Basel

Polizei jagt zugedröhnten Raser durch Basel

Von Sarah Degen. Aktualisiert am 06.07.2011 31 Kommentare

Eine filmreife Verfolgungsjagd: Ein mit Drogen vollgepumpter Autofahrer raste mit 160 km/h und gestohlenem Fahrzeug quer durch die Stadt.

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Kurz nach 22 Uhr am Dienstag entdeckte eine Polizeipatrouille einen dunkelroten Audi 80 Avant mit eingeschalteten Nebellichtern im Steinengraben. Statt für die Kontrolle anzuhalten gab der Lenker jedoch Gas. Mit bis zu 160 km/h raste er über den Burgfelderplatz in die Strassburgerallee. «Mit dieser Geschwindigkeit gehört er sicher in die Top 5 der Raser in Basel», sagte Polizeisprecher Klaus Mannhart gegenüber baz.ch.

Der Lenker überfuhr zahlreiche Rotlichter und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer massiv. Mehrere Fussgänger konnten sich nur mit einem Sprung zur Seite retten. Insgesamt sechs Polizeiautos versuchten, den Raser zu stoppen und ihm den Weg abzuschneiden. Die Verfolgung sollte stark eingegrenzt werden, um die Gefährdung anderer Personen zu vermindern, erklärte Mannhart. In der Kraftstrasse stoppte der Lenker schliesslich das Auto und flüchtet mit seinem Beifahrer zu Fuss weiter. Der Fahrer konnte dann auf der Voltamatte überwältigt werden. Kurze Zeit später wurde auch der Beifahrer gefasst.

Drogen im Spiel

Es stellte sich heraus, dass der Basler Lenker unter massivem Heroin- und Kokaineinfluss stand und kaum ansprechbar war. Einen Führerausweis bessas der Lenker schon seit einer Weile nicht mehr. Sein Beifahrer, ein 30-jähriger Basler, stand auch unter Drogeneinfluss. Die Beiden hatten eine erhebliche Menge Bargeld und Drogen, wahrscheinlich Kokain, dabei. Die beiden Männer wurden festgenommen. Während der Beifahrer jegliche Aussagen verweigerte, war der Lenker nicht vernehmbar, da er stark unter Drogeneinfluss stand.

Der Lenker hat mit einer Anzeige wegen meherer Straftaten zu rechnen: Unter anderem wird ihm Gefährdung des Lebens, zu schnelles Fahren, Fahren unter Drogeneinfluss, Drogenbesitz und Farhzeugdiebstahl vorgeworfen. Dem Beifahrer droht vor allem eine Strafe wegen Drogenbesitz.

Später meldete eine Bekannte des Täters, welche am gleichen Ort wohnt, das Tatfahrzeug als gestohlen. Es stellte sich heraus, dass für das Auto keine Versicherung abgeschlossen wurde. Die Nummernschilder wurden deshalb eingezogen und das Fahrzeug sichergestellt. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.07.2011, 13:09 Uhr

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31 Kommentare

Louis Bonjour

06.07.2011, 15:27 Uhr
Melden 36 Empfehlung

@Klaus Mannhart: «Mit dieser Geschwindigkeit gehört er sicher in die Top 5 der Raser in Basel», sagte Polizeisprecher Klaus Mannhart gegenüber baz.ch.
Meines Erachtens eine problematische Formulierung. Diese Verrückten fühlen sich doch geradezu angespornt, in eine solche "Rangliste" zu gelangen.
Antworten


Dexter Seeberger

06.07.2011, 16:15 Uhr
Melden 14 Empfehlung

leute die sich so benehmen sollten lebenslang fahr verbot kriegen und die alte ausrede dass sie es für ihren job brauchen sollte da nicht als ausrede gelten Antworten



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