Basel
Messe soll Bahnenhalle zur Verfügung stellen
Von Ralph Schindel/SDA. Aktualisiert am 08.11.2010 12 Kommentare
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Braucht es eine Bahnehalle an der Mäss?
Für die Bauphase des neuen Messezentrums wurde eine Übergangslösung für die Herbstmesse gefunden. Wie es ab 2013 aussieht, ist aber noch unklar. Braucht es eine Bahnenhalle?
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590 Stimmen
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SVP-Grossrat und Markthändler Oskar Herzig malt ein düsteres Bild: «Und schon ziehen wieder dunkle Wolken auf für die Zukunft des grössten Volksfest in der Schweiz», schreibt Herzig in seiner Interpellation zur Herbstmesse. Es geht um die Zeit nach dem Neubau des Messezentrums. Bei der Diskussion um mögliche Ersatzstandorte während der Bauphase habe man auch über die Zeit danach diskutiert. «Dabei wurde auch die Halle 1 am Riehenring angesprochen, die Preisfrage aber vertagt», sagt Herzig auf Nachfrage der BaZ. Jetzt sehe alles wieder anders aus: «Uns wurde zugetragen, dass wir mit der Halle 2 abgespiesen werden sollen», sagt Herzig. «Für die Bahnen ist die Rundhofhalle aber keine Alternative und die Herbstmesse braucht eine Bahnenhalle.»
Für Herzig ist klar, wer in der Plicht ist: «Die Messe Schweiz schuldet dem Kanton Basel-Stadt und der Bevölkerung etwas», sagt er mit Blick auf das Volks-Ja in der Abstimmung zum Messezentrum im Juni 2008. «Ausserdem hat die Messe Schweiz eine Verantwortung gegenüber dem Volksfest.» Was Herzig besonders sauer aufstösst, sei der Umstand, «dass nicht die Diskussion gesucht woren ist, sondern die Schausteller vor vollendete Tatsachen gestellt wurden».
Längerfristige Lösung
Christian Jecker, Sprecher der Messe Schweiz, zeigt sich überrascht über den Vorstoss: «Wir haben zwar Gespräche über die Zeit ab 2013 geführt, ein Entscheid ist aber noch nicht gefallen.» Verschiedene Faktoren, wie beispielsweise der Veranstaltungskalender der Messe, würden den Entscheid beeinflussen. Es stelle sich auch die Frage nach dem Konzept des Kantons für die Herbstmesse, was etwa mit der Rosentalanlage geschehe und ob der Standort Erlenmatt immer noch eine Option sei. «Wir wollen die Herbstmesse hier behalten und stellen wenn immer möglich eine Halle zur Verfügung», sagt Jecker. Die Halle 2 sei eine Übergangslösung für das Jahr 2012. «Wir hätten danach gerne eine längerfristige Lösung.»
Herzig will in seiner Interpellation von der Regierung wissen, wie der Kanton als Hauptaktionär Einfluss auf die Messe Schweiz nehmen will. Zudem fordert er aufgrund des Neubaus des Messezentrums den zwingenen Erhalt der Rosentalanlage als Herbstmesseplatz.
Zufrieden mit diesjähriger Herbstmesse
Die Organisatoren sind laut einer Mitteilung vom Sonntag zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe des ältesten Schweizer Jahrmarktes. Messeglöckner Franz Baur läutete die 540. Basler Herbstmesse am Samstag im Martinsturm aus, so wie es die Tradition vorschreibt. Besonders wegen der stark besuchten Wochenenden sprächen die Schausteller von einem guten Jahrgang, wurde Daniel Arni, Leiter der Fachstelle Messen und Märkte, in der Mitteilung zitiert.
An alle acht Schauplätze kamen die Besucher und Besucherinnen. Insgesamt waren 501 Geschäfte zugelassen worden, 24 mehr als im vergangenen Jahr. Fast 900 Schausteller und Marktfahrer hatten sich für einen Standplatz beworben.
Erfolg für «Hääfelimäärt»
Erfolgreich neu lanciert wurde laut den Veranstaltern der «Hääfelimäärt». Die Stände mit Tassen, Tellern, Kannen und anderen Keramikgegenständen werden erst am Dienstagabend schliessen. In den vergangenen Jahren war das Angebot des «Hääfelimäärt» geschrumpft. (Basler Zeitung)
Erstellt: 06.11.2010, 08:03 Uhr
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12 Kommentare
Kostenüberschreitungen, unbenutzbare Aussenflächen, zerdrückte Räume, die Zerstörung des Quartierzentrums, die Verdrängung der Herbstmesse und der Avo- Session, etc. - all dies war absehbar. Das kommt davon, wenn man sich durch die Drohungen der Wirtschaftsbonzen in die Knie zwingen lässt und Steuergelder benutzt, um Aktionäre zu mästen. Antworten
Bitte den Bericht genau lesen, bevor geschossen wird. Gespräche fanden+ finden statt und zudem wird auch geschrieben, dass man zuerst das Konzept des Kantons kennen muss, bevor def.entschieden werden kann. Warum da die Messe und sein CEO an den Pranger gestellt werden, ist mir schleierhaft. Sollte man nicht einfach abwarten bis die Gespräche abgeschlossen sind? Antworten
Basel
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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