Basel
Nummer 17: Ein Wunderland
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Basel hat unzählige, grossartige Institutionen, um die uns viele Millionenstädte beneiden. Wir reden für einmal nicht von den Museen. Wir reden hier von einer Akademie, die jeden Tag zu einem Konzert bittet (ein wunderschöner, alter Konzertsaal lohnt eh schon jeden Besuch) – und wir reden hier von einem Campus, der in seiner Art wohl einzigartig ist. Und über 4000 Studierenden, Schülern und Dozenten aus aller Welt ein Stück Basler Kultur-Heimat bietet.
Paul Sacher hat in diesem Musikland vieles erreicht. Und bewirkt. Seine Büste im wunderschönen Garten erinnert auch heute noch an sein Wirken. Die neu erbaute, topmoderne Bibliothek, die alles bietet, was der Musikwissenschaftler zu seinem Studium, aber auch der Konzertbesucher für sein Hobby braucht, trägt den Namen von Vera Oeri. Und ist – wie übrigens auch die täglichen Konzerte im Musiksaal – öffentlich zugänglich.
Im alten Gebäude findet man die weltweit berühmte Schola Cantorum (bei der ein Studienplatz so viel bedeutet wie für die Sängerin den Ruf an die Met) – und dieses ganze Wunderland läuft heute unter «Hochschule». Hat aber doch den traditionellen, alten Basler Namen, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, behalten können. Und diesen Namen suchen wird. Wie heisst diese Institution? Ihr Name beginnt mit einem: …
Und so beginnt auch das fünfte Sprossenwort, das vier Buchstaben haben wird. (Basler Zeitung)
Erstellt: 16.07.2010, 10:06 Uhr


