neben dran. Antworten
@ Frau Loser. Ich irre mich nicht, weil ich diese Erfahrung auch schon amchen musste. Sonst hätte ich diesen Eintrag nicht gemacht! Die Linie 34E (Von Bettingen zum Claraplatz) hält in der Regel vor der Clarakirche. Je nach Chauffeur aber auch mal erst neben der Kirche. Damit wird dann das Umsteigen mühsamer.
Ich glaube, da irren Sie sich. Diejenigen, die links abbiegen, warten vor der Kirche, diejenigen, die rechts abbiegen neben der Kirche.
Naja die Dopelhaltestellen haben gutes und schlechtes. Würde es sie nicht mehr geben, wäre der Tramrückstau enorm und die Verspätungen vorprogrammiert. Anderseits bin ich als Wagenführer mit der Barfi-Lösung auch nicht glücklich. Enspannung gibts sobald die Flexity da sind. Dann nämlich können auch Behinderte die ganze Tramlänge auf allen Linien ausnutzen und sämtliche Türen benutzen. Antworten
Ich kann bei solchen Problemen in dieser Stadt nur den Kopf schütteln... Problem Aeschenplatz Richtung Bahnhof: Alle Linien fahren an den gleichen Ort - also wartet man in der Mitte der Haltestelle! Problem Barfüsserplatz Richtung Marktplatz: Wer auf den 11er will wartet in der Mitte und der rest eben im vorderen Teil! Bankverein und Barfi Richtung Theater ist ein Thema für sich... Antworten
Die "Problemhaltestellen" sind wohl aus Sicht der BVB/BLT einfach zu erklären,aber sicher nicht die Lösung.Niemand denkt/spricht von den Behinderten,den älteren nicht mehr so sportlich dynamischen Menschen oder gar den Touristen!Oder auch den Kinderwagenrallys-kreuzend!
Auch das schnelle Abschalten der Türöffner ist ein absoluter Hit!Gerne sende ich den Verantwortlichen einige Videos(Funes/Bunuel)
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Das kann ich Ihnen erklären: Die Anzeigetafel DFI zeigt nämlich NICHT die im Fahrplan enthaltene Zeit an sondern die efektive. Wenn nun ein Kurs in 3 Minuten an der Haltestelle sein sollte, aber innerhalb dieser 3 Minuten noch blockiert wird durch irgendwas, steht halt manchmal 5 Minuten lang, es gehe noch 3 Minuten. Falls die Blockierung länger dauert, erscheint Stau auf der Tafel. So ist das!
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