Basel
Massen-Betreibungen gegen Mieter
Aktualisiert am 15.01.2010 2 Kommentare
Das gribi-Hochhaus an der Ecke Sperrstrasse/Hammerstrasse. (Bild: Tino Briner)
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Die gribi theurillat AG hat gegen zwei bis drei Dutzend ihrer Mieter in der Sperrstrasse-/Hammerstrasse-Überbauung Zahlungsbefehle in der Höhe von bis zu 5'000 Franken ausstellen lassen. Dieses Vorgehen sei unverständlich und zutiefst unsozial, so der MV.
Beim umstrittenen Anliegen von gribi handelt es sich um fünf Jahre alte Nachforderungen für ARA-Gebühren. Laut dem MV Basel seien diese Gebühren aber bereits im Mietzins enthalten. Der MV Basel rät allen Betroffenen dringend, unverzüglich Rechtsvorschlag zu erheben. Er vermutet, dass die Mieter mit den Zahlungsbefehlen eingeschüchtert, und vom Gang zur Schlichtungsbehörde abgehalten werden sollen.
Der Anwalt der Gribi Theurillat sieht dies anders. Gegenüber Radio Basilisk sagt Lukas Polivka, dass die Nachforderungen rechtens seien. Die Mieter seien betrieben worden, weil die Angelegengheit sonst verjähre.
Unbekannte Mietzinserhöhung
Der MV stört sich allerdings nicht nur an den Betreibungen, sondern auch daran, dass gribi zusätzlich die rund 60 Mietparteien des Sperrstrasse-Hochhauses zu einer sanierungsbedingten Mietzinserhöhung verpflichten wolle. Bloss könne heute weder das Ausmass noch der Umfang eines allfälligen Mietzinsanstiegs bekannt sein. Das Mietrecht erlaube eine Mietzinserhöhung zudem erst nach Abschluss sämtlicher Sanierungsarbeiten, so der MV.
(PD)
Erstellt: 15.01.2010, 17:37 Uhr
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2 Kommentare
Sofort alles in Bewegung setzen und nicht klein beigeben! Nur der Name Gribi allein zeigt, dass die einfach geldgierig sind und kein Mittel scheuen um daran zu kommen. Ich hab denen in den 80er mit einer Drohung mit dem Blick Dampf gemacht. Geht heute so nicht mehr. Aber genug Druck und zusammenhalten hilft. Spekis verstehen nur eine Sprache. Antworten
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