Basel

Polizei machte Jagd auf Kriminaltouristen

Aktualisiert am 24.03.2016 50 Kommentare

Polizisten aus Basel, dem Baselbiet, Solothurn, Bern sowie aus Frankreich und Deutschland haben in der Nordwestschweiz eine grossangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt.

In Basel wurden 1834 Fahrzeuge kontrolliert.

In Basel wurden 1834 Fahrzeuge kontrolliert.
Bild: Stefan Leimer

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Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat in der Nacht auf Donnerstag im Schwarzwaldtunnel auf der A2 in Fahrtrichtung Nord eine grossangelegte Kontrolle durchgeführt. Sie war Teil einer interkantonalen Aktion zur Bekämpfung des Kriminaltourismus und zur Ahndung von Widerhandlungen gegen das Strasseverkehrsgesetz. 200 Mitarbeitende der Polizeikorps Solothurn, Bern, Basel-Landschaft und Basel-Stadt sowie des Grenzwachtkorps haben sich zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen an dieser Aktion beteiligt.

In Basel standen neben der Kantonspolizei die Schweizer Grenzwache Basel sowie Polizistinnen und Polizisten aus Frankreich und Deutschland im Einsatz. Während der rund 4,5-stündigen Aktion 1834 Fahrzeuge kontrolliert, wie die Basler Polizei heute mitteilte.

174 Fahrzeuge und deren Insassen nahmen die Beamten genauer unter die Lupe. Dabei entdeckten sie zwei ausgeschriebene Personen, die offene Bussen zu zahlen hatten. Drei Lenkerinnen und Lenker hatten die ungesicherten Kinder den Vorschriften entsprechend anzuschnallen. Sie erhielten zudem eine Ordnungsbusse – wie 15 weitere Lenkerinnen und Lenker auch. Diese waren unter anderem nicht angeschnallt gewesen oder ohne gültige Autobahnvignette unterwegs. Ein Autofahrer wurde verzeigt, weil er das Navigationsgerät sichtbehindernd angebracht hatte. In einem Fall ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 1,39 Promille.

Erstellt: 24.03.2016, 12:07 Uhr

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50 Kommentare

Alain Mohler

24.03.2016, 13:29 Uhr
Melden 262 Empfehlung 16

Kriminaltouristen wurden demnach nicht erwischt, schade. Aber ich denke die Kriminellen haben die neue Strategie erkannt und meiden Hauptverkehrsachsen. Alles was Sicherheit bringt ist zu unterstützen und wird von der Bevölkerung im Grenzraum geschätzt. Antworten


Matthias Gratwohl

24.03.2016, 13:32 Uhr
Melden 241 Empfehlung 23

An alle, die jetzt wieder Zeter und Mordio schreien: Tut die Polizei nichts gegen die Krimitouris, ists nicht recht, kontrolliert sie mal, ist's auch wieder nicht recht. Ja was denn nun??? Und wenn sie schon andere Delikte und Mängel sieht, soll sie dann sagen: Macht ja nichts, wir suchen eigentlich Krimitouris? Dass offenbar dieses Mal keine Krimitouris dabei waren, dafür kann sie ja nichts. Antworten



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