Basel

Maskierte Teenager zückten Knarre für Raubüberfall

Aktualisiert am 25.10.2012 41 Kommentare

Am Mittwoch wurden zwei Jugendliche auf dem Münsterplatz von zwei mit einer Faustfeuerwaffe bewaffneten Räubern überfallen. Die beiden mutmasslichen Täter – ebenfalls Teenager – wurden festgenommen.

In aller Regel ist der Münsterplatz ein friedlicher Ort. Doch am Mittwochabend wurde er Schauplatz eines bewaffneten Raubüberfalls unter Teenagern.

In aller Regel ist der Münsterplatz ein friedlicher Ort. Doch am Mittwochabend wurde er Schauplatz eines bewaffneten Raubüberfalls unter Teenagern.
Bild: Polizei BS

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Am Mittwochabend wurden eine 17-Jährige und ein 19-Jähriger auf dem Münsterplatz Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Laut einer Mitteilung der Basler Staatsanwaltschaft seien die beiden Schweizer kurz vor 23 Uhr von zwei vermummten Personen angesprochen worden. Die Maskierten, ein 15- und 16-jähriger Jugendlicher, zückten daraufhin eine Faustfeuerwaffe und forderten das Geld von ihren Opfern. «Diese Waffe haben sie wohl zu Hause gefunden», vermutet Kriminalkommissär René Gsell. Die Beiden hätten noch weitere Waffen wie Messer dabei gehabt.

Richtig gehandelt – Räuber erwischt

Nach dem Raubüberfall flüchteten die beiden türkisch stämmigen Täter Richtung Freie Strasse. «Die Ausgeraubten reagierten sehr gut und verständigten umgehend die Polizei», lobt Gsell. Denn dank der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden mutmasslichen Täter, nach kurzer Flucht beim Barfüsserplatz festgenommen werden.

Nun seien weitere Abklärungen der Basler Jugendanwaltschaft im Gang. Insbesondere wird geprüft, ob die jugendlichen Täter noch für weitere Delikte in Frage kommen. «In der Regel beginnt man nicht direkt mit einem Raubüberfall», gibt Gsell zu bedenken. Zudem würde auch das soziale Umfeld der Beiden unter die Lupe genommen, denn eine solche Tat eines Jugendlichen sei ein überdeutliches Warnzeichen.

Die beiden Türken seien verhaftet und getrennt untergebracht. «Nun laufen die Befragungen», sagt Gsell: Bei Tätern in diesem Alter stehe immer im Vordergrund, dass sie die Kurve noch erwischen und nicht eine kriminelle Laufbahn starten.

(lub)

Erstellt: 25.10.2012, 14:14 Uhr

41

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

41 Kommentare

Peter Neubauer

25.10.2012, 15:39 Uhr
Melden 210 Empfehlung 12

... und nicht die kriminelle Laufbahn starten - ist dies schon eine erste Rechtfertigung zu einem Freispruch oder ein paar Sozialstunden? Wer zu einer Knarre greifft, ob geladen oder ungeladen, sollte härter angefasst werden. Die Opfer werden lange nachts und im Dunkeln an den Folgen des Überfalles zu kauen haben - so was geht nicht spurlos vorbei. Antworten


Thomas Schaad

25.10.2012, 14:38 Uhr
Melden 165 Empfehlung 15

Ein gutes Beispiel dafür, dass weder strenge Waffengesetze noch eine flächendeckende Videoüberwachung mehr Sicherheit generieren können. Es freut mich aber zu vernehmen, dass die Polizei sofort zu gegen war und die Verfolgung der Täter aufgenommen hat. Antworten



Basel

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis

Werbung

Umfrage

Die Mitarbeiter der Basler Stadtreinigung müssen trotz hochsommerlicher Temperaturen lange Hosen tragen. Sollen die Stadtreiniger kurze Hosen tragen dürfen?



Die Lehrstellenbörse der BaZ

Arbeit & Stellen

Agenda

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Kino


Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Agenda

Alle Events im Überblick.