Basel
Massenunfälle halten Baselbieter Rettungskräfte auf Trab
Von Lukas Bertschmann. Aktualisiert am 02.02.2012
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Im frühmorgendlichen Berufsverkehr ging es nur langsam voran. So herrschte auf der H18 vom Eggfluhtunnel bis nach Basel stockender Kolonnenverkehr. Geduld war auch jeweils in beiden Fahrtrichtungen der A2 und der Rheinstrasse gefragt. Am frühen Morgen ereigneten sich so, bei gebremsten Verkehr, auch nur vereinzelte kleinere Verkehrsunfälle, wie die Baselbieter Polizei mitteilt.
Dies änderte sich etwas später: Kurz vor 9 Uhr verlor eine 26-jährige Frau auf der Rheinstrasse in Füllinsdorf die Kontrolle über ihren Wagen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit zwei korrekt entgegenkommenden Autos. Der Lenker eines der Fahrzeuge zog sich Verletzungen zu und musste ins Spital eingeliefert werden. Da die Rheinstrasse in der Folge für rund eine Stunde in beiden Richtungen nur noch einspurig befahrbar war, kam es zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen. Zwei der drei beteiligten Autos mussten in der Folge abgeschleppt werden.
Weitere Blechschäden auf der H18
Zu einer kleineren Massenkarambolage mit vier Autos kam es wenig später gegen 11 Uhr auf der kantonalen H18 zwischen dem Anschluss Aesch und Aesch-Angenstein: Gemäss der bisherigen Rekonstruktion der Baselbieter Polizei geriet eine 61-jährige Lenkerin neben der schneebedeckten Strasse in einen Wassergraben. Ihr Auto kam dadurch ins Schleudern und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Lieferwagen. Sekunden später wurden zwei weitere Autos involviert. Der 73-Jährige in einem dieser Fahrzeuge verletzte sich dabei und musste ebenfalls ins Spital eingeliefert werden. Alle vier beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und wurden abgeschleppt.
Für die Bergungs- und anschliessenden Schneeräumungsarbeiten blieb die kantonale H18 an dieser Stelle für rund vier Stunden bis gegen 14.45 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde via Dorfkern Aesch umgeleitet.
Die anhaltenden Schneefälle führten auch im weiteren Tagesverlauf immer wieder zu etlichen Rutschpartien, wie die Baselbieter Polizei mitteilt. Zu schweren Verletzungen war es aber nicht gekommen. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 02.02.2012, 17:53 Uhr
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