Basel

Novartis Campus erhält drittes Hochhaus

Aktualisiert am 22.10.2014 3 Kommentare

Auf dem Novartis Campus sollen drei rund 120 Meter hohe Hochhäuser entstehen. Nun hat der Grosse Rat auch für den dritten Turm grünes Licht gegeben.

Drei Hochhäuser sollen auf dem Novartis Campus in Basel entstehen.

Drei Hochhäuser sollen auf dem Novartis Campus in Basel entstehen.
Bild: Roland Schmid

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Novartis darf im Basler Campus einen dritten Turm mit bis zu 120 Metern Höhe bauen: Der Grosse Rat hat am Mittwoch den zweiten Teil des Hochhauszonen-Bebauungsplans mit 85 gegen eine Stimme diskussionslos gutgeheissen.

Die «Entwicklung» der Hochhauszone ist ab 2020 vorgesehen. Der erste Teil des Hochhauszonen-Bebauungsplans war 2009 rechtskräftig geworden. Darin sind bereits zwei Türme bis 120 Meter Höhe enthalten. Der Sprecher der vorbereitenden Kommission wies darauf hin, dass diese Hochhäuser das Stadtbild von weitem verändern werden.

Mit dem zweiten Plan-Teil sind Gebäude mit Höhen von 23,5 und 40 Metern sowie Hochhäuser mit 70, 100 und 120 Metern möglich. Hochhäuser sind im Nordwesten des Campus' und am Rheinufer vorgesehen. Die normale Industriezone erlaubt Bauten bis 40 Meter Höhe.

Der ganze «Campus des Wissens» wird seit 2001 nach einem Masterplan realisiert. Seine Fertigstellung ist nach 2020 vorgesehen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich nach früheren Konzernangaben auf 2,5 Milliarden Franken. Dann soll der Campus etwa 59 Gebäude für rund 13'200 Arbeitsplätze beherbergen.

Laut Regierungsangaben erlaubt die neue Bebauungsform des alten Werksareals von Novartis die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze in Basel. Regierung und Novartis hatten 2005 eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen, den Campus «zu arrondieren und besser in das städtische Umfeld zu integrieren». (amu/sda)

Erstellt: 22.10.2014, 11:15 Uhr

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3 Kommentare

Markus Hofstetter

22.10.2014, 13:38 Uhr
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Bleibt zu hoffen, dass die Novartis wenigstens etwas spektakuläres zu bieten hat. Bei den kleineren Gebäude auf dem Campus hat die Novartis schliesslich auch keine Mühen gescheut. Dieses Ecke Basels ist ohnehin prädestiniert für Gewagtes. Es ist keine Altstadt vorhanden, die verschandelt werden könnte. Antworten


Max Oppliger

22.10.2014, 14:54 Uhr
Melden 39 Empfehlung 13

Es ist zu hoffen, dass ECOPOP abgelehnt wird, sonst kännte sich Novartis solche Investitionen wohl nochmals überlegen. So etwas ist bei Sandoz schon einmal geschehen als ein grosses Projekt wegen permanenten Attacken auf Eis gelegt wurde. Basel sollte dankbar sein, Firmen mit riesigen Investitionen zu haben. Gewalte Aufträge für Bauunternehmen, Handwerker, Zulieferer und schliesslich viele neue Arbeitsplätze. Nicht zu vergessen die Steuern. Andere würden sich die Finger schlecken. Antworten



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