Mehr Geld mit neuem Leistungsauftrag für Uni Basel

Die Universität Basel bekommt vom Standortkanton künftig mehr Geld. Der Grosse Rat hat am Mittwoch mit dem neuen Leistungsauftrag 2010-2013 eine stufenweise Erhöhung der Beiträge beschlossen. Baselland hatte seinen Teil im September abgesegnet.

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Das Gesamtbudget der Uni soll von aktuell 540 Millionen Fr. auf rund 600 Millionen im Jahr 2013 steigen. Die Globalbeiträge der beiden Basler Halbkantone sollen im gleichen Zeitraum von zusammen 267,1 auf 314 Millionen Fr. zulegen. Gemäss Uni-Trägerschafts-Staatsvertrag entfallen davon auf Basel-Stadt heute 49,6 Prozent, 2013 dann 50,1 Prozent.

Zur Debatte standen am Mittwoch im Grossen Rat entsprechend ansteigende Jahrestranchen von bis zu 156,7 Millionen Fr. im Jahr 2013. Diese Beiträge wurden mit dem Leistungsauftrag einstimmig bewilligt. Die Uni selber bleibt indes auch damit unter Spardruck, nicht zuletzt angesichts steigender Zahlen von Studierenden.

Rentable Investition

Am Rande blieb Kritik nicht aus. So monierte die FDP, dass quasi jeder Lehrling Studenten subventioniere. Zudem sei ein Ausbau in Boomfächern mit zweifelhaftem Arbeitsmarkt diskutabel - etwa Medienwissenschaften. Statt mehr Breite wünschte sich die FDP mehr Spitze.

Erziehungsdirektor Christoph Eymann sprach von einer wichtigen «Investition» mit dieser Beitragserhöhung, samt «return on investment». Er erwähnte auch grössere Infrastrukturvorhaben, für die zusätzliche Beiträge nötig würden. Neben dem Uni-Schwerpunkt Life Sciences sei auch jener der Kultur wichtig und zu stärken. (amu/sda)

Erstellt: 11.11.2009, 18:36 Uhr


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